Das Amt für Umwelt (AfU) feierte 2025 sein 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurden 7 kurze Reportagen in den sozialen Netzwerken veröffentlicht, um die Arbeit der Mitarbeitenden des AfU zu zeigen. Das Amt hat ausserdem 90 Indikatoren zum Zustand der Umwelt online gestellt.
Im Mai 2025 verabschiedete der Staatsrat den Sachplan Trinkwasserinfrastrukturen, der darauf abzielt, die Qualität und Quantität des im gesamten Kantonsgebiet verteilten Wassers langfristig zu gewährleisten.
Im Laufe des Jahres veröffentlichte das Amt die klimatischen und hydrologischen Szenarien, welche die mögliche Entwicklung der Temperaturen, Niederschläge und Abflüsse der Fliessgewässer im Kanton Freiburg bis zum Ende des Jahrhunderts beschreiben, sowie eine Zwischenbilanz des Massnahmenplans Luftreinhaltung.
Wichtige Ereignisse
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Klimareglement
Der Entwurf zum Klimareglement durchlief vom 7. Februar bis zum 9. Mai 2025 ein externes Vernehmlassungsverfahren. Die Annahme durch den Staatsrat und sein Inkrafttreten sind für Anfang 2026 geplant.
Kantonaler Klimaplan
Im Jahr 2025 wurden weitere 7 Massnahmen in Angriff genommen, sodass die Zahl der seit 2021 umgesetzten Massnahmen auf 94 stieg. Diese betreffen Bereiche wie die Bewältigung von Konflikten im Zusammenhang mit der Wassernutzung, die Überwachung von Trockenperioden und deren Folgen für die unterirdischen Gewässer, die Entwicklung eines Hitzemassnahmenplans für gefährdete Personen oder die Berücksichtigung des Klimawandels beim Schutz gegen die Naturgefahren Lawinen, instabiles Gelände und Wasser.
Der entsprechende Bericht wurde online gestellt (Massnahmen des kantonalen Klimaplans).
Kommunale Klimapläne
Die Gemeinde Murten hat sich am Pilotprogramm des AfU angeschlossen, das entwickelt wurde, um die Freiburger Gemeinden bei der Erstellung ihrer Klimastrategie zu unterstützen. Damit beteiligen sich nun 5 Gemeinden daran.
Klimaszenarien
Im Februar 2025 veröffentlichte das AfU die klimatischen und hydrologischen Szenarien für den Kanton Freiburg, welche die mögliche Entwicklung der Temperaturen, Niederschläge und Abflüsse der Fliessgewässer im Kanton Freiburg bis zum Ende des Jahrhunderts beschreiben. Diese Szenarien liefern die nötigen Informationen, um die Veränderungen vorwegzunehmen und sich entsprechend vorzubereiten.
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Abwasserreinigung
Das Amt war an der Vorbereitung von Projekten zur Elimination der Mikroverunreinigungen in den ARA Villars-sur-Glâne, Pensier, Lucens (VD), Basse-Broye/Vully und Payerne (VD) beteiligt und unterstützte zudem die Sicherung von Bundesbeiträgen für die ARA Murten, Freiburg, Pensier, Villars-sur-Glâne, Kerzers, Saint-Aubin und Vuippens.
Die neuen Anlagen der ARA «La Verna» in Ecublens (FR), die 2024 eingeweiht wurden, sind vollständig in Betrieb und funktionieren einwandfrei. Als erste Anlage im Kanton mit einer Reinigungsstufe für Mikroverunreinigungen bestätigt sie die Effektivität der Technologie: Die Reinigungsleistung entspricht den Zielvorgaben.
Industrie und Gewerbe
Das Amt nahm an den Kontrollen von 140 Unternehmen teil, bei denen die Konformität der Vorbehandlungsanlagen für Industrieabwässer überprüft wurden. Den Besitzern von Anlagen, die laut Inspektionsberichten nicht konform waren, wurden entsprechende Sanierungsmassnahmen bedeutet.
