Das Jahr 2025 hat sich als Jahr herausgestellt, in dem Intensität zur neuen Normalität geworden ist. Und dennoch hat unsere Institution gezeigt, dass sie beständig, widerstandsfähig und anpassungsfähig ist.
Die Kantonspolizei erzielte bedeutende operative Ergebnisse. Erfolgreiche Strafuntersuchungen, eine solide Aufklärungsquote und ein spürbares Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum spiegeln das ständige Engagement einer Polizei wider, die ihren Aufgaben gerecht wird und zugleich nah bei der Bevölkerung ist.
Zu den vorrangigen Anliegen zählt die Gewalt, sei sie in der Öffentlichkeit oder innerhalb von Haushalten. Die beiden im Jahr 2025 verübten Femizide stellen uns vor eine grosse Herausforderung. Die Polizei hinterfragt ihre Vorgehensweisen, kann dieses Phänomen jedoch nicht allein eindämmen. Wie in anderen Bereichen auch, ist nur eine enge institutionelle Zusammenarbeit in der Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen, Kompetenzen zu bündeln und die Wahrscheinlichkeit von Gewalttaten so weit wie möglich zu reduzieren.
Kriminalität wandelt sich – unsere Antworten passen sich an. Angesichts der Cyberkriminalität und der Betrugsformen wie «falsche Polizisten», die besonders verletzliche Personen ins Visier nehmen, bleiben Prävention und der Dialog mit der Bevölkerung entscheidend. Gleichzeitig setzen wir unsere Massnahmen gegen andere Formen der Kriminalität und unzivilisiertes Verhalten, insbesondere im Bereich der Verkehrssicherheit, konsequent fort.
Um dieser zunehmenden Komplexität gerecht zu werden, befindet sich unsere Organisation in kontinuierlicher Transformation. Die Einführung des «Tasers» entspricht der Notwendigkeit, unsere Zwangsmittel an die Realität im Einsatz anzupassen. Die neue zweijährige Ausbildung stärkt die Kompetenzen des Polizeipersonals. Die Einführung einer modernisierten Anwendung zur Verwaltung der Arbeitszeit und der Entschädigungen stellt einen erfolgreichen ersten Schritt unserer digitalen Transformation dar. Hinter den Kulissen zielen strukturelle Projekte wie MyABI darauf ab, unser zentrales Informationssystem zu ersetzen und eine digitalisierte, effiziente Arbeitsumgebung bereitzustellen.
Diese Dynamik betrifft auch unser Image: Einsatzfahrzeuge präsentieren sich in neuem Design, die schweizweit harmonisierte Uniform wurde eingeführt. Unsere Social-Media-Aktivitäten und Rekrutierungskampagnen zeigen unseren Anspruch, vernetzt und glaubwürdig zu bleiben.
Um langfristig in einem anspruchsvollen finanziellen Umfeld bestehen zu können, müssen wir unsere Anpassung fortsetzen. Der Schalterdienst wird stärker an einem dienstleistungsorientierten Ansatz ausgerichtet, bestimmte Aufgaben werden priorisiert und unsere Tätigkeit fokussiert, während wir weiterhin eine vernetzte, leistungsfähige und verantwortungsbewusste Polizei bleiben.
Dieser Jahresbericht zeigt die Arbeit, die für alle Menschen im Kanton Freiburg geleistet wurde.
Zugleich soll er – hoffe ich – die Energie und das Engagement spürbar machen, die Tag und Nacht jedes Mitglied unseres Polizeikorps antreiben.
Philippe Allain, Kommandant der Kantonspolizei
Wichtige Ereignisse
In Entwicklung
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Der Datenschutz ist aufgrund der grossen Menge an personenbezogenen Daten, die zu Sicherheitszwecken verarbeitet werden, ein unverzichtbares Thema für die staatliche Tätigkeit, insbesondere für die Polizeiarbeit. Um effizient zu sein, stützt sich die Polizeiarbeit auf die Qualität der gesammelten Informationen; die Erfassung von Daten erscheint daher unerlässlich. Eine unkontrollierte Datenverwaltung kann jedoch zu erheblichen Verstössen führen, die von potenziell illegalen Handlungen bis hin zu einem dauerhaften Verlust der operativen Effizienz reichen können.
Technologische und gesetzliche Entwicklungen erfordern heute eine systematische Analyse der Risiken im Bereich des Datenschutzes, bevor ein neues IT- oder technisches Mittel eingesetzt wird. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und einen rechtskonformen Umgang mit Daten zu gewährleisten, hat die Kantonspolizei eine entsprechende Stelle geschaffen und einen darauf spezialisierten Juristen eingestellt.
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Nach mehr als zwanzig Jahren wurden die Zephyr-Anwendung und die Excel-Listen durch ein neues Tool für die Verwaltung der Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Planung ersetzt. Nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren fiel die Wahl auf die Software des Schweizer Unternehmens Mobatime. Die Lösung wurde nach mehreren Testphasen schrittweise eingeführt. Die Mitarbeitenden erfassen täglich ihre Arbeitszeiten und Abwesenheiten über diese Anwendung. Die Personalplanung kann dort eingesehen werden. Der Zugriff erfolgt entweder über eine personalisierte Webschnittstelle oder über ein Smartphone.
Die grösste Herausforderung bei der Umsetzung bestand darin, die zahlreichen Vorschriften zu Arbeitszeiten und Entschädigungen so zu gestalten, dass das Gesetz und die Verordnung über das Staatspersonal des Kantons Freiburg vollständig eingehalten werden.
Die spezifischen Entwicklungen ermöglichen es heute, trotz einiger noch geplanter Anpassungen über ein zuverlässiges Instrument zu verfügen, das den operativen und administrativen Anforderungen voll und ganz gerecht wird.
Die Mobatime-Anwendung wird so zu einem wichtigen Werkzeug: Sie erleichtert die Erfassung von Arbeitszeiten und Entschädigungen und sorgt gleichzeitig für effizientere Verwaltungsprozesse – sowohl für die Mitarbeitenden als auch für die HR-Abteilung.
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Nach einer im Jahr 2025 durchgeführten Konzeptionsphase hat die Kantonspolizei ein neues Logo gewählt. Inspiriert von der schwarz-weissen Fahne des Kantons Freiburg bekräftigt es klar die Zugehörigkeit der Polizei zum Staat Freiburg. Das bisherige Logo, das während zwanzig Jahren verwendet wurde, wird schrittweise von den Gebäuden, Fahrzeugen und institutionellen Trägern entfernt.
Zudem wurde das Erscheinungsbild der Fahrzeuge modernisiert. Es integriert die gelben und blauen Farben, die auch von anderen Schweizer und europäischen Polizeikorps verwendet werden – im Sinne einer einheitlichen Gestaltung und einer erhöhten Sichtbarkeit. Die neue, kostengünstigere Fahrzeugbeschriftung wird auf Neufahrzeugen angebracht, was zu einer Übergangsphase führen wird, in der beide visuellen Identitäten nebeneinander bestehen.
Seit Januar 2026 tragen die Freiburger Gendarmen ebenso wie ihre Kolleginnen und Kollegen aus den lateinischen Kantonen die KEP-Uniform. Diese Uniform gewährleistet ein einheitliches Erscheinungsbild der Polizeien in der Schweiz, senkt die Kosten und optimiert die Logistik. Auf lange Sicht wird sie in den meisten Polizeikorps des Landes eingeführt werden. Abzeichen und Schulterpatten ermöglichen es jedoch weiterhin, die einzelnen Kantonspolizeien voneinander zu unterscheiden.
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Die Kantonspolizei hat eine Einkaufszentrale eingerichtet, um die Beschaffungsprozesse durch die Zentralisierung der Anfragen, eine präzise Bedarfsplanung und die Optimierung der Kosten zu professionalisieren und abzusichern.
Die Umsetzung durch die Abteilung Logistik und Informatik wurde von Informations- und Ausbildungsmassnahmen für die beteiligten Stellen begleitet, um einen reibungslosen Übergang zu den neuen Prozessen zu gewährleisten.
Das Budgetcontrolling, das nun in das SAP-System integriert ist, ermöglicht eine konsolidierte finanzielle Gesamtübersicht. Zudem erlauben Leistungsindikatoren, die Effizienz der Einkaufszentrale zu bewerten und eine kontinuierliche Verbesserung innerhalb der Institution zu unterstützen.
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Mit dem Ziel, ihre CO₂-Bilanz zu reduzieren, setzt die Kantonspolizei die energetische Umstellung ihrer Fahrzeugflotte schrittweise fort. Dieser Ansatz muss die operativen Anforderungen, die ökologische Verantwortung sowie die Kostenoptimierung miteinander in Einklang bringen, ohne dabei die Sicherheit der Einsatzkräfte zu beeinträchtigen.
Die ersten Einführungen bestätigen, dass Elektrofahrzeuge den vielfältigen Anforderungen des Alltags gerecht werden, insbesondere für die bürgernahe Polizei. Diese Entscheidung steht im Einklang mit den Klimazielen des Kantons und den Erwartungen der Bevölkerung.
In wirtschaftlicher Hinsicht sind die Vorteile der Elektrifizierung der Flotte erheblich. Zum Beispiel hat das erste Elektrofahrzeug, das der mobilen Polizei zugewiesen wurde, seit seiner Inbetriebnahme Mitte 2025, 26'000 Kilometer zurückgelegt. Der Vergleich mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor gleicher Leistung ergibt eine Ersparnis von fast 3’000 Franken.
