Das UFA sorgt für den guten Betrieb der Hochschulen und unterstützt sie in der administrativen Leitung. Es ist ihr Ansprechpartner für die kantonalen Behörden, aber auch für den Bund, die Kantone und weitere Institutionen im Bereich der Hochschulen. Bis August 2025 arbeitete das UFA eng mit den ihm zugeordneten autonomen Institutionen, der Universität Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg (HEP|PH FR), zusammen. Seit der Integration der PH in die Universität Freiburg im August 2025 begleitet es die daraus entstandene neue Fakultätsstruktur. Auf interkantonaler Ebene vertritt es alle Hochschulen des Kantons.
Wichtige Ereignisse
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Im August 2025 wurde die neue Fakultät, die die gesamte Lehrpersonenbildung an der Universität Freiburg umfasst, offiziell gegründet. Sie wurde auf Beginn des Herbstsemesters 2025 eröffnet.Damit ist das strategische Projekt des Staatsrats, die kantonale Lehrpersonenbildung unter einem institutionellen Dach zu vereinen, abgeschlossen. Im Laufe des Jahres 2025 hat sich der Steuerungsausschuss (CoPil) unter der Leitung der Direktorin BKA dreimal getroffen. Er hat die letzte Umsetzungsetappe begleitet und die Implementierung der strategischen Entscheide, insbesondere die Inkraftsetzung der neuen Statuten und Reglemente, überwacht.Der Projektleitungsausschuss (CoPro) hat sich viermal getroffen, um die operative Koordination und die Überwachung der Integrationsarbeiten sicherzustellen. Er hat die Einrichtung der Fakultätsstrukturen und die Organisation des akademischen Starts unterstützt.Nach der offiziellen Gründung der Fakultät ist das Projekt in die so genannte «Hypercare»-Phase eingetreten, die der Stabilisierung der Prozesse, der Begleitung der ersten Monate des Betriebs und gegebenenfalls der Anpassung der organisatorischen Strukturen dient.Mit der schrittweisen Übertragung der Verantwortung an die ordentlichen Organe der Universität wird die Projektleitung in die Aufsicht des regulären Betriebs der Institution integriert.
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Als Reaktion auf zwei parlamentarische Vorstösse wurde eine Machbarkeitsstudie eingeleitet, um die Möglichkeiten für eine Erhöhung der Studienplätze des Masters in Humanmedizin zu prüfen. In Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis wurde eine Projektorganisation mit einem Steuerungsausschuss (CoPil) und einem Projektkomitee (CoPro) eingerichtet, die sich jeweils einmal getroffen haben.
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Chemiegebäude
Im Rahmen des Projekts zur Totalsanierung des Chemiegebäudes PER10 der Universität Freiburg hat der Lenkungsausschuss (CoPil) das Vorprojektdossier und das Vorprojekthandbuch genehmigt. Damit ist der Übergang in die Phase 32 und die Fortsetzung der Planungen nach dem vorgesehenen Zeitplan möglich.
Thierryturm (Tour Henri)
Das Projekt für den Neubau der Rechtsfakultät auf dem Gelände des Thierryturms ist aufgrund der Stellungnahmen der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege und der Eidgenössischen Kommission für Naturschutz und Landschaftsschutz erneut ins Stocken geraten.Um den geforderten Anforderungen gerecht zu werden, musste das Projekt angepasst werden. Die Planungsarbeiten werden fortgesetzt, um zu einer Lösung zu gelangen, die den denkmalpflegerischen und umweltrelevanten Anforderungen entspricht.