Landwirtschaft
2025 führte das Amt zusammen mit den beauftragten Stellen 600 Betriebskontrollen im Zusammenhang mit dem Gewässerschutz durch. Das Jahr war geprägt vom Abschluss des ersten vollständigen Kontrollzyklus der ÖLN-Betriebe (ökologischer Leistungsnachweis), wodurch der Gewässerschutz in der Landwirtschaft konsolidiert wurde. Die direktionsübergreifende Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern von Grangeneuve und des AfU setzte neben den Kontrollen ihre Sensibilisierungs- und Informationsarbeit fort und schlug operationelle Lösungen für die Beratung der Landwirtinnen und Landwirte vor. Weiter wurden 100 Formulare zur Bestätigung der Konformität überprüft, die im Anschluss an die Kontrollen für den Gewässerschutz eingereicht worden waren.
Grundwasser
Es wurden 9 neue Grundwasserschutzzonen (Zonen S) rechtskräftig ausgeschieden, sodass ihre Gesamtzahl im Kanton bis Ende 2025 auf 170 anstieg.
Zudem wurden die ersten 5 Messstellen Grundwasser (Piezometer) mit Messsonden ausgestattet, um die Entwicklung des Wasserstands von 4 Grundwasservorkommen im Kanton zu verfolgen. Weitere Bohrungen für neue Piezometer erfolgten 2025 unter anderem in Le Mouret und Düdingen.
Im Rahmen einer Studie zu den Auswirkungen des Klimawandels auf das Grundwasser wurden für 7 Wasserfassungen – mit ausreichend langen und qualitativ hochwertigen Datensätzen – Indizes der Trockenheitsresistenz berechnet.
Oberflächengewässer
Im Rahmen der Überwachung der Gewässerqualität wurden 2025 chemische, biologische und morphologische Untersuchungen in der Oberen Broye, im Vivisbach und in der Ärgera durchgeführt.
Das AfU hat auf seiner Website den Bericht über die Wasserqualität der Sense, der Taverna und des Galternbachs veröffentlicht.
Im Bereich der chronischen Verschmutzungen (wiederkehrende Verschmutzungen unbekannter Herkunft) gab es 5 neue Meldungen. Im Jahr 2025 wurden 3 Fälle gelöst; 5 werden im Moment in Zusammenarbeit mit den Gemeinden bearbeitet; 3 sind noch nicht bearbeitet.
Im Sommer 2025 wurden Untersuchungen zum Nachweis der Quaggamuschel im Kanton Freiburg durchgeführt.
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Trockenheit
Aufgrund der Trockenheit setzte das AfU ab dem 30. Juni 2025 alle Bewilligungen für Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern mit Ausnahme der Saane, des Broyekanals, des Grossen Kanals sowie des Greyerzer-, Murten-, Neuenburger- und Schiffenensees aus. Um den Bewässerungsbedarf der landwirtschaftlichen Flächen und andere Zwecke zu decken, wurden Wasserentnahmepläne erstellt. Das Entnahmeverbot wurde am 29. September 2025 aufgehoben. Diese Massnahmen wurden mit dem Amt für Wald und Natur (WNA), Grangeneuve und den Kantonen Bern und Waadt koordiniert.
Ausbau und Unterhalt der Fliessgewässer
Das AfU plant auf kantonaler Ebene rund 110 Gewässerverbauungsprojekte und nimmt die Oberaufsicht der Arbeiten wahr. Daneben beriet das Amt Gemeinden und Wasserbauunternehmen bei Unterhalts- und Ausbauarbeiten. Es behandelte die Gesuche um Kantonsbeiträge. Schliesslich übernahm das Amt die Rolle der für die Subventionierung zuständigen kantonalen Behörde und fungierte als Bindeglied zwischen den Bauherren (Gemeinden und Wasserbauunternehmen) und dem Bund bei der Vergabe der Bundesbeiträge.