Die Verwendung für dringende Einsätze bringt jedoch besondere Herausforderungen mit sich. Die Reichweite eines solchen Fahrzeugs hängt vom Fahrstil und der Fahrzeugausstattung ab, was eine ständige Wachsamkeit und eine sorgfältige Planung der Ladevorgänge erfordern.
Diese Feststellungen sind integraler Bestandteil des Umsetzungsplans und stellen das Projekt nicht in Frage. Im Gegenteil, sie bestätigen die Wichtigkeit einer schrittweisen und begleiteten Integration solcher Fahrzeuge bei der Kantonspolizei. Das letztendliche Ziel besteht weiterhin darin, sicherzustellen, dass technologische Innovationen den operativen Anforderungen sowie der Sicherheit des Personals dienen.
Auf Abruf
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Im Jahr 2025 leistete die Kantonspolizei Freiburg 23 Ordnungsdienst-Einsätze, was insgesamt zirka 7’651 Dienststunden und dem Einsatz von 765 Mitarbeitenden entspricht. Diese Einsätze deckten ein breites Spektrum von Situationen ab: Sportveranstaltungen mit hohem Besucheraufkommen, Versammlungen im öffentlichen Raum, interkantonale Unterstützung.
Die Teilnahme am World Economic Forum (WEF) in Davos, auf das allein ein erheblicher Teil des jährlichen Stundenvolumens fällt, verdeutlicht den Beitrag der Kantonspolizei zu Sicherheitsdispositiven von nationaler Tragweite.
Parallel dazu wurden mehrere Ordnungsdienst-Dispositive in den Kantonen Bern, Wallis und Tessin unterstützt, für Demonstrationen oder punktuelle Einsätze, bei denen Verstärkung benötigt wurde. Diese Mobilisierungen wurden über das «Groupement latin de sécurité publique et de maintien de l’ordre (GMO)» oder die Vereinbarung über die interkantonalen Polizeieinsätze IKAPOL koordiniert.
Diese Einsätze verdeutlichen die intensive und vielfältige Tätigkeit, die sowohl auf kantonaler Ebene als auch im Rahmen der interkantonalen Zusammenarbeit erbracht wird und durch sorgfältige Planung sowie die Professionalität des eingesetzten Personals getragen wird.
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In Notfällen sind die ersten Minuten oft entscheidend und hängen häufig schon vom ersten Anruf ab. Als erstes Glied in der Rettungskette stützen sich die Mitarbeitenden der Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) auf aufmerksames Zuhören, eine sorgfältige Lagebeurteilung und die sichere Beherrschung der Abläufe, um wesentliche Informationen zu erfassen, Risiken zu erkennen und die Einsätze mit Ruhe und Systematik zu steuern.
Durch das Stellen der richtigen Fragen tragen die Mitarbeitenden der EAZ dazu bei, kritische Situationen zu stabilisieren, bevor die Patrouillen eintreffen. Ihre Fähigkeit zum Dialog, zur Verhandlung und zur Beruhigung von Menschen in Notlagen ermöglicht es häufig, eine Eskalation zu vermeiden und potenziell gewalttätige Situationen bis zum Ergreifen geeigneter Massnahmen unter Kontrolle zu halten.
Die zahlreichen Einsätze, die im Laufe des Jahres durchgeführt wurden – z. B. psychische Notlagen nach Medikamenteneinnahme, bewaffnete Bedrohungen, Selbstmordversuche zu Hause – verdeutlichen die Bedeutung dieser diskreten, aber entscheidenden Arbeit. Die Massnahmen der EAZ zielen in erster Linie darauf ab, zu schützen, Zeit zu gewinnen und die Voraussetzungen zu schaffen, damit die Polizei- und Partnerdienste unter möglichst klaren und sicheren Bedingungen sowohl in Bezug auf die Sicherheit als auch auf die Gesundheit intervenieren können.
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Wenn bei einer Vermisstmeldung ernsthafte Sorgen um die körperliche oder psychische Unversehrtheit einer Person bestehen, ist der Einsatz besonderer Mittel besonders wichtig. Unter diesen sind Personensuchhunde eine wesentliche Unterstützung, insbesondere wenn der Zeitfaktor kritisch ist oder das Gelände die Suche erschwert.
Im Jahr 2025 verfügte die Westschweiz über vier einsatzfähige Personensuchhunde, davon zwei bei der Freiburger Polizei, die beiden anderen in den Kantonen Neuenburg und Genf. Das Freiburger Team wurde sechzehn Mal eingesetzt, davon sechs Einsätze ausserhalb des Kantons. Das zeigt, dass es auch über die Kantonsgrenzen hinaus anerkannt ist.
Im Laufe des Jahres halfen die Hunde der Kantonspolizei Freiburg, sieben vermisste Personen zu finden – fünf davon direkt durch den Einsatz der Personensuchhunde. Diese Erfolge zeigen, wie effektiv diese Spezialkräfte, in Situationen mit hohem Risiko für Menschen, sind. Im September fand Prada, eine Hündin der Hundesektion, eine junge Frau nur wenige Stunden nach ihrem Verschwinden wohlbehalten. Nach einer rund einen Kilometer langen Fährte konnte sie rechtzeitig gefunden und von den Rettungskräften versorgt werden.
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Es gibt zahlreiche Situationen, in denen die Kantonspolizei die Veröffentlichung eines Zeugenaufrufs in Betracht zieht. Dazu zählen unter anderem schwere Verkehrsunfälle, Raubüberfälle oder besorgniserregende Vermisstenfälle. Eine solche Massnahme kommt zum Einsatz, wenn die üblichen Ermittlungen nicht ausgereicht haben. Sie stellt die Bevölkerung in den Mittelpunkt des Sicherheitsdispositivs, denn ihr Blick, ihre Erinnerung oder eine scheinbar unbedeutende Information kann entscheidend sein, um eine Untersuchung zu lenken oder neu zu beleben, aber auch um Personen zu retten, wiederzufinden oder zu schützen.
Die Entscheidung stützt sich auf mehrere Kriterien: die Schwere der Ereignisse, ein konkretes operatives Interesse oder die Dringlichkeit. Im Jahr 2025 veröffentlichte die Polizei 21 Zeugenaufrufe, darunter fünf Vermisstmeldungen. Mehrere davon ermöglichten es, konkrete Hinweise zu erhalten. Die Erfahrung zeigt, dass die schnelle Verbreitung über soziale Netzwerke die Wirksamkeit solcher Aufrufe erheblich verstärkt. Ein gezielter und verantwortungsvoller Einsatz von Zeugenaufrufen trägt dazu bei, die Glaubwürdigkeit der Institution und das Vertrauen der Bevölkerung zu wahren.
Da die Aufmerksamkeit jeder und jedes Einzelnen den entscheidenden Unterschied machen kann, ermutigt die Kantonspolizei die Bevölkerung, ihre offiziellen Kanäle – insbesondere die sozialen Netzwerke (Facebook , Instagram , LinkedIn ) – zu verfolgen. Über diese Plattformen kann schnell über Zeugenaufrufe informiert werden und gegebenenfalls aktiv zur kollektiven Sicherheit beigetragen werden.
Auf den Spuren
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Im Jahr 2025 hat das Phänomen der falschen Polizisten ein besorgniserregendes Ausmass angenommen, dass das Vertrauen der Bevölkerung in Institutionen gefährdet. Trotz einer anhaltenden Präventionskampagne wurden nahezu 200 Fälle registriert, was eine deutliche Zunahme gegenüber den Vorjahren bedeutet. Der finanzielle Schaden wird auf zirka 400’000 Franken geschätzt, ohne die Verluste an Schmuckstücke und Wertgegenstände einzurechnen. Die Kriminellen haben es hauptsächlich auf ältere Personen abgesehen, aber auch jüngere Opfer tappen in die Falle. Diese Betrugsfälle nutzen die Leichtgläubigkeit und Verletzlichkeit der Opfer aus, indem sie sich auf die vermeintliche Autorität der Polizei stützen.
Die Ermittlungen ermöglichten die Anhaltung von mehreren französischen Staatsangehörigen, die als «Handlanger» beteiligt waren, sowie von volljährigen und minderjährigen Schweizer Staatsangehörigen. Letztere werden via die sozialen Netzwerke rekrutiert, oft durch falsche Inserate, die schnelle und einfache Gewinne versprechen. Die meisten kennen die wahre Identität ihre Auftraggeber nicht, was auf die Existenz organisierter krimineller Netzwerke schliessen lässt.
Angesichts dieser zunehmenden Kriminalität wurde eine Taskforce bestehend aus sechs Inspektorinnen und Inspektoren geschaffen, um die Ermittlungen zu koordinieren, die Informationen zu zentralisieren und die Zusammenarbeit mit den anderen Westschweizer Polizeien zu verstärken. Der Austausch mit den französischen Behörden wurde initiiert, um die Netzwerke besser identifizieren und ihre Aktivitäten einschränken zu können.
Über die finanziellen Verluste hinaus haben diese Betrügereien auch erhebliche psychologische Auswirkungen auf die Opfer und stellen eine grosse Herausforderung für den Rechtsstaat dar. Die Kantonspolizei hat eine gross angelegte Präventionskampagne eigerichtet, in deren Rahmen Botschaften und Empfehlungen über die Medien und die sozialen Netzwerke verbreitet werden. Dank der Zusammenarbeit mit dem Freiburger Gemeindeverband (FGV) wurden diese Informationen an die Gemeinden und die Netzwerke zur Betreuung älterer Personen weitergeleitet. Auch Informationsveranstaltungen für Seniorinnen und Senioren haben dieses Thema aufgegriffen. Da dieses Phänomen die kantonalen Grenzen überschreitet, wurden die Präventionsbotschaften auf nationaler Ebene geteilt, um das Thema stärker in das Bewusstsein zu rücken.
