Die Direktion für Bildung und kulturelle Angelegenheiten BKAD ist zuständig für den Unterricht an den obligatorischen Schulen, den Sonderschulunterricht, den Unterricht auf der Sekundarstufe 2 (Kollegien, Handels- und Fachmittelschulen) sowie auf der Tertiärstufe mit den universitären Angelegenheiten und der Lehrpersonenausbildung. Sie ist ferner verantwortlich für die Berufsberatung, die Erwachsenenbildung und die Ausbildungsbeiträge. Sie fördert die kulturellen Tätigkeiten und den Schulsport und sorgt für den Erhalt der archäologischen Stätten und der Kulturgüter.
Wichtige Ereignisse
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Die Direktion sorgt für die Umsetzung des Regierungsprogramms 2022–2026 des Staatsrats, wobei sie dessen Legislaturziele mit den ihr unterstellten oder zugewiesenen Verwaltungseinheiten abgleicht und aufteilt. Über ihre Ämter leitet sie den Vollzug der Massnahmen, kontrolliert deren Ergebnisse und greift allenfalls korrigierend ein.Im Jahr 2025 hatte das Generalsekretariat sehr viel zu tun, insbesondere mit der Umsetzung der Empfehlungen aus dem Audit des Amts für französischsprachigen obligatorischen Unterricht (FOA), das der Grosse Rat vom Staatsrat verlangt hatte. Um den Informationsaustausch und die Koordination in der Führung des Bildungswesens zu gewährleisten, beruft das Generalsekretariat in der Regel jeden Montag eine Konferenz der Vorsteherinnen und Vorsteher der Ämter für Unterricht der BKAD (CCSE) ein, an der auch das Amt für Sport (seit 2022 der SJSD unterstellt) und das Amt für Ressourcen sowie bei Bedarf das Amt für Berufsbildung (VWD) teilnehmen. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit anderen Direktionen ist insbesondere die Teilnahme an den Informatik-Fachkommissionen (vor allem zum Unterricht, zum E-Government und zur allgemeinen Priorisierung), an der Kommission zur Prüfung der Immobilienprojekte des Staates (CoMex), an der Koordinationskommission für die periodische Überprüfung der Subventionen und an den verschiedenen Organen zur Einrichtung der neuen Version der Finanzlösung des Staates (SAP) zu nennen.
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben zählt die BKAD aktuell 11 Ämter.Drei Einheiten sind ihr administrativ angegliedert: die Universität (Uni), die seit dem 1. August 2025 die Pädagogische Hochschule integriert hat und eine neue Fakultät geschaffen hat, die Fakultät für Erziehungs- und Bildungswissenschaften und die kantonale Lehrmittelverwaltung (KLV)
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Dieses Projekt wurde von der Staatsrätin Sylvie Bonvin-Sansonnens initiiert, unter anderem aufgrund ihrer Kontakte zu Elternvereinigungen. Es soll dazu beitragen, die Einstellung junger Menschen nach Abschluss ihrer obligatorischen Schulzeit besser zu verstehen und so die Überlegungen zur zukünftigen Entwicklung der Schule zu bereichern. Im Herbst 2025 haben französisch- und deutschsprachige Schülerinnen und Schüler der Klassen 11H über ihre Situation als Schülerin oder Schüler nachgedacht, insbesondere im Rückblick auf das vor elf Jahren (2014) verabschiedete Schulgesetz. Gleichzeitig wurden ihnen 11 vertiefende Themen vorgelegt. Höhepunkt dieser Aktivitäten bildete am 23. Januar 2026 ein Debattiertag im Freiburger Rathaus, an dem eine Delegation von Schülerinnen und Schülern aus allen 23 Orientierungsschulen (OS) sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik anwesend waren. Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an einer Sitzung, die in Form einer Vollversammlung des Grossen Rates organisiert wurde und mit einer Schlussabstimmung endete: So forderten die Teilnehmenden die BKAD auf, die verschiedenen Modelle der Klassenorganisation in der OS zu analysieren und zu bewerten.
