COVID-19: Informationen zu den Freiburger Schulen

Nach acht Wochen Fernunterricht kehren die Freiburger Schülerinnen und Schüler schrittweise wieder in den Präsenzunterricht zurück: die Primarschülerinnen und Primarschüler am 11. Mai in Halbklassen bzw. ab dem 25. Mai in ganzen Klassen gemäss Stundenplan, die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsschulen am 2. Juni und die Mittelschülerinnen und -schüler am 8. Juni.

In diesem Newsfeed finden Sie Informationen zu den Modalitäten der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts (einschliesslich der Schutzkonzepte) und über das Angebot für Schülerinnen und Schüler der obligatorischen Schulen, der Kollegien sowie der Handels- und Fachmittelschulen.

Trotz der aussergewöhnlichen Umstände werden die EKSD, die Ämter für Unterricht, das Schulinspektorat, die Schuldirektionen und die Lehrpersonen alles tun, um sicherzustellen, dass das Lernen der Schülerinnen und Schüler unter guten Bedingungen weitergeführt und die Abschlusszeugnisse wie geplant ausgestellt werden können.

Salle de classe vide - enseignement présentiel suspendu
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Modalitäten zur Rückkehr der Primarschülerinnen und Primarschüler am Montag 11. Mai in den Präsenzunterricht

Die Ämter für obligatorischen Unterricht und das kantonale Führungsorgan (KFO) haben die erforderlichen Schutzkonzepte für die Rückkehr der Schülerinnen und Schüler in die Schule ausgearbeitet. Welche Hygienemassnahmen sind vorgesehen? Mein Kind wurde für besonders gefährdet erklärt, kann es weiterhin dem Fernunterricht folgen? Wie kommt das Kind am besten zur Schule? Wie verläuft eine Mahlzeit in der Mensa oder Schulcafeteria? Auf diese und andere Fragen werden konkrete Antworten gegeben. Die Schuldirektionen und die Lehrpersonen arbeiten an den Vorkehrungen, damit am Montagmorgen alles für die Rückkehr der Schülerinnen und Schüler an den Primarschulen und Sonderschulen bereit ist. Nach 8 Wochen Abwesenheit werden die Verhaltensregeln, die auf dem Schulweg zu beachten sind, in Erinnerung gerufen.

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Mittelschulen: Entscheide zu den Abschlussprüfungen und Promotionen

Der Kanton Freiburg verzichtet auf die Durchführung der Abschlussprüfungen an den Mittelschulen in den Ausbildungsgängen, wo die Reglementierung dies zulässt. Für all die anderen Klassen werden Jahreszeugnisse ausgestellt, in die Noten des Präsenzunterrichts und des Fernunterrichts, die in einem klar definierten Rahmen abgelegt wurden, einfliessen. Für Promotionsgefährdete wird zudem ein Rettungsbonus eingeführt.

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Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an Primarschulen am 11. Mai in Halbklassen und an den OS am 2. Juni

Die Wiederaufnahme wird gestaffelt und schrittweise erfolgen, insbesondere für die Primarschülerinnen und -schüler, die vom 11. bis 20. Mai in kleinen Halbklassen unterrichtet werden. Die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsschulen werden sich mit ihren Lehrpersonen am 2. Juni wieder im Klassenzimmern treffen, sobald  sobald die Schülertransporte (öffentliche und private) wieder zum Normalbetrieb zurückgekehrt sind. Gegenwärtig werden verschiedene kantonale Schutzkonzepte erarbeitet, um den sanitären Vorgaben des Bundes gerecht zu werden. Für besonders gefährdete Schülerinnen und Schüler wird der Fernunterricht weitergeführt. Besonders gefährdete Lehrpersonen sind vom Präsenzunterricht befreit und werden im Klassenzimmer vertreten. Die Schuldirektionen werden die Eltern in der nächsten Woche in einem Schreiben entsprechend informieren

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Erwerb neuer Kenntnisse und Kompetenzen, Entscheide zum Schulzeugnis und Modalitäten zur Aufnahme an die Mittelschulen

Während die ersten drei Wochen des Fernunterrichts vor allem der Konsolidierung dessen gewidmet war, was bereits im Präsenzunterricht erarbeitet worden ist, steht nun der Erwerb neuer Kenntnisse und Kompetenzen auf dem Programm der Schülerinnen und Schüler der obligatorischen Schule. Zur Vorbereitung des Fernunterrichts können sich die Lehrpersonen auf Empfehlungen der Ämter für obligatorischen Unterricht und der Fachstelle Fritic stützen. Aufgrund der ausserordentlichen Situation müssen die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler der obligatorischen Schule und der Inhalt der Schulzeugnisse vorübergehend angepasst werden, ebenso die Modalitäten für die Aufnahme an die Mittelschulen. Dank der starken Mobilisierung der Lehrpersonen konnte trotz der Gesundheitskrise auch am Konservatorium Fernunterricht angeboten werden.

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Traditionelles Maisingen vom Balkon aus oder via Telefon und Radio

Der 1. Mai ist ein symbolträchtiger Tag im Kanton Freiburg, denn der an diesem Tag praktizierte Brauch des Maisingens steht auf der Liste der lebendigen Traditionen unseres Kantons. Viele Kinder möchten diese Tradition, trotz der besonderen Lage, auch dieses Jahr auf keinen Fall auslassen. Laut dem kantonalen Führungsorgan ist jedoch das Singen von Tür zu Tür weder mit dem Verbot von Treffen von mehr als 5 Personen noch mit der Regel der sozialen oder besser räumlichen Distanzierung vereinbar. Die Lehrpersonen des Konservatoriums und die Ämter für obligatorischen Unterricht wollen diese wunderbare musikalische Tradition nicht von Covid-19 unterbrechen lassen und haben sich daher neue Ideen ausgedacht, um auch von zu Hause aus zu singen und musizieren.