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In der Nacht vom 26. auf den 27. November 2025 wurde auf dem Friedhof von Villars-sur-Glâne ein schwerer Fall von Vandalismus begangen. Die Urnenwand und mehrere Nischen wurden verwüstet und neun Urnen gestohlen. Diese wurden am selben Morgen in der Nähe der Kirche und des Bahnhofs von Villars-sur-Glâne wiedergefunden. Der Diebstahl der Urnen und die Beschädigung von vier davon stellen einen schweren Fall von Störung der Totenruhe dar. Angesichts dieses Sachverhalts startete die Kantonspolizei einen Zeugenaufruf und bat alle Personen, die sachdienliche Hinweise geben konnten, sich zu melden, um zur Identifizierung der Täterschaft beizutragen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führten schnell zu Fortschritten. Dank der Auswertung der zusammengetragenen Hinweise und Informationen aus dem Zeugenaufruf, konnten am 9. Dezember 2025 zwei Personen im Alter von 34 und 39 Jahren in Freiburg angehalten werden.
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Im Jahr 2025 verzeichnete die Kantonspolizei Freiburg einen deutlichen Anstieg der Nutzung von Kryptowährung. In Bezug auf die Cyberkriminalität bleibt diese das hauptsächliche Zahlungsmittel bei Online-Anlagebetrug sowie bei Betrugsfällen vom Typ «Pig butchering». Diese Betrugsart basiert auf falsche Anlagen: Die Opfer werden schrittweise dazu gebracht, immer grössere Summen zu investieren, in der Regel in Form von Kryptowährung, bevor sie beraubt werden. Die Polizei sieht sich mit einem zunehmenden Einsatz von Kryptowerten im Bereich der organisierten Kriminalität, der Geldwäsche, des Drogenhandels und der Kinderpornografie konfrontiert. Die Massnahmen des Kommissariats Cyberkriminalität ermöglichten die Beschlagnahmung von zirka 200’000 Franken, von denen ein Teil den geschädigten Personen zurückgegeben werden konnte.
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Im Jahr 2025 setzte die Kantonspolizei die Ermittlungen im Zusammenhang mit Betrugsfällen vom Typ «Marabut» fort, die bereits im Jahr 2024 zu mehreren Strafanträgen führten. In diesem Rahmen wurde im Dezember 2024 ein Verdächtiger angehalten. Ausgehend von dieser Festnahme konnten die Ermittlungen ein organisiertes Netzwerk aufdecken, das aus mehreren Personen bestand, die verdächtigt werden, ihren Opfern in rund zehn Fällen vor allem im Kanton Freiburg, aber auch in anderen Kantonen der Westschweiz, mehr als 400'000 Franken abgeknöpft zu haben.
Die mutmasslichen Täter präsentierten sich auf mehreren Websites als Medium, Heiler oder Marabut und boten Rituale und Dienstleistungen an, die persönliche, familiäre oder sentimentale Probleme lösen sollten. Sobald sie Kontakt aufgebaut und Vertrauen gewonnen hatten, übten sie emotionalen Druck auf meist leicht beeinflussbare Personen aus. Unter dem Vorwand, die gezahlten Beträge nach den angeblichen Ritualen zurückzuerstatten, machten sie ihnen falsche Versprechungen.
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Am 8. Mai 2025 wurde vor einer Bankfiliale in Wünnewil ein Geldtransportfahrzeug aufgebrochen, während sich der Fahrer im Innern der Bank befand. Die Täterschaft entwendete mehrere Kisten mit Bargeld im geschätzten Umfang von mehreren hunderttausend Franken und flüchtete in eine unbekannte Richtung. Unmittelbar nach dem Vorfall wurde ein Polizeidispositiv zur Fahndung eingerichtet. Im Verlauf des Nachmittags meldete eine Drittperson, dass in einem Feld in Bösingen eine Kiste aufgefunden worden sei, die einer der zuvor gestohlenen Kisten entsprach. Im Dezember konnten mehrere mutmassliche Täter identifiziert werden; zudem wurde ein Teil des gestohlenen, teils eingefärbten Bargelds sichergestellt.
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Im April 2025 meldete eine Bank im Kanton Freiburg den Diebstahl von mehreren Hunderttausend Franken aus einem ihrer Tresore. Die umfangreichen Ermittlungen führten zur Identifizierung einer Mitarbeiterin und ihrem Partner, der im Kanton Zürich wohnhaft ist. Anfang Juni 2025 wurde die mutmassliche Täterschaft in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich festgenommen.
Auf Hinweis der Kantonspolizei Freiburg fand ein auf Bargeld spezialisierter Polizeihund der Kantonspolizei Zürich bei einer Hausdurchsuchung nahezu die gesamte Deliktsumme. Beide beschuldigte Personen sind geständig.
Im Strassenverkehr
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Im vierten Quartal 2025 unterstützte die Kantonspolizei Freiburg die Kampagne des Büros für Unfallverhütung (BFU) «Finger weg von Alkohol am Steuer». Diese Aktion zielte darauf ab, Unfälle im Zusammenhang mit Alkoholkonsum zu verhindern und die Sicherheit auf den Strassen während der Feiertage zu erhöhen. Zwischen September und Dezember 2025 wurden über 260 Lenkerinnen und Lenker auf Alkoholkonsum kontrolliert, von denen einige in 52 Unfälle verwickelt waren. Die Kampagne erinnerte daran, dass Alkoholkonsum die Aufmerksamkeit verringert, die Wahrnehmung beeinträchtigt und die Reflexe verlangsamt, wodurch das Unfallrisiko steigt, selbst wenn der Alkoholgehalt unter dem gesetzlichen Grenzwert liegt.
Parallel zur Verbreitung der Präventionsbotschaften haben die Patrouillen die Alkoholkontrollen im gesamten Kanton zu verschiedenen Tageszeiten intensiviert. Die Lenkerinnen und Lenker wurden daran erinnert, bei Alkoholkonsum sichere Alternativen wie öffentliche Verkehrsmittel, Taxis oder den Dienst «Nez Rouge» zu nutzen. Diese Initiative verdeutlichte das kontinuierliche Engagement der Kantonspolizei, Verkehrsunfälle zu verhindern und ein verantwortungsbewusstes Verhalten der Bevölkerung zu fördern.
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Die Kantonspolizei setzte ihre Massnahmen zur Bekämpfung von Verhaltensweisen fort, die zu Unsicherheit im Strassenverkehr führen. Im ganzen Kanton wurden insgesamt 51 Kontrollen durchgeführt, die zur Anzeige von 118 Lenkerinnen und Lenkern führten. Die Geschwindigkeitsübertretungen blieben weiterhin besorgniserregend: 36 Verstösse, die unter das Via-Sicura-Verfahren fielen.
Zwei Kontrollen zur Fahrzeugausrüstung wurden gemeinsam mit dem Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt durchgeführt. Dabei konnten die Fähigkeiten der 30 VTS-Ansprechpersonen (Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge) gestärkt werden, die für die Überprüfung der technischen Sicherheit von Fahrzeugen zuständig sind. Bei den Kontrollen wurden 68 Fahrzeuge überprüft, 51 Fahrzeuge führten zu Verfahren, und drei Fahrzeuge wurden aus dem Verkehr gezogen. Im Dezember 2025 entschieden die Bundesbehörden, die Einführung von Lärmradargeräten nicht weiter voranzutreiben. Deshalb bleibt es besonders wichtig, die gezielten Kontrollen vor Ort fortzuführen und die Qualität der Arbeit im Terrain sicherzustellen.
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In der Medienmitteilung vom 1. Juli machte die Kantonspolizei, gemeinsam mit dem Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt (ASS), die Bevölkerung auf die Zunahme der Fälle von Fahrunfähigkeit im ersten Halbjahr aufmerksam. Dieser Trend bestätigte sich im Laufe des Jahres: Die Patrouillen der Gendarmerie stellten 1’841 Situationen fest, in denen bei Unfällen oder Kontrollen unter Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss gefahren wurde. Diese Entwicklung entspricht einem Anstieg von 24% gegenüber 2024 und von 34% gegenüber 2023. Die physische Verfassung einer Lenkerin oder eines Lenkers spielte ebenfalls eine Rolle bei einem der zwölf tödlichen Unfälle, die sich im Jahr 2025 im Kanton zugetragen haben. Darüber hinaus übermittelte die Kantonspolizei der Staatsanwaltschaft 506 Dossiers über Personen, die ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren: 248 unter Führerausweisauszug und 258 ohne Führerausweis.
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Im dritten Quartal starteten die Westschweizer Polizeien in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) eine Sensibilisierungskampagne zu den Gefahren von Unaufmerksamkeit und Ablenkung am Steuer. Laut BFU spielten diese Faktoren bei 31 % der schweren Unfälle eine Haupt- oder Mitursache. Etwa jede dritte Autofahrerin oder jeder dritte Autofahrer liess sich beim Fahren regelmässig ablenken.
Die Kampagne rief dazu auf, sich vollständig auf das Fahren zu konzentrieren und jegliche Nebentätigkeiten (Telefon, Navigationsgerät, Autoradio, Essen oder Interaktionen mit Mitfahrenden) zu vermeiden. Ein Video und Bildmaterial mit der Botschaft «Fahren heisst fahren! Ohne Handy, mit Blick auf die Strasse» wurden in Französisch, Deutsch, Italienisch und Englisch auf Plakaten und in sozialen Netzwerken verbreitet. Auf mehreren Verkehrsachsen wurden zudem Kontrollen durchgeführt, um riskantes Verhalten zu erkennen und zu ahnden. Dieser Ansatz entspricht dem Auftrag der Westschweizer Polizeien und der BFU, Unfälle zu reduzieren und ein verantwortungsbewusstes Verhalten der Verkehrsteilnehmenden zu fördern.