Mehr dazu: Die Schülerinnen und Schüler der 11H diskutieren im Grossen Rat über die Schule
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Am 17. September 2024 überwies der Staatsrat die Gesetzesvorlage zur Änderung des Schulgesetzes betreffend die Übernahme der Finanzierung und des Betriebs des Informatikparks der obligatorischen Schule (1H–11H) durch den Kanton – DAOS/ENEO – an den Grossen Rat. Auch wenn die pädagogischen Aspekte nicht mehr Teil des Projekts sind, bleibt die Weiterbildung der französischsprachigen Lehrpersonen im Bereich der digitalen Bildung ein wesentlicher Faktor, ebenso wie für ihre bereits darin geschulten deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen. Sie startete im Schuljahr 2023/24 mit fast 700 Lehrpersonen der Klassen 1H–2H und einem Teil der Klassen 3H–4H. Im Schuljahr 2024/25 haben 700 zusätzliche Lehrpersonen der Klassen 3H–4H und 5H–6H ihre Weiterbildung abgeschlossen. In seiner Sitzung vom 13. Mai 2025 schloss sich der Staatsrat den Änderungsanträgen zum «Projekt bis» an, welche die mit der Prüfung des Gesetzesentwurfs zur Änderung des Schulgesetzes beauftragte Kommission des Grossen Rates (ParlVer) vorgeschlagen hatte: Der Kauf der Ausrüstung bleibt weiterhin Aufgabe der Gemeinden, während der Kanton den technischen Support übernimmt. Die Vorlage wurde am 23. Mai 2025 vom Grossen Rat verabschiedet.
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bedeutet, Kinder und Jugendliche dazu zu befähigen, die globalen Herausforderungen und ihre Ursachen zu verstehen und Handlungsoptionen zu erlernen, um diese zu bewältigen. Die Stärkung dieses interdisziplinären Bildungsbereichs ist eine der Prioritäten der BKAD. Mehr als 10 000 Schülerinnen und Schüler der obligatorischen Schule, ein Viertel des Gesamtbestands, nahmen die Herausforderung der zweiten Ausgabe der Klimawoche an, die sich mit dem Thema der Biodiversität und deren Zusammenhang mit dem Klima befasste. Zu den zahlreichen angebotenen Aktivitäten gehörten die Entdeckung des vom Eidgenössischen Institut in Grangeneuve angewandten Biodiversitätskonzept, der Besuch des Waldgartens Pan Terra in Grolley, die Entwicklung neuer Gewohnheiten für den Schutz unseres Planeten oder auch die Müllsuche in den Strassen von Estavayer.
Vergrössern Medien und Informatik – 1 to 1: Besuch der OS Plaffeien © Etat de Fribourg - Staat Freiburg
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Bis zum letzten Jahr gab es drei verschiedene Ausbildungsstätten für angehende Lehrkräfte. Im Jahr 2021 bekräftigte der Staatsrat seine Absicht, die gesamte Lehrpersonenausbildung unter einem Dach zu vereinen und beschloss, die Ausbildung der Primarlehrerinnen und Primarlehrer, die von der Pädagogischen Hochschule angeboten wird, der Universität anzugliedern. Die Arbeiten gingen im Laufe des Jahres 2025 weiter voran. Alle wichtigen Etappen wurden erfolgreich abgeschlossen: Seit dem 1. August 2025 ist die Pädagogische Hochschule Freiburg in die Universität Freiburg integriert, und die Universität Freiburg verfügt über eine neue Fakultät, die Fakultät für Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Diese wird im Herbstsemester 2025 ihren ersten Studiengang aufnehmen. Trotz dieser Umstellung bleiben die an der HEP|PH FR geltenden Zulassungsbedingungen unverändert, ebenso wie die Studienabschlüsse. Das Projekt ist damit erfolgreich abgeschlossen. Das Dossier wird vom Amt für Universitätsfragen (UFA) geführt und begleitet.
Das geplante neue Gebäude für die Rechtswissenschaftliche Fakultät auf dem Areal des Thierryturms wird derzeit angepasst, um den Anforderungen der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege und der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission gerecht zu werden. Im Rahmen des Projekts zur vollständigen Sanierung des Chemiegebäudes PER10 hat der Steuerungsausschuss die Unterlagen und das Handbuch genehmigt, sodass das Projekt nun in Phase 32 voranschreiten kann.
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Die Erhebung über die Arbeitszeit der Lehrpersonen fand während des gesamten Jahres 2023 statt. Es wurden sämtliche Lehrpersonen einbezogen. Um ihren Aufgaben gerecht zu werden, verfügen die Lehrpersonen über eine hohe Zeitautonomie mit einer über das Jahr verteilten Einteilung der Arbeitszeit (1900 Stunden) in vier verschiedenen Tätigkeitsfeldern: Die Erhebung bestätigt, dass vollzeitbeschäftigte Lehrpersonen nur geringfügig weniger arbeiten als die in ihrem Arbeitsvertrag festgelegte Jahresarbeitszeit, und dass die Aufteilung der Arbeitszeit auf die vier Tätigkeitsbereiche, wie sie vor 20 Jahren im Reglement festgelegt wurde, immer noch aktuell ist. Auch wenn die Lehrpersonen mit ihrem Beruf sehr zufrieden sind, sollte die Arbeitsorganisation für Lehrpersonen in Teilzeitpensen einer eingehenden qualitativen Analyse unterzogen werden. Denn Lehrpersonen mit einem Pensum von 40 % oder weniger gaben zahlreiche Überstunden an.