Hochwasserschutz
Es wurden fünf neue Gefahrenkarten auf dem Kartenportal des Kantons veröffentlicht:
- Nordhang des Berra-Massivs;
- Bach Les Branches in Hauteville;
- Bach Le Pontet in Treyvaux;
- Jaunbach bei Im Fang;
- Sektor Rohrmoos in Plaffeien (Schwarzsee).
Teilrevision des kantonalen Gewässergesetzes (GewG)
2025 wurde die Vernehmlassung zur Teilrevision des GewG eröffnet. Der Vorentwurf sieht vor, dass Wasserbauarbeiten an Fliessgewässern und Seen mit bis zu 95 % durch Bund und Kanton subventioniert werden können statt wie bisher mit höchstens 80 %. Laut Gesetzesvorentwurf soll die Baugrenze nur noch für eingedolte Wasserläufe vorgeschrieben werden, für die kein Gewässerraums (GWR) festgelegt worden ist. Die Gemeinden behalten aber die Möglichkeit, einen Mindestabstand von 4 Metern oder mehr zur Grenzlinie des GWR vorzuschreiben, wenn sie dies für die Gewährleistung des Unterhalts als nötig erachten.
Revitalisierungen
Die 3. Etappe der Revitalisierung der Kleinen Glane begann 2025 auf einem 2,2 km langen Abschnitt zwischen Vallon und Missy (VD). Bis 2027 werden insgesamt 6,8 km auf dem Gebiet der Gemeinden Vallon (FR), Missy (VD), Saint‑Aubin (FR) und Vully‑les‑Lacs (VD) revitalisiert.
Zudem wurde 2025 die Aktualisierung der Revitalisierungsplanung für die Fliessgewässer von 2015 gestartet – gemäss den Vorgaben der Gewässerschutzverordnung (GSchV) und der vom BAFU empfohlenen Methodik.
Wasserkraft
Das AfU begleitete Groupe E bei der Weiterführung von Variantenstudien zur Sanierung von Schwall und Sunk, des Geschiebehaushalts und der Fischwanderung für die Stauanlagen Schiffenen, Maigrauge-Oelberg, Rossens-Hauterive und Lessoc.
40 Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden nahmen an einer Informationsveranstaltung zum Projekt Schiffenen–Murten (SCHEM) unter dem Vorsitz der Staatsräte Jean-François Steiert und Didier Castella teil. Dieses Projekt wird es ermöglichen, die Auswirkungen der Abflussschwankungen in der Saane zu sanieren.
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Labor
Das AfU hat 55 260 Parameter in 1857 Proben von Grund- und Oberflächengewässer sowie Abwasser analysiert. Die Ausrüstung zur Messung adsorbierbarer organischer Halogenverbindungen (AOX) wurde erneuert, um die kontinuierliche Überwachung dieser anthropogenen Stoffe im Schmutzabwasser und im Grundwasser sicherzustellen.
Das Laborteam führt jährlich durchschnittlich 150 bis 200 Probenahmekampagnen vor Ort durch.
Kältemittel
Ende 2025 waren im Kanton Freiburg 7737 Anlagen mit mehr als 3 kg Kältemittel in Betrieb. Die Gesamtheit der verwendeten Gase entspricht 201 Millionen CO₂-Äquivalenten. Das Amt hat im Jahresverlauf 561 Anlagen inspiziert. Dabei handelte es sich insbesondere um industrielle Fertigungsanlagen, Bäckereien und Käsereien, Metzgereien sowie Gastronomiebetriebe.
Pflanzenschutzmittel
Es wurden 3 kurze Informations- und Sensibilisierungsvideos produziert und ins Internet gestellt, um eine natürliche Gartenpflege zu unterstützen. Zur Bekanntmachung dieser Videos wurde eine Kampagne in den sozialen Netzwerken organisiert.
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Emissionskontrolle
Die Luftschadstoffemissionen wurden in 28 stationären Anlagen und auf 152 Baustellen kontrolliert. Die Ergebnisse werden auf der Seite Luft (Indikatoren) veröffentlicht.