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Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe im Jahr 2024 wurde die Präventionsaktion «Komm und beherrsche dein Motorrad» im Frühjahr 2025 fortgesetzt. An vier Tagen empfingen das Driving Center in Pensier und das Zentrum L2 in Romont 63 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer im Alter von 15 bis 25 Jahren mit wenig Erfahrung.
Das Programm umfasste professionelle Ratschläge zu Fahrverhalten und Ausrüstung sowie eine praktische Ausbildung. Zudem erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich direkt mit Präventionsleuten des Amtes für Strassenverkehr und Schifffahrt (ASS), mit Sanitätspersonal sowie mit Motorradfahrenden der Kantonspolizei auszutauschen.
Der Kurs zielt darauf ab, grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit dem Zweirad zu stärken. Er wurde eingeführt, nachdem festgestellt worden war, dass ein Grossteil der schweren Unfälle mit Zweirädern auf mangelnde Erfahrung zurückzuführen ist.
Angesichts der positiven Resonanz der letzten Ausgaben wird die Kantonspolizei mit finanzieller Unterstützung des ASS im Jahr 2026 neue Kurse in drei Regionen des Kantons organisieren. Obwohl die Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen weiterhin im Vordergrund steht, steht die nächste Ausgabe allen Interessierten offen.
Im öffentlichen Raum
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Der multifunktionale Rastplatz La Joux-des-Ponts, die einzige offizielle Infrastruktur des Kantons für die Aufnahme von Fahrenden (40 Stellplätze), verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 9’854 Übernachtungen, was einer stabilen Auslastung im Vergleich zu 2024 (9’965 Übernachtungen) entspricht. Im Kanton wurden zwölf spontane Halte festgestellt, gegenüber einem im Jahr 2024, was die Notwendigkeit unterstreicht, die Aufnahmestrukturen aufrechtzuerhalten und anzupassen.
Für das Jahr 2026 ist eine Erhöhung der Übernachtungspreise und der Kautionen vorgesehen, um die Betriebs- und Instandhaltungskosten besser zu decken. Darüber hinaus wurden umfangreiche Arbeiten durchgeführt – z. B. die Sanierung der elektrischen Installationen und die Verbesserung der Wasserversorgung –, um eine sicherere und voll funktionsfähige Infrastruktur zu gewährleisten.
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Nach zweieinhalb Jahren Tätigkeit wurde die zur Bekämpfung der migrationsbezogenen Strassenkriminalität eingesetzte Task Force aufgelöst. Das Phänomen besteht jedoch weiter und scheint sich auf längere Sicht zu verfestigen. Für das Jahr 2025 verzeichnete die Kantonspolizei Freiburg 168 Diebstähle aus Fahrzeugen, 138 Ladendiebstähle, 74 Einbruchdiebstähle sowie 60 Einschleichdiebstähle; die mutmassliche Täterschaft stammt dabei aus dem Asylbereich (im Verfahren, auf eine Wegweisungsentscheidung wartend oder abgewiesen).
Um die bisherige Arbeit wirksam fortzusetzen, wurde die Ermittlungsgruppe im Nahbereich (EGN) Saane mit zusätzlichem Personal verstärkt. Diese Massnahme trägt der besonders ausgeprägten Situation in der Agglomeration Freiburg Rechnung. Die Einsätze werden punktuell durch die mobile Polizei sowie die bürgernahe Polizei im Bereich der Sicherung des öffentlichen Raums unterstützt.
Da diese Problematik eng mit der Suchtproblematik verbunden ist, wird eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg, ihren beauftragten Organisationen (Le Tremplin, REPER), dem Kantonsarztamt, dem Sozialamt sowie ORS gepflegt. Diese Partnerschaften ermöglichen sozial- und gesundheitsbezogene Massnahmen, welche das polizeiliche Handeln sinnvoll ergänzen.
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Um den Süden des Kantons besser zu bedienen und eine reaktivere und effizientere Strafverfolgung zu gewährleisten, eröffnete die Kantonspolizei eine gerichtspolizeiliche Antenne in Bulle. Seit dem 2. Juni 2025 sind fünf Inspektorinnen und Inspektoren vom Posten der bürgernahen Polizei aus tätig.
Diese Initiative ist eine Folge der signifikativen demografischen Entwicklung im Süden des Kantons und des Bestrebens, die Nähe der Kriminalpolizei zur Bevölkerung zu stärken. Die Hauptaufgabe der Antenne besteht in der Bekämpfung der allgemeinen Kriminalität, unabhängig davon, ob diese von volljährigen oder minderjährigen Personen begangen wird. Die Einrichtung dieser Antenne ist Gegenstand einer Pilotphase.
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Die Betäubungsmittelbrigade ist für die Koordination der strafrechtlichen Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Handel von illegalen Substanzen zuständig. Sie gewährleistet die Sammlung und Analyse von Informationen, die Überwachung der Netzwerke sowie die Durchführung von Operationen zur Identifizierung und Zerschlagung der betreffenden Netzwerke.
In diesem Zusammenhang und dank der unverzichtbaren Unterstützung der Spezialisten der Ermittlungsgruppe im Nahbereich (EGN) wurden im Jahr 2025 insgesamt 371 Personen angehalten, davon wurden 37 zu Ermittlungszwecke in Untersuchungshaft genommen. Im Laufe des Jahres wurden insgesamt 90 Personen wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG) und 130 wegen Delikten im Zusammenhang mit dem Betäubungsmittelhandel vor Gericht gestellt; zirka 200 wurden wegen des Konsums angezeigt (Ordnungswidrigkeit).
Der Betäubungsmittelhandel ist ein komplexes Phänomen, das durch den Konsum alle Bevölkerungsschichten im Kanton Freiburg betrifft. Angesichts dieser Realität engagiert sich die Kantonspolizei mit einer koordinierten repressiven Aktion. Der stetige Anstieg des Konsums von Kokain und Crack erfordert entschlossene Massnahmen, um die öffentliche Sicherheit und die Gesundheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Im Einsatz
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Die bürgernahe Polizei verwirklichte ein Modernisierungsprojekt, um die administrativen Prozesse zu vereinfachen und die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern. Die Bearbeitung der Aufträge wurde optimiert und die Einreichung von Strafanträgen leichter zugänglich gemacht: Es ist nunmehr möglich, dies auf einem Posten, online oder per Videokonferenz zu tun. Diese Anpassungen erleichtern die Inanspruchnahme von polizeilichen Dienstleistungen und werten die Funktion der Beamtinnen und Beamten der bürgernahen Polizei auf, indem sie eine erhöhte Präsenz im öffentlichen Raum ermöglichen.
Im Jahr 2025 ermöglichten mehrere gezielte Interventionen eine rasche Reaktion auf die festgestellten Problematiken (Besetzungen, verschiedene Konflikte usw.). Die erhöhte Verfügbarkeit bestimmter Drogen im Stadtzentrum Freiburg führte zu einer Intensivierung der Gewalt im Zusammenhang mit dem Betäubungsmittelhandel, was ein tägliches Engagement der Patrouillen sowie eine enge Koordination mit den Sozialpartnern, den Gemeindebehörden und dem gesamten lokalen Netzwerk erforderte. Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit stellt einen wesentlichen Hebel dar, um die Entwicklung dieser Phänomene kontinuierlich zu verfolgen.
Generell verdeutlichen diese Feststellungen die Bedeutung einer sichtbaren, regelmässigen und proaktiven Polizeipräsenz. Die bürgernahe Polizei trägt dazu bei, ein sicherheitspolitisches Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, die Verbindung zur Bevölkerung zu stärken und deliktisches Verhalten vorzubeugen. Ihre Verankerung im öffentlichen Raum ermöglicht es, das Auftreten neuer Problematiken frühzeitig und wirksamer zu antizipieren.
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Die Ermittlungsgruppen im Nahbereich (EGN) sind den Sektionen der bürgernahen Polizei angegliedert und umfassen derzeit vier regionale Einheiten: Broye, SenSee, Saane und Greyerz-Glane-Vivisbach. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, den Betäubungsmittelhandel auf der Strasse, Sachbeschädigungen – insbesondere Graffiti – und die Strassenkriminalität zu bekämpfen. Innerhalb der EGN sind die Polizistinnen und Polizisten häufig das Bindeglied zwischen der Gendarmerie und der Kriminalpolizei.
Häufig weisen die von der EGN beschuldigten Personen ein Täterprofil auf, das weit über die Kantons- oder sogar Landesgrenzen hinausgeht und durch serielle Delikte gekennzeichnet ist, die sich direkt auf die Lebensqualität der Bevölkerung auswirken. Im März 2025 wurden drei Personen aus alternativen Kreisen Spaniens von der mobilen Polizei angehalten, weil sie in Bulle Wagons der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) mit Graffitis beschmiert hatten. Die Ermittlung der EGN ergab, dass diese Personen ähnliche Taten in den Kantonen Waadt und Bern sowie in Annemasse (Frankreich) begangen hatten, wobei sich der Schaden auf mehrere Zehntausend Franken belief. Weitere Ermittlungen führten zur gleichzeitigen Aufklärung zahlreicher Strafanträge. So konnten im Rahmen einer Reihe von Fahrraddiebstählen beim Schwimmbad Murten bei der Durchsuchung eines Lagerraums rund 60 Fahrräder beschlagnahmt werden, die in der von den Schweizer Polizeien genutzten nationalen Datenbank (RIPOL) ausgeschrieben waren.