Diese quantitativen Informationen gilt es nun mit qualitativen Daten zu ergänzen. Für die obligatorische Schule waren zwei Halbtage mit den Gewerkschaftsverbänden notwendig, um den Rahmen für die qualitativen Analysen, die durchgeführt werden sollten, festzulegen. Am 11. Juni 2025 beauftragte die BKAD eine Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen Ämter und Berufsverbände sowie bei Bedarf auch externen Expertinnen und Experten, drei Arbeitsgruppen zu bilden und qualitative Analysen in den folgenden drei Bereichen durchzuführen: Verwaltungsaufwand und Auftrag der Lehrpersonen, integrierende Schule sowie Organisation der Schule und des Personals. Für die nachobligatorische Bildung wurde eine zweite Arbeitsgruppe beauftragt, eine qualitative Analyse in den folgenden vier Bereichen durchzuführen: Umgang mit Teilzeitpensen, Unterstützung vonBerufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern, Eigenheiten des Unterrichts an den Schulen der Sekundarstufe 2 sowie Verwaltungsaufwand.
Die Unterrichtsämter und das Amt für Ressourcen (RA) pflegen allgemein rege Kontakte zu den Berufsverbänden des Lehrpersonals. Die Direktorin für Bildung und kulturelle Angelegenheiten empfing dreimal Vertretungen der Dachverbände FAFE und VPOD, um sich über Themen von gegenseitigem Interesse auszutauschen.
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Auf Stufe der obligatorische Schule sind drei Unterrichtsämter für die pädagogische und didaktische Führung des Unterrichts zuständig. Die drei Unterrichtsämter sind das Amt für französischsprachigen obligatorischen Unterricht FOA, das Amt für deutschsprachigen obligatorischen Unterricht DOA und das Amt für Sonderpädagogik SOA.
Schwerpunkt für das Amt für französischsprachigen obligatorischen Unterricht (FOA):
Der Schwerpunkt liegt auf das Co-Teaching (Teamteaching) und das Universal Design for Learning (UDL - universelles Lerndesign). Seit 2019 arbeiten schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen an einer oder mehreren Schulen und sind vollwertige Mitglieder des pädagogischen Teams. Dies gilt auch für Lehrkräfte, die fremdsprachige Schülerinnen und Schüler beim Erlernen der französischen Sprache unterstützen (FLS-Lehrkräfte). Über die individuelle Unterstützung der Schülerinnen und Schüler hinaus sind diese Lehrkräfte Ansprechpartner für ihre Kolleginnen und Kollegen, die als Klassenlehrpersonen tätig sind. Bei diesem neuen Ansatz bilden sich in den Klassen Tandems (sofern es die Gruppeneinteilung zulässt), um gemeinsam zu unterrichten. Zur Aufwertung dieser Methode haben das FOA und das SoA gemeinsam Weiterbildungstage zu diesem Thema organisiert, bei denen Prof. Philippe Tremblay, ein anerkannter Experte auf diesem Gebiet, einen Vortrag hielt und die Schulen und ihre Direktionen zum Nachdenken anregte. Diese Weiterbildungstage wurden von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr geschätzt.
Schwerpunkt für das Amt für deutschsprachigen obligatorischen Unterricht (DOA):
Die Implementierung des Lehrplans 21 (der in Deutschfreiburg seit Beginn des Schuljahres 2019/20 in Kraft ist) wurde Ende Schuljahr 2022/23 abgeschlossen. In Rahmen dieser Implementierung absolvierten die Lehrpersonen zahlreiche obligatorische Weiterbildungen. Aktuell wird die Implementierung des LP 21 evaluiert: Befragt werden alle Lehrpersonen 1H–11H, alle Schülerinnen und Schüler der 7H–11H, die Schuldirektionen und das Schulinspektorat sowie die Elternräte und Präsidien der Vereinigung Schule & Elternhaus. Die Durchführung der Evaluation dauert bis Ende Schuljahr 2023/24.
Schwerpunkt für das Amt für Sonderpädagogik (SoA):
Die Entwicklung der Prävention in der Logopädie in zwei Kindertagesstätten der Stadt Freiburg in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Stelle der Gemeinde ist das Ergebnis eines Projekts, das in einer Kindertagesstätte im Glanebezirk entwickelt wurde. Dies ermöglicht die Umsetzung der Sekundärprävention durch die Intervention einer Logopädin im frühen Kindesalter, um schwerwiegendere Störungen in der Entwicklung des Kindes zu verhindern. Diese Entwicklung wird 2026 fortgesetzt. Ausserdem wurde für schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen und für die Schuldirektionen der Regelschule eine Ausbildung im Bereich des Teamunterrichts angeboten.
