Der erste Windmessmast, der im Februar 2025 auf dem Gebiet der Gemeinde Billens-Hennens für ein Jahr aufgestellt wurde, wird nächste Woche, zwischen dem 16. und 18. Februar abgebaut, sofern es die Wetterverhältnisse zulassen. Für den Abbau wird ein Helikopter aufgeboten. Die Windmessungen fanden im Rahmen eines Auftrags statt, den der Grosse Rat dem Staatsrat im März 2024 erteilt hat und der eine Messkampagne an den sieben Windenergiestandorten des kantonalen Richtplans verlangte.
Nachdem der erste Mast aufgestellt wurde, sind im Jahr 2025 wie geplant drei weitere Masten auf den Gemeindegebieten von Surpierre und Le Châtelard und auf dem Schwyberg hinzugekommen. Im Jahr 2026 ist der Aufbau von drei weiteren Masten geplant. Zur Erinnerung, die Website freiburg-wind veröffentlicht die tagesaktuellen Daten, die an den einzelnen Standorten der Messkampagne gesammelt werden.
Analysebericht in Vorbereitung
Die Firma Meteotest, die mit dem Aufbau und dem Betrieb der Messmasten beauftragt ist, hat auch die Aufgabe, für jeden Standort der Messungen einen detaillierten Analysebericht zu erstellen. Die Firma wird ihre Gutachten frühestens innerhalb von zwei Monaten nach dem Abbau der Masten vorlegen, auf die sie sich beziehen. Alle Berichte werden auf der oben genannten Website veröffentlicht. Für Billens wird also frühestens im Verlaufe des März ein umfassender Bericht über die Messungen auf dem Gemeindegebiet veröffentlicht.
Nächste Schritte
Der Messmast von Billens wird ab Mai 2026 in der Gemeinde La Sonnaz am Ort mit dem Geländenamen La Grosse Fin auf dem Gebiet Collines de la Sonnaz aufgestellt.
Die Zeit zwischen dem Abbau und dem Wiederaufbau des Masts wird genutzt, um das Material nach Deutschland zur Überprüfung und Kalibrierung zu schicken, damit die Datenqualität gewährleistet bleibt.
Der zweite Mast, der in Surpierre steht, wird im Mai abgebaut und voraussichtlich im August 2026 in der Gemeinde Sâles wieder aufgebaut, und zwar am Ort mit dem Geländenamen La Cierna (auf dem Gebiet Autour de l’Esserta).
Danach bleibt noch ein Gebiet für die Messungen, nämlich Les Monts de Vuisternens, wo die Suche nach einem geeigneten Standort für den Messmast noch im Gange ist.
Blitzeinschlag am Masten auf dem Schwyberg
Die am Masten auf dem Schwyberg angebrachten Messgeräte wurden im November 2025 vermutlich durch einen Blitzschlag beschädigt (die Untersuchungen laufen noch). Nach der Bestellung und Kalibrierung von Ersatzgeräten konnten die Messungen Anfang 2026 wieder aufgenommen werden. Der Zeitraum für die Datenerfassung muss jedoch um einige Monate verlängert werden, um über ausreichend Daten für die Windanalyse zu verfügen. An den anderen Messmasten traten keine derartigen Probleme auf.