Im Bereich Betäubungsmittel erzielten die EGN ebenfalls bedeutende Ergebnisse. Der Erfolg der Ermittlungen zeugt von ihrem unermüdlichen Engagement gegen den Betäubungsmittelhandel, mit der Beschlagnahmung von Cannabis, Kokain und Methamphetamin.
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Die Kantonspolizei führte im Jahr 2025 insgesamt 46 Rückführungsfeinsätze durch, was einem Rückgang von 35 % gegenüber 2024 entspricht. Insgesamt wurden 66 Personen zurückgeführt (-42 % im Vergleich zu 2024), verteilt auf 26 Linienflüge, 9 Sonderflüge und 11 Bodenrückführungen.
Diese Einsätze sind sowohl organisatorisch als auch operativ komplex und erfordern regelmässig die Unterstützung von Partnern wie medizinischem Personal oder Dolmetschenden. So werden beispielsweise die spezifischen Bedürfnisse der unter polizeilicher Begleitung zurückgeführten Personen berücksichtigt, und es werden entsprechende Massnahmen während des Transports getroffen.
Die Personentypologie – Familien mit Kindern oder Einzelpersonen – sowie die Besonderheiten der Zielländer erfordern ein hohes Mass an Anpassungsfähigkeit seitens der Spezialistinnen und Spezialisten, die für diese Einsätze zuständig sind. Diese sensiblen und anspruchsvollen Einsätze mobilisieren erhebliche polizeiliche Ressourcen.
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Im Verlauf des Jahres stellte die Kantonspolizei 37 Personenschutzeinsätze sicher, was einem Gesamtvolumen von 1’345 Einsatzstunden entspricht. Diese Einsätze verdeutlichen die Fähigkeit der Kantonspolizei, ihre Schutzdispositive flexibel an unterschiedlichste Veranstaltungen anzupassen, bei denen Persönlichkeiten und Institutionen von hoher Bedeutung involviert sind.
Einer dieser Einsätze fand im Rahmen des World Economic Forum (WEF) in Davos statt, wobei die Kantonspolizei zu einem Sicherheitsdispositiv von nationaler Bedeutung beitrug. Auf kantonalem Gebiet betrafen die wichtigsten Einsätze des Jahres:
- den Nationalfeiertag mit der Anwesenheit von drei Mitgliedern des Bundesrates
- den Ausflug des diplomatischen Korps ins Greyerzerland
- den Dies Academicus der Universität Freiburg
- die Wahl von Pierre-André Page zum Präsidenten des Nationalrates
Im Partnerschaft
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Jedes Jahr sterben im Kanton über 2’000 Menschen. Die Polizei wird eingeschaltet, entweder weil der Tod direkt gemeldet wird oder der anwesende Arzt den Fall als verdächtig einstuft. Um eine optimale Qualität der Leichenhebungsverfahren sicherzustellen, wurden mehrere Massnahmen eingeführt.
Ein Pool von fünfzehn freiwilligen Fachärztinnen und Fachärzten wurde eingerichtet, die vor allem nachts tätig sind, wenn der MedHome-Dienst geschlossen ist. Sie verfügen über Kenntnisse in Kriminalistik und Rechtsmedizin und arbeiten eng mit Polizei und Justiz zusammen. Das ganze Jahr über wurde jeder Einsatz, an dem ein Mitglied dieses Pools beteiligt war, vom Pikettdienst des kriminaltechnischen Kommissariats begleitet, was zur Festigung der erworbenen Kompetenzen beitrug.
Parallel dazu absolvierten alle Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei im ersten Semester eine Weiterbildung zum Thema Leichenhebung. Die theoretischen und praktischen Module ermöglichten es, die verschiedenen Schritte des Verfahrens zu diskutieren, die Beurteilung der Lage zu üben und die Methode SZVA (S: Sicherung materieller und digitaler Spuren; Z: Identifizierung von Zeugen; V: Anhaltung von Verdächtigen; A: Einholung von Auskünften) anzuwenden. Diese Elemente wurden anhand von Szenarien zum Tod am Arbeitsplatz oder zu gewaltsamen Todesfällen durch Schusswaffen in die Praxis umgesetzt.
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Um die Sicherheit an den Schulen zu erhöhen, hat die Kantonspolizei ihre Sensibilisierungsmassnahmen gegenüber öffentlichen Bildungseinrichtungen intensiviert. Im Laufe des Jahres wurden in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Bildungsdiensten 58 Informationsveranstaltungen an Schulen der Primarstufe, Sekundarstufe I und II durchgeführt. Rund 5’500 Lehrpersonen wurden über die Risiken von AMOK-Situationen sowie über das entsprechende Verhalten im Falle eines Angriffs informiert. Darüber hinaus wurden 16 Sitzungen bei verschiedenen Berufsfachschulen, kantonalen Dienststellen sowie bei unterschiedlichen institutionellen Partnern organisiert.
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Da sich mehrere Freiburger Enklaven auf Waadtländer und Berner Gebiet befinden und die Autobahn A1 nacheinander die Kantone Waadt, Freiburg und Bern verbindet und durchquert, ist eine enge polizeiliche Zusammenarbeit zwischen den drei Kantonen unerlässlich. Diese Kooperation entwickelt sich kontinuierlich weiter und macht bemerkenswerte Fortschritte. Mehrere strukturierte Dispositive ermöglichen den Polizeidiensten der drei Kantone eine besser integrierte und effizientere, gemeinsame Arbeitsweise. Diese Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit erleichtern direkte Kontakte, harmonisieren die Arbeitsmethoden und stärken die Fähigkeit, im Terrain schnell zu handeln. Dank besserer gegenseitiger Kenntnisse, abgestimmter Praktiken und gemeinsamer Reflexe arbeiten die Teams kohärenter und effizienter.
Bestimmte gemeinsame Einsätze haben die Vorteile eines solchen Ansatzes besonders deutlich gemacht. Die sofortige Zusammenlegung von Ressourcen und Personal gewährleistet eine schnellere und besser koordinierte Reaktion – zum direkten Nutzen der Sicherheit in der gesamten Region.
Im Netzwerk
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Im Jahr 2025 wurde die Mobilität im Kanton durch mehrere Grossveranstaltungen beeinflusst, die eine präzise Planung und Koordination durch die Kantonspolizei erforderten. Zu diesen Ereignissen gehörte die Ankunft der Tour de Romandie in Freiburg im April. Auch die Tour de Suisse führte durch den Kanton im Juni, mit einer Etappe der Frauen sowie einer Etappe der Männer. Darüber hinaus erforderten der Murtenlauf im Oktober und der St.-Nikolaus-Umzug im Dezember den Einsatz umfangreicher Einsatzdispositive, um die Sicherheit der Teilnehmenden sowie der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Die winterlichen Witterungsbedingungen machten auch besondere Massnahmen erforderlich, um die Sicherheit und den Verkehrsfluss sicherzustellen. Am 20. November wurde aufgrund angekündigter starker Niederschläge in Zusammenarbeit mit dem Interkantonalen Unterhaltsdienst des Autobahnnetzes (SIERA) und dem Tiefbauamt (TPA) ein Führungsstab «Eingeschränkte Mobilität» aktiviert. Parallel dazu wurde die Bevölkerung gezielt über die erschwerten Verkehrsbedingungen informiert. Die Dienste der Kantonspolizei waren insbesondere aufgrund der Sperrung des Autobahnabschnitts A12 zwischen Châtel-St-Denis und dem Anschluss La Veyre im Einsatz, um Umleitungen zu regeln und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Im Alltag stellt die Kantonspolizei auch die Mobilität sicher, insbesondere durch die Erteilung von Bewilligungen für Baustellensignalisationen. Insgesamt wurden im Verlauf des Jahres über 770 entsprechende Bewilligungen ausgestellt. Diese Tätigkeit unterstreicht die Bedeutung einer kontinuierlichen Koordination zwischen der Kantonspolizei und allen beteiligten Akteuren, um Verkehrsüberlastungen vorzubeugen und die Sicherheit aller zu gewährleisten.
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Die Speicherung digitaler Beweismittel und Daten stellt heute eine zentrale Herausforderung für die Kantonspolizei Freiburg dar. Mit der Zunahme von Ermittlungen im Bereich der Cyberkriminalität und der stetig wachsenden Anzahl beschlagnahmter digitaler Geräte (Mobiltelefone, Computer, Speichermedien) sind auch die zu sichernden, aufzubewahrenden und auszuwertenden Datenvolumen stark angestiegen.
Um diesen steigenden Anforderungen gerecht zu werden, wurde 2021 ein zentralisiertes Archivsystem für digitale Daten eingeführt, mit einer Kapazität von 800 Terabyte. Ende 2024 war das gesamte Speichervolumen vollständig ausgelastet, was das Ausmass und die Komplexität der bearbeiteten Fälle verdeutlichten. Daher wurde die Speicherkapazität im Jahr 2025 erheblich erweitert, wodurch das System nun insgesamt 1’500 Terabyte – 1,5 Petabyte – umfasst.
Die Infrastruktur ermöglicht eine sichere Aufbewahrung der im Rahmen von Strafverfahren extrahierten Daten sowie der Ergebnisse forensischer Analysen. Sie spiegelt die Veränderung der Kriminalitätsformen im Kanton wider und unterstreicht die inzwischen zentrale Bedeutung digitaler Mittel in polizeilichen Ermittlungen.