Gemeinsame Programme und Tätigkeiten
Förderprogramm Sport-Kunst-Ausbildung (SKA): Um Schule besser mit einer Sport- oder Kunstkarriere vereinbaren zu können, werden den Nachwuchstalenten Anpassungen angeboten. Dank dem Förderprogramm SKA können Nachwuchstalente im Sport oder in künstlerischen Bereichen von Stundenplan-Anpassungen sowie von besonderen Unterstützungsmassnahmen profitieren. Für das Schuljahr 2025/26 gingen 670 (643) Gesuche ein, davon wurden 537 (555) gutgeheissen: 327 (323) für den Status SKA, 177 (195) als Nachwuchshoffnungen und 33 (37) für ausserkantonale Angebote. Von diesen Gesuchen entfallen 61 (58) auf Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Tanz und Musik, während die restlichen den Bereich Sport betreffen. Im Übrigen stammen 3 Sporttalente aus anderen Kantonen. Auf der Sekundarstufe 1 (OS) erhalten 187 (221) Schülerinnen und Schüler Fördermassnahmen, an den Mittelschulen sind es 241 (263) und in der Berufsbildung 43 (64) (Stand im Jui 2025).
Kultur & Schule ist ein Programm zur Kulturvermittlung und Kultursensibilisierung für Schülerinnen und Schülern der obligatorischen Schule im Kanton Freiburg. Im Schuljahr 2024/25 haben 49 675 Schülerinnen und Schüler an einer Aktivität dieses Programms «Kultur & Schule» teilgenommen. Die Lehrpersonen konnten aus fast 300 verschiedenen Aktivitäten auf Deutsch, Französisch oder zweisprachig auswählen und dabei von ermässigten oder freien Eintritten profitieren. Die Klassen konnten zudem ohne Mehrkosten mit dem öffentlichen Verkehr zu den gewünschten Veranstaltungsorten oder Kulturstätten fahren.
Die Fachstelle für Gesundheit in der Schule: Im Rahmen des direktionsübergreifenden Konzepts für Gesundheit in der Schule 2023-2027 wurden im Jahr 2025 verschiedene prioritäre Massnahmen umgesetzt, darunter die Begleitung mehrerer Schulen durch REPER für den Beitritt zum Netzwerk gesunder und nachhaltiger Schulen (Freiburger Schulnetz 21: RfE21) mit Unterstützung der kantonalen Strategie für Nachhaltigkeit. Dieses Netzwerk umfasst mittlerweile 56 Schulen (8 Beitritte im Jahr 2025). Ausserdem wurden verschiedene Projekte und Pilotprojekte umgesetzt, Zulassungsgesuche bearbeitet und Schulungen oder Austauschveranstaltungen für Lehrpersonen, Schuldirektionen und weitere Partner organisiert. Darüber hinaus wurde eine Revision von Artikel 8 des Reglements über Gesundheitsförderung und Prävention in Angriff genommen und es wurden Überlegungen zu den Zusammenhängen zwischen Gesundheit, Klima und Nachhaltigkeit angestellt, um diese Aspekte bei der Umsetzung zu konkretisieren.
AMOK (Angriff oder Bedrohung der Allgemeinheit): Im Rahmen der Prävention und Bewältigung von AMOK-Situationen hat die BKAD ein Krisenhandbuch erstellt. Dabei handelt es sich um einen gesicherten digitalen Speicherplatz für Informationen mit direktem Zugriff insbesondere für die Feuerwehr und die Kantonspolizei. Für jede Schule enthält das Krisenhandbuch die Kontaktdaten der Mitglieder der Krisenstabs der Schule, die Gebäudepläne, das von der Gemeinde oder vom OS-Gemeindeverband erstellte Evakuierungskonzept sowie die Aufzeichnungen der Evakuierungsübungen. Parallel dazu wurden gemeinsame Vorbereitungsmassnahmen getroffen: Alle Schuldirektionen (Primar- und Sekundarstufe 1), alle Lehrpersonen (Primar- und Sekundarstufe 1) und alle Schülerinnen und Schüler der Orientierungsschulen wurden über das richtige Verhalten im Falle eines AMOK-Alarms aufgeklärt.
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Drei Ämter der BKAD bieten Leistungen für Jugendliche an, welche die obligatorische Schule beenden. Es handelt sich um das Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung (BEA), das Amt für Unterricht der Sekundarstufe 2 (S2), das für die allgemeine Verwaltung der Gymnasien, Handelsmittelschulen und Fachmittelschulen zuständig ist, sowie das Amt für Ausbildungsbeiträge (ABBA).
