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Das Kernstück der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs im Kanton Freiburg ist die RER Fribourg│Freiburg. Sie bildet das Rückgrat des öffentlichen Verkehrsnetzes, worauf die Erschliessung der Regionen und Siedlungsgebiete aufbaut. Die erste Etappe der Freiburger S-Bahn wurde im Dezember 2011 mit der Linie Bulle–Romont–Freiburg/Freiburg in Betrieb genommen und wird schrittweise ausgebaut.

RE Bulle - Fribourg/Freiburg - Bern

Die erste Etappe der RER Fribourg│Freiburg wurde im Dezember 2011 mit der ersten Linie in Betrieb genommen und im Dezember 2012 gefestigt: Direktverbindung (RE) Bulle–Romont–Freiburg/Freiburg im Halbstundentakt undstündlich bis Bern verlängert. Diese Etappe erforderte umfangreiche Infrastrukturarbeiten an der Bahnlinie Bulle - Romont.

Düdingen wird seit Dezember 2019 auch von diesem bedient und ab Dezember 2021 ist die Linie des RE Bulle - Romont - Freiburg/Freiburg bis Düdingen verlängert. 

30-Minuten-Takt

Mit der zweiten Etappe sind auf sämtlichen Eisenbahnlinien, die den Hauptort verbinden, der Halbstundentakt eingeführt geworden. Auf folgenden Regionallinien verkehren die Züge im Halbstundenakt:

  • Freiburg/Freiburg–Yverdon-les-Bains
  • Freiburg/Freiburg–Romont (Regionalzüge)
  • Kerzers–Murten/Morat
  • Freiburg/Freiburg–Murten/Morat–Ins ebenfalls im Halbstundenakt bedient.

Jede Viertelstunde ein Zug in der Agglomeration Freiburg

Um das Jahr 2025 werden die Bahnhaltestellen im Perimeter der Agglomeration Freiburg 4-mal die Stunde bedient werden. Seit dem 15. Dezember 2019 profitiert Givisiez von diesem Takt dank der Verlegung und Modernisierung seines Bahnhofs, so dass auch Züge zwischen Fribourg/Freiburg und Yverdon-les-Bains dort halten können. Düdingen ist seit Dezember 2021 viermal pro Stunde mit der Kantonshauptstadt verbunden. Der Viertelstundentakt wird auf den Abschnitten Fribourg/Freiburg–Avry-Matran (Horizont 2025), wo eine neue Haltestelle gebaut wird, und Fribourg/Freiburg–Düdingen eingeführt werden.

Süden des Kantons

Am 9. Dezember 2012 wurde der 30-Minuten-Takt zwischen Palézieux und Châtel-St-Denis eingeführt und die Fahrzeit zwischen Bulle und Châtel-St-Denis wurde verkürzt.

Im Dezember 2019 wurde nach der Verlegung und Modernisierung des Bahnhofs Châtel-St-Denis der Halbstundentakt auf dem Abschnitt Bulle - Palézieux eingeführt.

Der Schmalspurabschnitt Bulle–Broc wird auf Normalspur umgebaut, mit dem Ziel,dass die RE (Bern–) Freiburg/Freiburg–Bulle bis Broc Fabrique verlängert werden kann. Dies ermöglicht auch, dieHaltestellen La Tour-Village und Broc-Village sowie den Halbstundentakt zwischen Bulle und Gruyère im Fahrplan 2023.

Andere geplante Angebotsverbesserungen

  • -Verlängerung der RE (Bern -) Freiburg/Freiburg - Bulle bis Broc (Fahrplan 2023)
  • 30-Minuten-Takt zwischen Bulle - Gruyères (Fahrplan 2023)
  • Einrichtung einer neuen Haltestelle in Avry-sur-Matran
  • 15-Minuten-Takt zwischen Freiburg/Fribourg - Avry-sur-Matran (2025)
  • Verkürzung der Reisezeit zwischen Bulle und Freiburg (STEP AS 2035)
  • Halbstundentakt zwischen Fribourg/Freiburg und Neuenburg (STEP AS 2035)
  • Aufhebung der Ausnahmen zum Halbstundentakt zwischen Fribourg/Freiburg und Yverdon-les-Bains (STEP AS 2035)
  • Einführung eines RE Genf–Lausanne–Fribourg/Freiburg–Bern mit Halt in Palézieux und Romont dank der Verlängerung eines von vier RE, die zwischen Genf und Lausanne verkehren (teilweise STEP AS 2025, teilweise STEP AS 2035)
  • Bau eines Halts in Agy (STEP AS 2035)
Herausgegeben von Amt für Mobilität

Letzte Änderung : 27.12.2021