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Angesichts der stetig zunehmenden digitalen Bedrohungen hat die Kantonspolizei während eines Jahres die Sensibilisierungs- und Weiterbildungskampagne «Terra Nova» durchgeführt. Als Präventionsmassnahme für das gesamte Personal konzipiert, hatte sie zum Ziel, das Wissen und die Wachsamkeit der Mitarbeitenden zu stärken und damit die bereits bestehenden technischen Massnahmen zu ergänzen.
Die Kampagne stützte sich auf konkrete und leicht zugängliche Massnahmen: Sensibilisierungsmodule, regelmässige Erinnerungen an bewährte Praktiken, gezielte Situationssimulationen und die Verbreitung von Präventionsbotschaften. Dieser schrittweise Ansatz hat dazu beigetragen, die wesentlichen Reflexe im Zusammenhang mit der Informationssicherheit nachhaltig im beruflichen Alltag zu verankern.
Die erzielten Ergebnisse waren besonders überzeugend. Zwischen Beginn und Ende der Kampagne wurde ein Anstieg der richtigen Antworten um 43 % verzeichnet. Aufgrund dieses Erfolgs wird das Programm auf alle Mitarbeitende des Staates ausgeweitet. Dieses Projekt verdeutlicht den Wunsch nach institutioneller Kohärenz: Die Kantonspolizei führt nicht nur Präventionsmassnahmen für die Bevölkerung durch, sondern wendet dieselben Grundsätze auch intern an und stärkt damit nachhaltig ihre Kultur der Cybersicherheit.
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Um die Bearbeitung von Fällen, an denen Minderjährige beteiligt sind, zu optimieren und eine wirksame Koordination zwischen den Einheiten sicherzustellen, stützt sich die Kantonspolizei auf ihr eigenes kantonales Netzwerk von Ansprechpersonen.
Dieses vor etwas mehr als einem Jahr geschaffene Netzwerk fördert eine bessere Erkennung sowie eine gründliche Analyse und Überwachung der Situationen und stärkt gleichzeitig die Zusammenarbeit mit den sozialen und pädagogischen Akteurinnen und Akteuren des Kantons.
Jede Region verfügt über eine Referenzperson bei der Gendarmerie, die als Bindeglied zwischen den Einsatzkräften im Terrain und der Jugendbrigade fungiert. Diese Organisation ermöglicht eine schnellere und einheitlichere Bearbeitung der Fälle sowie einen effizienten Informationsaustausch innerhalb der Polizei und mit den Partnerinnen und Partnern.
Auf Intervention
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Das Bedrohungsmanagement der Kantonspolizei bezweckt die frühzeitige Erkennung und Verhinderung von Straftaten durch Personen, deren Verhalten oder Äusserungen auf eine ausgeprägte Neigung zu zielgerichteter Gewalt hindeuten und die geeignet sind, die physische, psychische oder sexuelle Integrität Dritter schwer zu beeinträchtigen. Die Einheit Bedrohungsmanagement (EBM) stellt dabei ein zentrales Instrument der Gewaltprävention dar und arbeitet eng mit Behörden, Fachstellen und verschiedenen Institutionen zusammen, um schwere Gewalttaten frühzeitig zu verhindern.
Im Jahr 2025 bearbeitete die EMB insgesamt 336 Fälle, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr (284 Fälle) entspricht. 172 Meldungen über Personen gingen ein, welche einer strukturierten Risikoprüfung unterzogen wurden. In 52 Fällen wurden die Personen als Risikopersonen eingestuft und entsprechend begleitet.
Die häufigsten Formen von problematischem Verhalten betrafen häusliche Gewalt, Drohungen, Tätlichkeiten, Nötigung sowie Stalking. Ein besonderer Schwerpunkt der Tätigkeit lag weiterhin im Bereich der häuslichen Gewalt. Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft und in enger Zusammenarbeit mit kantonalen Partnern wurde eine neue Richtlinie erarbeitet, welche die frühzeitige Erkennung von Hochrisikofällen sowie die Umsetzung koordinierter Schutzmassnahmen für Opfer weiter verbessert.
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Der Kanton war leider von mehreren Gewalttaten im familiären Kontext geprägt. In zwei Fällen kamen insgesamt vier Personen ums Leben; unter den Verstorbenen befand sich auch einer der Täter.
Im April wurden in Epagny nach einem Einsatz wegen Schüssen und eines Brandes zwei Personen tot aufgefunden. Die Obduktion ergab, dass eines der Opfer mehrere Schussverletzungen aufwies. Die Ermittlungen zeigten, dass ein Mann am Arbeitsplatz seiner Ex-Frau erschien, sie mit einer Schusswaffe tötete und anschliessend das Gebäude in Brand setzte. Danach nahm er sich das Leben.
Im Juli wurden in einer Wohnung in Givisiez zwei leblose Personen aufgefunden. Die Ermittlungen ergaben, dass ein Mann seine Ehefrau sowie sein zwei Monate altes Kind mit einem Messer getötet hatte, bevor er versuchte, sich das Leben zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft ordnete seine Untersuchungshaft an. Die Ermittlung ist noch im Gange.
Bei häuslicher Gewalt besteht die zentrale Herausforderung darin, problematische Situationen frühzeitig zu erkennen und rasch geeignete Massnahmen einzuleiten, um das Risiko weiterer Gewalttaten zu verringern. Die Einheit Bedrohungsmanagement (EBM) der Kantonspolizei analysiert die Fälle, vernetzt die betroffenen Organe und koordiniert gegebenenfalls die Betreuungs-, Ermittlungs- und Zwangsmassnahmen.
Es erscheint unerlässlich, die bestehenden Instrumente zum Schutz der Opfer sowie zur Fernhaltung und Abschreckung der Täterschaft weiter zu verstärken. Gleichzeitig gilt es, eine raschere Anhandnahme und eine bessere Koordination problematischer oder gefährlicher Situationen zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Kantonspolizei, ihre Präventionsarbeit weiter zu intensivieren und die Opferbetreuung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachstellen und Staatsdiensten zu stärken.
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Beim Einsatz wegen des Femizids in Epagny deuteten die ersten Informationen darauf hin, dass sich eine Person im brennenden Haus befand und Schüsse gefallen waren. Der Einsatzleiter musste sich zuerst vergewissern, dass die Sicherheit aller Intervenierenden gewährleistet war. Unterstützt von einem Scharfschützen erhielten Mitglieder der Interventionsgruppe (GRIF) den Auftrag, das Opfer zu sichern oder zu bergen sowie den Schützen zu lokalisieren und anzuhalten. Als sie den Eingangsbereich des Hauses betraten, stellten sie fest, dass sich das Feuer sehr schnell ausbreitete und von extremer Hitze begleitet war. Als sie anschliessend in den Keller gelangten, erwies sich ihre Durchsuchung als erfolglos. Ein Feuerwehrauto mit Leiter wurde so in der Nähe positioniert. Die GRIF konnte zur Fassade gelangen und Fensterscheiben im ersten Stockwerk einschlagen. Es trat sehr dichter Rauch heraus, der die Sicht auf weniger als einen Meter reduzierte, während die Wärmebildkamera eine Temperatur von 650°C anzeigte. Anschliessend wurde die Feuerwehr unter dem Schutz der GRIF zum Löschen eingesetzt.
In der Öffentlichkeit
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Am 1. Januar 2000 gab es bei der Kantonspolizei Freiburg eine Premiere: Vier Frauen begannen ihre Karriere bei der Gendarmerie als Polizistinnen. Fünfundzwanzig Jahre später, am 13. Juni 2025, wurde in Zusammenarbeit mit dem Büro für Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen (GFB) eine Konferenz organisiert, um dieses Jubiläum zu feiern und die Entwicklung der Stellung der Frauen innerhalb dieses Korps nachzuzeichnen.
Bei diesem Anlass kam Herr Pierre Nidegger – damals Kommandant der Kantonspolizei – auf die damaligen Umstände sowie auf die Hindernisse und Chancen im Zusammenhang mit der Integration der ersten Frauen in die Gendarmerie zurück. Die Hauptakteurinnen berichteten von ihren Erfahrungen in der Anfangszeit, die sowohl aufregend als auch manchmal schwierig waren, während junge Polizistinnen den Pionierinnen ihre Dankbarkeit aussprachen.
Kommandant Philippe Allain wies seinerseits auf die aktuellen Herausforderungen hin. Die Frage der gläsernen Decke bleibt weiterhin aktuell: Frauen machen heute nur 8,6 % der Kaderpersonen bei der Polizei aus. Die Veranstaltung endete mit einer Podiumsdiskussion zum Thema inklusives Management, die von Frau Delphine Gendre, Journalistin bei der RTS, moderiert wurde. Mirjam Ballmer (Gemeinderätin der Stadt Freiburg), Vaniã Gomes (HR-Direktorin, Condis) und Eglantine Jamet (Managing Partner, Artemia), sowie der Chef der Gendarmerie, Oberstleutnant Gallus Risse, tauschten ihre Ansichten über die Bedingungen aus, die ein Umfeld begünstigen, das die Stellung der Frauen innerhalb von Organisationen fördert.
Dieser Austausch bot die Gelegenheit, die Herausforderungen in Erinnerung zu rufen, denen sich der Stab, die Kommission «Entwicklung» und das gesamte Personal weiterhin stellen werden, um die Gleichstellung und Inklusion innerhalb der Kantonspolizei zu stärken.