In den Schulen der Sekundarstufe 2 (S2) wurde die Einführung des BYOD-Konzepts (die Schülerinnen und Schüler bringen ihren eigenen Computer mit in den Unterricht) abgeschlossen: Alle Klassen nutzen dieses nun.Die vier Freiburger Kollegien St. Michael, Heilig Kreuz, Gambach, das Kollegium des Südens und die Fachmittelschule Freiburg haben das Label «Swiss Olympic Partner School» der Dachorganisation des Schweizer Sports erhalten. Diese Zertifizierung, die ab dem 1. August 2025 für zwei Jahre gültig ist, stärkt die Position und Attraktivität dieser Schulen für junge Sportlerinnen und Sportler, die Ausbildung und Spitzensport miteinander verbinden möchten. Das Label stellt sicher, dass sportlich begabte Schülerinnen und Schüler das gleiche schulische Niveau wie ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden erreichen und bei der Wahl ihrer schulischen oder beruflichen Laufbahn keine Einschränkungen in Kauf nehmen müssen. Im Schuljahr 2025/26 werden 264 Jugendliche von dem Programm profitieren und von den SKA-Schulkoordinatorinnen und Schulkoordinatoren unterstützt werden (Stand im Dezember 2025).
Das 2023 gestartete Projekt Matu27 wird fortgesetzt. Die Reformarbeiten werden partizipativ durchgeführt: Es wurden Arbeitsgruppen für Teilmandate gebildet, die sich mit fünf spezifischen Themenbereichen befassen. Auf einer entsprechenden Projekt-Website können Interessierte die wichtigsten Projektphasen verfolgen. Auch wurde ein Entwurf für eine neue Stundentafel in die Vernehmlassung gegeben, mit einer Frist bis zum 1. Dezember 2025.
Das Laufbahnzentrum des Amts für Berufsberatung und Erwachsenenbildung (BEA) hat sein Angebot erweitert. Im September 2025 wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein Lesen und Schreiben eine Lernstube für Erwachsene eröffnet. Diese Lernstube können alle Personen ab 18 Jahren, die sich auf Französisch oder Deutsch verständigen können, aufsuchen, um Fragen zu stellen und ihre Grundkompetenzen im digitalen Bereich, in der Mathematik und im Lesen und Schreiben zu verbessern.
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Neben seiner Aufgabe, kulturelle Aktivitäten insbesondere durch die Gewährung von Subventionen zu fördern, beaufsichtigt das Amt für Kultur (KA) die Tätigkeit mehrerer kultureller Einrichtungen. Es handelt sich um die Kantons- und Universitätsbibliothek (KUB), das Konservatorium Freiburg (KF), das Museum für Kunst und Geschichte (MAHF), das Naturhistorische Museum (NHM), das Schloss Greyerz, das Vitrocentre Romont, Schweizerisches Forschungszentrum für Glasmalerei und Glaskunst, den Espace Jean Tinguely – Niki de Saint-Phalle sowie das Römische Museum in Vallon. Über die Aktivitäten der kulturellen Einrichtungen wird im Tätigkeitsbericht des Amts für Kultur und auf den verschiedenen Websites ausführlich berichtet.
Die Arbeiten zur Revision des Gesetzes über die Förderung kultureller Aktivitäten (FKAG) und des Gesetzes über die kulturellen Institutionen des Staates (KISG) gingen weiter voran. Beide Vorlagen wurden im Herbst von der vorberatenden parlamentarischen Kommission geprüft. Der Grosse Rat wird in seiner Februarsession 2026 darüber entscheiden. Es geht darum, einen geeigneten Rahmen für die Förderung kultureller Aktivitäten durch die öffentliche Hand zu schaffen, indem die Zusammenarbeit zwischen den öffentlichen Körperschaften und dem Kulturbereich verbessert, die Komplementarität zwischen Amateurkultur und professionellem Kulturschaffen hervorgehoben und kulturelle Aktivitäten territorial verankert werden sowie die Aufgaben der Kulturinstitutionen des Staates an die aktuellen Herausforderungen angepasst werden. In diesem Zusammenhang wurde gemeinsam mit den wichtigsten kantonalen Behörden eine koordinierte Anlaufstelle eingerichtet, um die Einreichung von Gesuchen zu erleichtern.