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Die BKAD gewährleistet die Vertretung der Freiburger Hochschulen, auch die der VWD angegliederten Fachhochschule Westschweiz//Freiburg (HES-SO//FR), in den gemeinsamen Organen des schweizerischen Hochschulbereichs. Die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK) , das höchste hochschulpolitische Organ der Schweiz, wird vom Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung präsidiert und tagt als Plenarversammlung (Bund und alle Hochschulkonkordatskantone) oder als Hochschulrat (Bund und 14 Kantone). Die Direktorin der BKAD ist Mitglied beider Versammlungsformen sowie des ständigen Ausschusses für Fragen der Hochschulmedizin der SHK. SSie ist im Übrigen als Vizepräsidentin für ein neues Mandat für zwei Jahre, d.h. bis Ende 2027, wiedergewählt worden. Die Plenarkonferenz hielt zwei Sitzungen. Der Hochschulrat hielt im Jahr 2024 seinerseits dreiSitzungen ab. ,Er hat insbesondere die Erarbeitung einer Antwort auf zwei parlamentarische Vorstösse, die auf Bundesebene eingereicht worden sind, eingeleitet, um die Frage des Ärztemangels zu erörtern. In ihrer Funktion als Vizepräsidentin nahm die Staatsrätin an drei Sitzungen des Präsidiums der SHK teil. Die SHK hat die Arbeiten in Bezug auf ihre Organisationsstruktur abgeschlossen.
Die Fachkonferenz der Hochschulen, bei der die Amtsvorsteherin Mitglied ist und das Vizepräsidium innehat, hat vier Präsenzsitzungen abgehalten, um unter anderem die Themen der SHK vorzubereiten.
Zwischen dem UFA und der Generaldirektion der HES-SO//FR sowie der HES-SO-Koordinatorin bei der VWBD findet ein regelmässiger Informationsaustausch statt. Der Direktor der VWBD, die Direktorin der BKAD sowie der Direktor der GSD und eine Vertreterin des UFA trafen sich zweimal mit dem Direktionsausschuss der HES-SO//FR, um die prioritären Herausforderungen der Fachhochschule Westschweiz zu besprechen.
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Der von der Direktorin FAC präsidierte Stiftungsrat der Stiftung für Forschung und Entwicklung der Mehrsprachigkeit traf sich zu zwei Präsenzsitzungen, um die Jahresrechnung und den Voranschlag des Instituts für Mehrsprachigkeit zu genehmigen und Einsicht in die Projekte des Instituts und des nationalen Kompetenzzentrums zu nehmen. Die Direktorin der BKAD ist Mitglied des Steuerungsausschusses des Smart Living Lab (Copil SLL). Die Amtsvorsteherin vertritt die BKAD in der Finanzsteuergruppe der vom Staat unterstützten BlueFactory-Projekte.
Im Rahmen der interkantonalen Universitätsvereinbarung (IUV) vom 27. Februar 2019 erhielt der Kanton Freiburg 59 052 150 Franken für die an der Universität Freiburg immatrikulierten ausserkantonalen Studierenden und bezahlte seinerseits 25 133 285 Franken für Freiburger Studierende an anderen Schweizer Universitäten. Unter dem Strich hat der Kanton damit 33 918 865 Franken (33 895 450 Franken im Jahr 2024) eingenommen. Die BKAD hat sieben neue Reglemente, wovon zwei die neue Fakultät betreffen, und 16 Studienpläne ebendieser Fakultät genehmigt. Sie hat vier Reglemente aufgehoben.
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Die Kommission der Pädagogischen Hochschule Freiburg HEP|PH FR hat sich einmal – zum letzten Mal – getroffen. Sie bestätigte die Jahresrechnung 2024. Sie verabschiedete zwei Richtlinien und Reglemente. Sie wurde über den Fortschritt des Projekts zur Gründung der neuen Fakultät informiert.
Der Beirat für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung für die Sekundarstufen (BLB) der Philosophischen Fakultät der Universität trat im Jahr 2024 einmal zusammen.
Das UFA nimmt an den Sitzungen der von der BKAD organisierten Konferenz der Vorsteherinnen und Vorsteher der Unterrichtsämter teil. In diesem Rahmen initiiert und unterstützt es unter anderem verschiedene Projekte zur Flexibilisierung der Lehrpersonenausbildung für alle Arten und Stufen. Das UFA führt zudem den Vorsitz des Steuerungsorgans, das die Weiterbildungsaktivitäten koordiniert, mit denen die Unterrichtsämter die HEP|PH FR beauftragen.
Kennzahlen
Anzahl der Studierenden in den dem UFA angeschlossenen Institutionen