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Im Rahmen ihrer Sensibilisierungs- und Berufsförderungsaktionen organisierte die Kantonspolizei ein «Schnupperpraktikum». 45 Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren nahmen an der halbtägigen Veranstaltung teil. Ziel dieses Praktikums war es, einen konkreten Einblick in die verschiedenen Facetten des Polizeiberufs zu geben. Die Jugendlichen konnten so die einzelnen Schritte einer Ermittlung kennenlernen, sich mit bestimmten beruflichen Abläufen vertraut machen und sich mit Polizistinnen und Polizisten austauschen. Eine simulierte Ermittlung ermöglichte es ihnen, sich aktiv in eine Situation einzubringen, die der beruflichen Praxis ähnelt.
Die Rückmeldungen dieses Vormittags waren sehr positiv und zeigen vom Interesse, das diese Erfahrung geweckt hat. Dieser Ansatz trägt dazu bei, das Verständnis für die Rolle der Polizei zu stärken und bei der jungen Generation Berufungen zu wecken. Das «Schnupperpraktikum» entspricht vollkommen dem Auftrag der Kantonspolizei Freiburg, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, die Kriminalität vorzubeugen und das Vertrauensverhältnis zur Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Die Aktion wird im Jahr 2026 wiederholt.
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Die Nachfrage nach Präventionsvorträgen für Seniorinnen und Senioren nahm 2025 erneut deutlich zu. Dank der verstärkten Zusammenarbeit mit dem Freiburgischen Gemeindeverband und den regionalen Gesundheitsnetzen konnte die Polizei die Bevölkerung in allen Bezirken gezielt ansprechen und noch besser erreichen.
Die fortschreitende Digitalisierung und die hohe Dynamik technischer Entwicklungen stellen viele Menschen vor grosse Herausforderungen. Betrüger nutzen diese Unsicherheit gezielt aus. Sie passen ihre Methoden laufend an und entwickeln immer neue Betrugsmaschen. Besonders gravierend zeigte sich dies beim sogenannten «Falschen Polizisten»: Im Kanton Freiburg wurden im vergangenen Jahr mehrere hunderttausend Franken erbeutet. Die effektive Schadenssumme dürfte aufgrund der nicht gemeldeten Fälle deutlich höher liegen.
Unwissenheit und fehlendes Misstrauen begünstigen solche Delikte, vor allem bei älteren Menschen. Prävention bleibt deshalb zentral. Die Kantonspolizei setzt ihre Sensibilisierungsarbeit konsequent fort und wird auch 2026 in sämtlichen Bezirken Informationsveranstaltungen durchführen – sowohl im Rahmen grösserer Anlässe als auch auf Anfrage im kleineren Kreis.
Unsere klare Botschaft: Wachsam bleiben. Ungewöhnliche Kontaktaufnahmen hinterfragen. Im Zweifelsfall die Polizei und Angehörige beiziehen.
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Anlässlich der Seislermäss 2025 in Tafers präsentierte sich die Kantonspolizei mit einem Informations- und Erlebnisstand zur Förderung des Polizeiberufs. Die Besucherinnen und Besucher erhielten die Möglichkeit, in die Rolle einer Polizistin oder eines Polizisten zu schlüpfen und im Rahmen eines interaktiven Szenarios einen fiktiven Mordfall zu bearbeiten. Dieses praxisnahe Angebot vermittelte auf anschauliche Weise die Vielseitigkeit und Attraktivität des Polizeiberufs.
Ergänzend dazu wurde ein Wettbewerb zum Thema Kriminalität durchgeführt, an dem rund 1’000 Personen teilnahmen. Zudem informierte eine grossformatige Visualisierung in Form einer «Poya» über den Ausbildungs- und Karriereweg bei der Polizei. Über einen QR-Code konnten sich Interessierte direkt für den Rekrutierungsnewsletter anmelden, welcher künftig regelmässig über relevante Themen rund um die Polizeilaufbahn informiert.
Insgesamt besuchten rund 81’000 Personen die Seislermäss. Bereits beim Eingang der Ausstellung wurde das neue Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei präsentiert und stiess auf grosses Interesse.
In Ausblidung
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Im September 2025 wurde die Verwendung des Destabilisierungsgeräts (DSG) - besser bekannt als «Taser» - bei der Mobilen Polizei allgemein eingeführt. Dieses Zwangsmittel, das bereits von zwei Spezialeinheiten verwendet wird, bietet eine verhältnismässige und weniger folgeschwere Alternative zur Feuerwaffe in kritischen Situationen und wenn die bisher verfügbaren Mittel unangemessen erschienen. Das vorrangige Ziel ist die vorübergehende Neutralisierung einer gefährlichen Person bei gleichzeitiger Minimierung des Risikos schwerer Verletzungen für das Umfeld, die anzuhaltende Person und das intervenierende Personal. Seine Einführung ist Teil eines verantwortungsvollen Ansatzes der Gewaltanwendung, der Deeskalationsoptionen den Vorzug gibt.
Der Einsatz des DSG ist streng geregelt und bleibt klar definierten Situationen vorgehalten. Alle Benutzerinnen und Benutzer haben zertifizierte Ausbildungen absolviert und jede Aktivierung wird streng überwacht, um die Transparenz der polizeilichen Handlungen zu gewährleisten. Die ersten Rückmeldungen bestätigen die Wirksamkeit des Geräts. Eine schrittweise Einführung in weiteren Bereichen der Polizei ist unter Berücksichtigung der rechtlichen, operativen und finanziellen Anforderungen vorgesehen.
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Wie bei jedem neuen Arbeitsmittel, das in die Polizeiausrüstung integriert wird, erfordert die Einführung des «Tasers» eine spezifische Ausbildung des Einsatzpersonals. Die von zertifizierten Instruktorinnen und Instruktoren der Marke Axon sowie des Schweizerischen Polizei-Instituts erteilen Kurse basieren auf einem hybriden Format, das Theorie und Praxis kombiniert.
Das befugte Personal trainiert unter realitätsnahen Bedingungen und kontrolliertem Stress anhand von operativen Szenarien, die auf einem Simulator für Aktion, Entscheidung und Reaktion nachgestellt werden. Wie in anderen sicherheitstechnischen Bereichen gewährleistet auch hier eine obligatorische Weiterbildung einen kontrollierten Umgang sowie die Aufrechterhaltung der erforderlichen Kompetenzen und Reflexe.
Die Einführung des «Tasers» ging mit einigen taktischen Anpassungen einher, um die Sicherheit der Intervenierenden und der beteiligten Personen zu verstärken.
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Damit die Polizistinnen und Polizisten die Anforderungen an die kardiopulmonale Reanimation (CPR), mit oder ohne automatisierten externen Defibrillator (AED), erfüllen können, nehmen sie regelmässig an Weiterbildungen teil, die von medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden. Dieses Modul steht ebenfalls dem zivilen Personal offen, um die Anzahl ausgebildeter Personen im ganzen Kanton zu erhöhen.
Ziel ist es, im Falle eines CPR-Alarms schnell und effizient zu handeln: Die ersten zehn Minuten sind entscheidend, um das Risiko schwerer Gehirnschäden bei den Betroffenen zu minimieren. Die Patrouillen sind nicht nur ausgebildet, sondern auch rund um die Uhr einsatzbereit und mit der notwendigen Ausrüstung ausgestattet, wodurch die Sicherheit und der Schutz der Bevölkerung zusätzlich gestärkt werden. Die CPR-Ausbildung verbessert zudem die Koordination zwischen allen Einsatzdiensten und stärkt die operativen Reflexe und Vorgehensweisen bei der Erstversorgung.
Ein Praxisbeispiel zeigt die Relevanz dieser Ausbildungen: Letzten Sommer bemerkte eine Patrouille mehrere angehaltene Fahrzeuge in La Tour-de-Trême. Eine Passagierin wurde mit Herzstillstand identifiziert. Die Polizistinnen und Polizisten begannen sofort mit der Reanimation mittels Herzdruckmassage und setzten einen AED ein. Anwesende Personen halfen, die Betroffene zu schützen, bis der Transport ins Spital erfolgen konnte. Die Hilfskette – Polizei, Autofahrerinnen und Autofahrer, Zeugen – trug entscheidend dazu bei, ein Leben zu retten.
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Ein erster Jahrgang hat nach Abschluss einer integrierten Ausbildung beim Interregionalen Polizei-Ausbildungszentrum (IPAZ) in Granges-Paccot das offizielle Zertifikat als polizeiliche Sicherheitsassistentin bzw. polizeilicher Sicherheitsassistent (Pol SiAss) erhalten. Das Zertifikat wird vom Schweizerischen Polizei-Institut (SPI) ausgestellt. Die drei Auszubildenden dieses Jahrgangs, die aus einer Freiburger Gemeinde sowie aus der Kantonspolizei Freiburg stammen, absolvierten verschiedene Fachmodule gemäss dem Westschweizer Ausbildungsplan und legten im Juni 2025 eine Reihe von Modul-Prüfungen ab.
Parallel dazu nahmen rund zwanzig Ausbildende, sowohl permanente als auch temporäre, am Expertinnen- und Expertenkurs zur Zertifizierung der polizeilichen Sicherheitsassistentinnen und -assistenten teil, der ebenfalls vom Schweizerischen Polizei-Institut durchgeführt wurde.
Dieses berufsbegleitende Ausbildungsmodell erzielte hervorragende Ergebnisse. Die Qualität der Ausbildung wurde von den kommunalen Partnern ausdrücklich gewürdigt. Sie meldeten zwei Personen für den Jahrgang 2026 an, was die Relevanz und Wirksamkeit dieses pädagogischen Ansatzes unterstreicht.