Zehn Jahre nach ihrer ersten Veröffentlichung wurde die Website mit dem Inventar der lebendigen Traditionen des Kantons Freiburg im Juni 2025 überarbeitet. Mit fast 90 aufgeführten Traditionen, von den bekanntesten bis zu den weniger bekannten, spiegelt das Inventar die Vielfalt, Vitalität und Entwicklung der Freiburger Kulturpraktiken wider. Neu hinzugekommen ist eine wichtige Tradition: «Künstlerische Ausdrucksformen in Freiburger Patois und Senslerdeutsch», die kürzlich in die Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz aufgenommen wurde. Das Freiburger Lotto, der «Gâteau bullois» (Kuchen aus Bulle), die «Messe des armaillis» (Älplermesse) und die Lourdesgrotten gehören zu den Freiburger Traditionen, die neu ins Rampenlicht gerückt sind.Anlässlich des hundertsten Geburtstags von Jean Tinguely haben sich die Stadt und der Kanton Freiburg zusammengetan, um der Bevölkerung ein Jahr voller künstlerischer Entdeckungen und festlicher Momente zu bieten. Am 15. Juni fand in den Strassen von Freiburg eine Parade zu Ehren des Meisters der kinetischen Kunst statt. Das MAHF präsentierte eine grosse Gedenkausstellung.
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Das Amt für Kulturgüter KGA hat den Auftrag, Kulturgüter zu schützen und zu erhalten, indem es den zuständigen Behörden und Eigentümern zweckmässige Informationen, Beratung und Unterstützung zukommen lässt. Das Amt für Archäologie AAFR hat die Aufgabe, archäologische Kulturgüter zu identifizieren, zu inventarisieren und zu dokumentieren.
Für das Amt für Kulturgüter (KGA) stand das Jahr 2025 ganz im Zeichen der Kontinuität der grossen Erfassungsprojekte, insbesondere der Revisionen der Verzeichnisse der Ortsbilder (ISOS und SCROL) in Zusammenarbeit mit dem Bund und des Verzeichnisses der Archive und der beweglichen Kulturgüter (Projekt RAMP) in Zusammenarbeit mit den katholischen Pfarreien, sowie die tägliche Nachführung von über 2131 Dossiers im Bereich Konservierung und Restaurierung. Die Europäischen Tage des Denkmals fanden am 13. und 14. September 2025 statt. Sie richteten sich an die breite Öffentlichkeit und widmeten sich dem Thema «Architekturgeschichten» und dem baukulturellen Erbe, das Zeuge der Vergangenheit und des gesellschaftlichen Wandels ist. Bei dieser Gelegenheit wurde die restaurierte und neu gestaltete Kirche der Zisterzienserabtei Altenryf präsentiert. Mehrere Bauvorhaben an staatlichen Gebäuden wurden fortgesetzt oder begonnen: Die Kirche des Kollegiums St. Michael und die des ehemaligen Augustinerklosters in Freiburg, das Schloss Bulle und das Schloss Estavayer. Die seit mehreren Jahren geführten Diskussionen über die Zukunft des religiösen Kulturerbes führten dazu, dass der Staatsrat eine Kommission ernannte, die ihre Arbeit mit zwei jährlichen Sitzungen und der Bildung mehrerer Arbeitsgruppen aufnahm. Die verschiedenen Instrumente, die das KGA zur Bearbeitung dieses Themas entwickelt hat, stiessen bei einer Konferenz im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich im September auch jenseits der Saane auf Interesse.Neben seiner Teilnahme an mehreren Konferenzen und Veröffentlichungen zum Thema Baukultur im Laufe des Jahres hat das KGA anlässlich seiner Teilnahme an der Nacht der Museen ein Simulationsspiel zur Gestaltung eines Dorfes entwickelt. Das Amt positioniert sich zudem als Kompetenzzentrum für die Verbindung von nachhaltiger Energie und Kulturerbe, indem es einen spezialisierten Mitarbeiter einsetzt und die Publikation zu diesem Thema unterstützt, die der Verein ProFreiburg Ende des Jahres herausgeben wird.
In der Stadt Freiburg hat das Amt für Archäologie (AAFR) die Ausgrabungen im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Burgquartiers abgeschlossen, um sich anschliessend den Überresten unter dem Klein-St-Johann-Platz zu widmen, die ebenfalls im Rahmen eines Neugestaltungsprojekts freigelegt wurden. Um die Fundamente einer mittelalterlichen Kapelle aus dem 13. Jahrhundert, die im 19. Jahrhundert abgerissen wurde, herum wurden zahlreiche Gräber von Personen dokumentiert, die auf dem ehemaligen Friedhof beigesetzt worden waren, ebenso wie andere mittelalterliche architektonische Spuren rund um den Platz. Es wurden öffentliche Führungen durch diese Fundstellen angeboten. In Grandvillard wurde eine monumentale Grabstätte (Hügelgrab) aus der frühen Eisenzeit zwischen 800 und 450 v. Chr. mit einem Durchmesser von etwa 10 Metern ausgegraben, die durch einen Bach von Erosion bedroht war. Im Zentrum des Grabhügels aus Steinen befindet sich eine Grabstätte mit einer Person, die mit Schmuckgegenständen bestattet wurde. Die seit 2019 in zwei weiteren ähnlichen Monumenten dieser Grabstätte gemachten Entdeckungen deuten darauf hin, dass es sich um Gräber wichtiger Persönlichkeiten einer gut etablierten Gemeinschaft im Intyamon handelte, das als Verbindung zwischen den Alpen und dem Schweizer Mittelland dient.