Luftqualität
Das Amt ist für die Überwachung der Immissionswerte der wichtigsten Luftschadstoffe im Kanton zuständig. Für Stickstoffdioxid und Feinstaub wurden keine Überschreitungen der Jahresgrenzwerte festgestellt. Die Ozon- und Ammoniakkonzentrationen waren hingegen zu hoch.
Fünf Jahre nach Einführung des Massnahmenplans Luftreinhaltung zog das AfU eine erste Bilanz. Dank der ergriffenen Massnahmen sowie günstiger externer Einflüsse hat sich die Luftqualität im Kanton Freiburg deutlich verbessert.
Lärm
Ende 2025 waren so gut wie alle grossen Freiburger Gemeinden daran, ihre Strassen zu sanieren oder die Ausführung von Sanierungsmassnahmen vorzubereiten.
Zur Sensibilisierung und Prävention stellte der AfU den Konzertsälen des Kantons Ohrstöpsel zur Verfügung. Dabei wurden die Veranstaltenden nochmals auf die geltenden Lärmschutzbestimmungen hingewiesen.
Nichtionisierende Strahlung
Der Grossteil der Arbeit in diesem Bereich betrifft die Mobiltelefonie. Über das gesamte Jahr hinweg hat das AfU 79 Gesuche für die Änderung bestehender oder den Bau neuer Anlagen bearbeitet.
Lichtverschmutzung
Das AfU koordiniert seit mehreren Jahren die Arbeit der verschiedenen Ämter des Staats in diesem Bereich. Im Jahr 2025 wurde zudem eine interkantonale Gruppe für die Westschweiz geschaffen, die den Austausch von Ressourcen, Informationen, Erfahrungen und Methoden fördern und neue Technologien sowie aktuelle Problemlagen beobachten soll.
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Umweltverträglichkeitsprüfungen
In Koordination mit verschiedenen kantonalen und eidgenössischen Stellen nahm das AfU im Jahr 2025 Stellung zu 60 Umweltverträglichkeitsberichten, Kurzberichten zur Umweltverträglichkeit und Berichten zu Voruntersuchungen mit Pflichtenheft für die Hauptstudie.
Bodenbeobachtung
Die Bodenkartierung ist ein zentraler Bestandteil der kantonalen Bodenschutzstrategie. 2025 konnten mehrere wichtige Etappen abgeschlossen werden. So wurde das Kartierungsprojekt Vivisbach durch zusätzliche Sondierungen und Modellierungen weiter vertieft. Parallel dazu wurde ein Kurs zum Thema Kartografie für Ingenieurbüros organisiert, die im Kanton tätig sind, um deren Selbstständigkeit in diesem Bereich zu stärken. Schliesslich wurde eine Synthese aller bisher durchgeführten Kartierungsprojekte erstellt.
Nachhaltiges Bodenmanagement auf Baustellen
Die Kommission für Umweltkontrollen von bauenfreiburg hat beschlossen, die jährliche Zahl der Kontrollen zum Bodenschutz auf Baustellen von 23 im Jahr 2024 auf 32 im Jahr 2025 zu erhöhen. Das AfU und Grangeneuve haben die Schulungs- und Sensibilisierungsmassnahmen in Zusammenarbeit mit den Branchenlösungen fortgesetzt.
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Abfallplanung
Der Kanton aktualisiert seine Abfallplanung und das Gesetz über die Abfallbewirtschaftung aus den 1990er‑Jahren, um den neuen gesetzlichen Vorgaben und technischen Fortschritten Rechnung zu tragen, die Kreislaufwirtschaft zu fördern, das Abfallaufkommen zu reduzieren und den langfristigen Bedarf an Abfallbehandlungsanlagen zu ermitteln. Gleichzeitig wird ein System zur Finanzierung der geplanten Massnahmen festgelegt.
Abfallanlagen
Abfallanlagen sind bewilligungspflichtig. Das AfU hat die Aufgabe, diese Anlagen zu kontrollieren und die Bewilligungen, die für höchstens fünf Jahre gültig sind, vorzubereiten. 2025 wurden 24 Betriebsbewilligungen erteilt.