Kennzahlen
Personal
Personalbestand per 31. Dezember
| 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | VZÄ* | |
|---|---|---|---|---|---|
| Total | 756 | 775 | 793 | 809 | 742.7 VZÄ |
| davon Polizist·inn·en | 591 | 605 | 622 | 635 | 596.7 VZÄ |
| Hilfspolizis·inn·en | 21 | 19 | 38 | 44 | 39.1 VZÄ |
| Polizeiaspirant·inn·en | 25 | 31 | 26 | 22 | 22 VZÄ |
| Zivilpersonen und Lernende | 119 | 120 | 107 | 108 | 84.9 VZÄ |
| Männer | 544 | 555 | 558 | 560 | 545.4 VZÄ |
| Frauen | 212 | 220 | 235 | 249 | 196.9 VZÄ |
*VZÄ = Vollzeitäquivalent
Entwicklung der Überstunden
| 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | Entwicklung | |
|---|---|---|---|---|---|
| Saldo per 31. Dezember | 66'982 | 68'005 | 65'065 | 65'510 | 1 % |
Aktivität der Kantonspolizei
| 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | Entwicklung | |
|---|---|---|---|---|---|
| Behandelte Fälle | 41'554 | 45'249 | 44'722 | 45'545 | 2 % |
| Erstellte Polizeirapporte | 24'389 | 25'952 | 25'929 | 27'601 | 6 % |
| Aufgenommene Strafanträge | 7'929 | 10'304 | 10'234 | 10'450 | 2 % |
| Vermisstmeldungen | 669 | 794 | 762 | 1'187 | 56 % |
| Leichenhebungen | 198 | 237 | 218 | 260 | 19 % |
| Häusliche Gewalt | 586 | 577 | 664 | 674 | 2 % |
| Ordnungsdienst (OD) | 11 | 10 | 21 | 19 | -5 % |
| Eingegangene Anrufe bei der EAZ | 181'720 | 194'399 | 172'035 | 180'823 | 5 % |
| Notrufe | 52'724 | 56'461 | 59'138 | 62'488 | 6 % |
| für die 112 | 12'858 | 16'506 | 13'533 | 14'103 | 4 % |
| für die 117 | 35'968 | 35'284 | 41'237 | 43'632 | 6 % |
| für die 118 | 3'898 | 4'671 | 4'368 | 4'753 | 9 % |
| Festgestellte Verkehrsunfälle | 1'114 | 1'068 | 1'077 | 1'079 | 0 % |
| mit Sachschaden | 513 | 494 | 516 | 528 | 2 % |
| mit Verletzten | 601 | 574 | 554 | 539 | -3 % |
| tödlich | 6 | 8 | 7 | 12 | 71% |
Gerichtspolizeiliche Fälle
| 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | Entwicklung | |
|---|---|---|---|---|---|
| Raub | 29 | 36 | 46 | 51 | 11 % |
| Diebstähle | 819 | 1'027 | 1'250 | 1'305 | 4 % |
| Betäubungsmittelgesetz (mit OB) | 1'523 | 1'523 | 1'594 | 1'595 | 0 % |
| Sittlichkeit / Misshandlungen* | 381 | 392 | 410 | 389 | -5 % |
| Betrug (ohne Cyber Kriminalität) | 343 | 374 | 374 | 335 | -10 % |
| Cyberkriminalität | |||||
| Strafanträge | 982 | 1'535 | 1'589 | 1'701 | 7 % |
| Schaden (CHF) | 5'979'781 | 9'500'000 | 13'633'155 | 12'203'917 | -10 % |
| Brände | 301 | 234 | 236 | 255 | 8 % |
| Brandstiftung (Art. 221 StGB) | 50 | 16 | 38 | 36 | -5 % |
| Fahrlässige Verursachung (Art. 222 StGB) | 114 | 98 | 89 | 90 | 1 % |
| Technisch (Fahrzeuge) | 30 | 36 | 29 | 31 | 7 % |
| Technisch (Andere) | 65 | 31 | 33 | 45 | 36 % |
| Kaminbrand | 14 | 7 | 9 | 8 | -11 % |
| Natürlich | 9 | 7 | 5 | 8 | 60 % |
| Andere | 19 | 39 | 33 | 37 | 12 % |
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Entwicklung
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Entwicklung
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Entwicklung
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Entwicklung und Todesursache
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Suizide
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Total 69 98 81 88 9 % Männer 39 65 49 47 -4 % Frauen 30 33 32 41 28 % Suizidversuche
2022 2023 2024 2025 Evolution Total 106 71 82 80 -2 % Männer 63 33 39 45 15 % Frauen 43 38 43 35 -19 %
Öffentliche Ordnung und Sicherheit
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2022 2023 2024 2025 Entwicklung Total 8'220 7'973 7'398 8'021 8 % davon Suizide inklusive Versuche 175 169 163 168 3 % Häusliche Gewalt 586 577 664 674 2 % Personen in Schwierigkeiten 2'628 2'112 1'639 2'000 22 % Vermisstmeldungen 669 794 762 1'187 56 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Registrierte Ereignisse 96 116 126 116 -8 % davon Belästigung auf der Strasse 40 40 28 40 43 % Rassendiskriminierung 42 54 80 65 -19 % Diskriminierung LGBTIQ+ 8 19 17 10 -41 % Andere Diskriminierungen 6 3 1 1 0 % Aufgenommene Strafanträge 70 77 92 98 7 % Angezeigte Täter 73 90 100 67 -33 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Risikointerventionen* 178 247 155 117 -25 % Gewaltanwendung der Polizist·inn·en 128 188 125 85 -32 % Von der angehaltenen Person ausgehende Risiken (Waffe, Spritze, usw.) 51 62 59 38 -36 % Angriff auf Polizist·inn·en (mit einer Waffe oder blossen Händen) 79 62 78 59 -24 % Morddrohungen gegen Polizist·inn·en 36 45 24 13 -46 % Polizist·inn·en Risiko angefahren zu werden (SVG) 2 4 1 3 200 % Polizist·inn·en verletzt 18 20 12 10 -17 % * Eine Intervention kann mehrere unterschiedliche Risiken umfassen
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2022 2023 2024 2025 Entwicklung Ordnungsdienst (OD) im Kanton und in den lateinischen Kantonen 11 10 20 19 -5 % davon Einsätze für die Gottéron-Spiele 2 8 15 17 13 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Ausserhalb Rastplatz La Joux-des-Ponts Übernachtungen 738 582 55 622 1031 % Installierte Lager 6 3 1 12 1100 % Versuch sich niederzulassen 7 1 0 0 0 % Rastplatz La Joux-des-Ponts Übernachtungen 10'025 9'721 9'965 9'854 -1 % Ankunftsmeldungen 6 27 18 13 -28 %
Aktivitäten und Leistungen
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2022 2023 2024 2025 Entwicklung Total der geplanten Ausschaffungsflüge 51 63 85 57 -33 % Linienflüge 38 41 31 31 0 % Spezialflüge 10 19 33 13 -61 % Total der ausgeführten Ausschaffungsflüge 30 36 71 46 -35 % Total auszuschaffende Personen 47 99 172 91 -47 % Erwachsene 34 93 134 75 -44 % Kinder 13 6 38 16 -58 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Total 26'135 27'114 26'832 26'999 1 % davon Betreibungsämter 3'677 3'394 3'162 2'904 -8 % davon Amt für Straf- und Massnahmenvollzug und Gefängnisse 2'661 2'791 3'357 2'658 -21 % davon ASS 4'601 4'345 4'631 5'264 14 % davon Versicherungen 1'649 1'326 1'291 1'391 8 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Gefangenen Transporte 4'144 4'366 4'652 4'726 2 % Ordnungsbussen einkassiert (CHF) 9'638'011 9'754'731 12'805'584 13'051'533 2 % Leistungen berechnet (CHF) 8'003'411 7'801'068 8'232'588 8'220'862 0 %
Verkehr
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2022 2023 2024 2025 Entwicklung Angetrunkenheit bei einer Kontrolle 972 753 849 1'010 19 % Fahren in angetrunkenem Zustand bei einem Verkehrsunfall 191 152 183 182 -1 % Fahren unter Drogeneinfluss bei einer Kontrolle 452 442 567 611 8 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Radar : Übertretungen 95'338 96'555 148'564 122'271 -17 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Personenwagen 11 9 21 27 29 % Motorräder 2 1 6 9 50 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Fahren ohne Führerausweis 222 241 211 258 22 % Fahren trotz Führerausweisentzug 207 201 226 248 10 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Interventionen der Seepolizei 54 95 87 61 -30 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Anzahl kontrollierte Fahrzeuge 916 823 769 864 12 % Unfälle mit Lastwagen und Reisebussen 56 57 63 71 13 % Administrative Verwaltung von Ausnahmetransporten 935 883 780 720 -8 %
Prävention
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2022 2023 2024 2025 Entwicklung Prävention in den Schulen 357 400 424 386 -9 % davon in Primarklassen 214 239 228 196 -14 % in Sekundarklassen 143 161 196 190 -3 % Teilnahme an Treffen von Eltern / Lehrern / Sachkundigen 87 155 195 174 -11 % Punktuelle Interventionen in Klassen 109 124 153 165 8 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Verkehrslektionen in Schulen 1'342 1'572 1'499 1'723 15 % -
2022 2023 2024 2025 Entwicklung Präsenzen bei den Schulen 1'302 1'384 1'644 1'285 -22 %
Verfahren
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2022 2023 2024 2025 Entwicklung Strafverfahren (ohne SVG) 3 2 9 10 11 %