Kennzahlen
Am 1. November 2025 besuchen 41 473 Schülerinnen und Schüler die obligatorische Schule. 9 227 in den deutschsprachigen Schulen und 32 246 in den französischsprachigen Schulen des Kantons.
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Rechnung 2025VZÄ Rechnung 2024VZÄ VeränderungVZÄ Direktion für Bildung und kulturelle Angelegenheiten 5434,45 5340,56 93,89 ZENTRALVERWALTUNG 393,59 390,07 3,52 3200 / IPCS Generalsekretariat 25,79 26,20 -0,41 3202 / ENOB Obligatorischer Unterricht 163,47 160,76 2,71 3208 / ENSA Amt für Sonderpädagogik 12,98 12,67 0,31 3225 / OSPR Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung 30,51 29,73 0,78 3229 / ESSU Amt für Unterricht der Sekundarstufe 2 18,37 17,44 0,93 3265 / CULT Amt für Kultur 3,71 3,92 -0,21 3271 / BCUN Kantons- und Universitätsbibliothek 56,81 56,67 0,14 3273 / MAHF Museum für Kunst und Geschichte 15,07 15,46 -0,39 3274 / MHNA Naturhistorisches Museum 9,82 9,70 0,12 3280 / SACF Amt für Archäologie 40,52 41,81 -1,29 3281 / BIEN Amt für Kulturgüter 16,54 15,71 0,83 UNTERRICHTSWESEN 5040,86 4950,49 90,37 3203 / EPRE Primarschulunterricht 1H‒2H 410,15 410,09 0,06 3205 / EPRI Primarschulunterricht 3H‒8H 1702,91 1668,58 34,33 3210 / CORI Orientierungsschule 9H‒11H - Entlastungen 27,00 26,22 0,78 3210 / CORI Orientierungsschule 9H–11H 1026,72 1011,20 15,52 3229 / ESSU Amt für Unterricht der Sekundarstufe 2 3,53 3,42 0,11 3230 / ECDD Fachmittelschule 86,07 86,50 -0,43 3235 / CGAM Kollegium Gambach 106,72 103,70 3,02 3240 / CSCR Kollegium Heilig Kreuz 90,23 89,33 0,90 3245 / CSMI Kollegium St. Michael 109,04 110,23 -1,19 3249 / CSUD Kollegium des Südens 125,55 125,10 0,45 3256 / HEPF Pädagogische Hochschule Freiburg 105,51 101,15 4,36 3260 / UNIV Universität 1126,96 1095,28 31,68 3272 / CONS Konservatorium 120,47 119,96 0,78 -
Fluktuation 2024
%
Fluktuation 2025% Direktion für Bildung und kulturelle Angelegenheiten 3,43 3,33 ZENTRALVERWALTUNG 3200 / IPCS Generalsekretariat 3,16 7,92 3202 / ENOB Obligatorischer Unterricht 1,91 2,37 3208 / ENSA Amt für Sonderpädagogik 8,83 5,44 3225 / OSPR Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung 7,14 4,06 3229 / ESSU Amt für Unterricht der Sekundarstufe 2 0,71 0 3265 / CULT Amt für Kultur 0 0 3271 / BCUN Kantons- und Universitätsbibliothek 7,47 2,81 3273 / MAHF Museum für Kunst und Geschichte 0 0 3274 / MHNA Naturhistorisches Museum 0 0 3280 / SACF Amt für Archäologie 2,80 2,70 3281 / BIEN Amt für Kulturgüter 8,42 0 UNTERRICHTSWESEN 3203 / EPRE Primarschulunterricht 1H‒2H 2,33 3,00 3205 / EPRI Primarschulunterricht 3H‒8H 2,22 2,55 3210 / CORI Orientierungsschule 9H–11H 1,62 1,62 3230 / ECDD Fachmittelschule 2,36 0,60 3235 / CGAM Kollegium Gambach 1,30 1,42 3240 / CSCR Kollegium Heilig Kreuz 1,52 0,19 3245 / CSMI Kollegium St. Michael 3,76 4,17 3249 / CSUD Kollegium des Südens 1,89 2,41 3256 / HEPF Pädagogische Hochschule Freiburg 3,96 4,64 3260 / UNIV Universität 7,66 6,59 3272 / CONS Konservatorium 3,25 3,48 -
Die Schülerinnen und Schüler des Saane-, Glane-, See- und Sensebezirks besuchen die drei Kollegien der Stadt Freiburg und die Fachmittelschule Freiburg. Die vier Mittelschulen der Stadt Freiburg führen jeweils eine französisch- und eine deutschsprachige Abteilung. Die Schülerinnen und Schüler aus dem Süden des Kantons, also aus dem Greyerz- und Vivisbachbezirk und einem Teil des Glanebezirks besuchen das Kollegium in Bulle. Die Freiburger Schülerinnen und Schüler, deren Wohngemeinde zum Einzugsgebiet des Interkantonalen Gymnasiums der Region Broye (GYB) gehört, besuchen dieses Gymnasium.