Das Amt nahm im Rahmen von Nachkontrollen der Arbeiten 25 Ortsbegehungen vor, namentlich bei Abfallanlagen, belasteten Standorten, Abgebern von Sonderabfällen und auf Gesuch anderer Instanzen, insbesondere im Zusammenhang mit nicht bewilligten Tätigkeiten.
Umweltkontrollen auf Baustellen
2025 führte der Freiburgische Kontrollverband im Auftrag von bauenfreiburg, an den die RIMU diese Aufgabe delegiert hat, 927 Baustelleninspektionen durch. Diese lassen sich in folgende Bereiche unterteilen:
- 589 Kontrollen «Abfallbewirtschaftung» und «Schadstoffe in der gebauten Umwelt»;
- 152 Kontrollen «Entwässerung»;
- 154 Kontrollen «Luft»;
- 32 Kontrollen «Boden».
PFAS
Der Aktionsplan für weniger PFAS in der Umwelt wurde 2025 mit einem Screening-Programm in den Kläranlagen des Kantons fortgesetzt. Es wurden die Zuläufe und Abläufe von 12 ARA sowie der Schlamm von 24 ARA analysiert. Zudem wurde die Qualität der Fliessgewässer vor und nach dem Einleitpunkt von 8 ARA überprüft.
Mit Unterstützung des BAFU wurde eine technische Studie zu 5 Feuerwehrübungsplätzen durchgeführt, auf denen Löschschaum eingesetzt wird. 2025 wurden zudem Untersuchungen zur Boden- und Grundwasserqualität im Umfeld solcher Übungsplätze aufgenommen. In Zusammenarbeit mit den 5 im Kanton tätigen Feuerwehrbataillonen und der KGV hat das Amt 129 Übungsplätze erfasst, auf denen PFAS-haltiger Löschschaum verwendet wurde.
Kataster der belasteten Standorte
Ende 2025 zählte der Kanton 1119 belastete Standorte, von denen 112 überwacht oder saniert werden müssen:
- 50 Deponien;
- 21 Betriebsstandorte;
- 41 Schiessanlagen.
Kennzahlen
Im Jahr 2025 wurden weitere 7 Massnahmen des kantonalen Klimaplans in Angriff genommen, sodass die Zahl der seit 2021 umgesetzten Massnahmen auf 94 stieg.
Das Amt nahm an den Kontrollen von 140 Unternehmen teil, bei denen die Konformität der Vorbehandlungsanlagen für Industrieabwässer überprüft wurden.
Es wurden 9 neue Grundwasserschutzzonen (Zonen S) rechtskräftig ausgeschieden.
So hoch sind die Kosten für die von den Gemeinden durchgeführten Arbeiten zur Revitalisierung der Gewässer und zum Hochwasserschutz. Die Beiträge des Bundes und des Kantons betrugen rund 6,2 bzw. 2,4 Millionen Franken. Der Saldo wird von den Gemeinden getragen.
So viele Proben von Grundwasser, Oberflächengewässern und Schmutzabwasser wurden vom Labor des Amts analysiert (55 260 Parameter).
Das AfU kontrollierte die Luftschadstoffemissionen von 28 stationären Anlagen.
Das AfU hat zu 60 Umweltverträglichkeitsberichten und Kurzberichten zur Umweltverträglichkeit Stellung genommen.
2024 haben die Freiburger Gemeinden insgesamt 130 628 Tonnen Siedlungsabfälle gesammelt (gegenüber 121 436 Tonnen im Jahr 2023).
In den 9 kantonalen Sammelstellen und bei den mobilen Sammlungen (2 Touren im Jahr, 6 Sammelstellen) wurden 69 361 kg Sonderabfälle aus Haushalten gesammelt.
Ende 2025 weist der Kataster der belasteten Standorte 85 sanierungsbedürftige Standorte aus (29 Deponien, 15 Betriebsstandorte und 41 Schiessanlagen).