Stand am 15. September 2025
Schülerinnen
und Schüler
Schülerinnen
und Schüler
Klassen Klassen 2025/26 2024/25 2025/26 2024/25 Gymnasiale Maturität 4043 4002 188 188 Handelsmittelschule 569 528 22 20,5 Fachmittelschulausweis 1408 1372 65,5 64,5 Fachmaturitäten 409 396 8,5 7,5 Passerelle 111 95 5 5 Total 6540 6393 289 285,5 -
Seit 2013 ist die Zahl der Begünstigten stark rückläufig. Im Zeitraum 2013 bis 2025 ist ein Rückgang von über 30 % zu verzeichnen.
Ausbildungskategorien Anzahl Beträge in Franken Bereiche der Sekundarstufe 2: Gymnasiale Maturitätsschulen 225 912 736 Andere Mittelschulen 219 890 899 Vollzeitberufsschulen 118 668 503 Berufslehren und Anlehren 408 2 259 936 Nach Berufslehre erworbene Berufsmaturitäten 47 212 648 Tertiärstufe: Höhere (nicht universitäre) Berufsbildung 31 208 403 Fachhochschulen 241 1 989 052 Universitäten und Eidgenössische Technische Hochschulen 301 2 285 526 Total 1590 9 427 703 Der Wiederankurbelungsplan des Staatsrats, der am 13. Oktober 2020 vom Grossen Rat angenommen wurde, enthält eine Massnahme, die die Stipendien betrifft. Es handelt sich um die Massnahme 13: «Stipendien für die berufliche Umschulung und für Personen über 25 Jahre ohne Ausbildung». Im Jahr 2025 wurden 7 Personen mit einer Gesamtsumme von 105 405 Franken unterstützt.
Im Rahmen der Umsetzung der Initiative «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)», die im November 2021 von Volk und Ständen angenommen wurde, sind die Kantone verpflichtet, Stipendien zu gewähren, die den Zugang zu einem Bildungsgang in Pflege an Fachhochschulen (FH) und Höheren Fachschulen (HF) fördern. In diesem Zusammenhang vergibt der Kanton Freiburg Pflegestipendien an Personen, die die festgelegten Bedingungen erfüllen. Im Jahr 2025 wurden 28 Personen mit einer Gesamtsumme von 377 021 Franken unterstützt.
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Im Jahr 2025 haben 3951 (3761) von 4476 (4350) Schülerinnen und Schüler die Orientierungsschule beendet; sie haben sich für folgende Schul- und Berufsrichtungen entschieden:
Gewählte Richtung in % 2025 2025 2025 Männer Frauen Total Lehre, Grundausbildung 48
25
37
Mittelschulen 29
49
39
Andere Schulen 0
0
0
Erwerbsarbeit 2
1
3
12. partnersprachliches Schuljahr 3
3
3
Übergangslösung oder unbekannte Lösung 5
8
6
Vorbereitungs- oder Integrationskurs 11
10
11
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Anzahl Lehrpersonen nach Sprache und Geschlecht
Französisch-
sprachige
Deutsch-
sprachige
Männer Frauen Männer Frauen % Frauen Primarschule 1H‒2H 19
482
3
166
97 %
Primarschule 3H‒8H 269
1768
78
608
87 %
Orientierungsschule 9H‒11H 416
686
134
231
63 %
Mittelschulen 255
206
81
98
48 %
Total 959
3142
296
1103
77 %
Weitere Informationen
Wichtige Ereignisse und Kennzahlen der Ämtern
- Amt für Ressourcen (RA)
- Amt für französischsprachigen obligatorischen Unterricht (FOA)
- Amt für deutschsprachigen obligatorischen Unterricht (DOA)
- Amt für Sonderpädagogik (SoA)
- Amt für Unterricht der Sekundarstufe 2 (S2)
- Amt für Universitätsfragen (UFA)
- Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung (BEA)
- Amt für Ausbildungsbeiträge (ABBA)
- Amt für Kultur (KA)
- Amt für Archäologie (AAFR)
- Amt für Kulturgüter (KGA)