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Bereitschaft, schriftliche Abschlussprüfungen beizubehalten

Im Anschluss an den Beschluss der EDK-Vollversammlung vom 20. April 2020 betreffend die Ausweise der Sekundarstufe II der Allgemeinbildung hat die EKSD mitgeteilt, dass sie die schriftlichen Prüfungen der diesjährigen Abschlussprüfungssession beibehalten möchte.

Der Vorschlag der EDK wird nun dem Bundesrat zur Genehmigung vorgelegt. Bis zum Entscheid des Bundesrates wird den Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen empfohlen, ihre Prüfungsvorbereitungen intensiv fortzusetzen. Ihre Bemühungen werden nicht umsonst gewesen sein.

Am 11. Mai wird an den Primar- und Orientierungsschulen und am 8. Juni auch an den Gymnasien, Handels- und Fachmittelschulen der Präsenzunterricht wieder aufgenommen

Aufgrund der erfreulichen epidemischen Entwicklung und gestützt auf Empfehlungen der Wissenschaft hat der Bundesrat beschlossen, die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem neuen Coronavirus Covid-19 zu lockern. Wenn es die Entwicklung zur Covid-Situation zulässt, sollen am 11. Mai die obligatorischen Schulen und am 8. Juni die Mittel-, Berufsfach- und Hochschulen wieder öffnen. Den endgültigen Entscheid darüber will der Bundesrat am 29. April fällen.  

Medienmitteilung des Bundesrates  

Die Unterrichtsämter werden die genauen Einzelheiten für die Wiederaufnahme des Unterrichts auf der Grundlage der Empfehlungen des BAG und in enger Zusammenarbeit mit dem kantonalen Führungsorgan (KFO) und dem sanitätsdienstlichen Führungsorgan (SFO) vorbereiten.  

In der Zwischenzeit und nach der zweiwöchigen Osterferienpause wird der Fernunterricht am Montag 20. April für alle Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden weitergeführt.  

 

Betreuung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf

Auch wenn der Präsenzunterricht an den Freiburger Schulen verboten ist, werden die Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bildungsbedarf, die an sonderpädagogischen Einrichtungen oder in der Regelschule unterrichtet werden, weiterhin betreut. Dies dank der Unterstützung der schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, die Begleitung im Alltag anbieten. Die rund 20 Schülerinnen und Schüler, die bis zum 13. März die 3 Relaisklassen besuchten, profitieren ebenfalls von einer auf sie zugeschnittenen Unterstützung, ebenso wie die Schülerinnen und Schüler, die erst vor kurzem in unseren Kanton gezogen sind und die Schulsprache noch nicht gut beherrschen. Diese Unterstützung erfolgt natürlich in Form von Fernunterricht

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Hinweise zur Umsetzung des Fernunterrichts und Bereitstellung von Office 365

Seit Montag 16. März ist der Präsenzunterricht an den Freiburger Schulen verboten. Daher haben die Schulen auf Fernunterricht umgestellt. Um die Lehrpersonen bei der Umstellung auf den Fernunterricht und ihren damit verbundenen Aufgaben zu unterstützen, haben die Unterrichtsämter klare Empfehlungen erarbeitet. Die zur Verfügung stehenden Instrumente werden für Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler durch die Software Office 365, eine Kombination von Online- und Desktopdiensten, erweitert, die in allen Schulen des Kantons installiert wird. Die Berufsberaterinnen und Berufsberater stehen den Schülerinnen und Schülern der 11H auf Wunsch zur Verfügung. Das Last-Minute-Programm, das Jugendlichen hilft, im Sommer eine Lehrstelle zu finden, wird bei Bedarf verstärkt. «Wir bleiben zu Hause, aber wir bewegen uns» – auch dank der Videos, die das Amt für Sport gestaltet hat.

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Verbot des Präsenzunterrichts: Die Schulen organisieren sich

Die Schuldirektionen haben sich organisiert, um die Kinder von Personen, deren Tätigkeit für die Bewältigung der Gesundheitskrise unerlässlich ist, zu betreuen. Zudem haben sie gemeinsam mit den Lehrpersonen ein Unterrichtsangebot auf die Beine gestellt, um das Lernen bis zu den Osterferien weiterzuführen. Nur wenige Kinder haben bisher die von der Schule angebotene Betreuung benötigt. Auch wenn sicher Anpassungen nötig sein werden, bleibt das Ziel der Erziehungsdirektion unverändert und lässt sich wie folgt zusammenfassen: Kein verpasstes Schuljahr für die Freiburger Schülerinnen und Schüler.

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Wir bleiben zu Hause, aber wir bewegen uns!

In den  Schulen ist der Präsenzunterricht wegen der Coronavirus-Pandemie eingestellt. Diese Entscheidung hat natürlich Folgen für die Kinder und Jugendlichen, die nun zu Hause bleiben müssen. Die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD) arbeitet eng zusammen mit allen Schulleitungen und Lehrpersonen, um gangbare Lösungen für eine Weiterführung des Unterrichts, unter anderem mit E-Learning zu ermöglichen. Das Amt für Sport präsentiert dazu seinen YouTube Kanal "Fri Sport Home" sowie andere Ressourcen im Zusammenhang mit Bewegung und Sport.

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Freiburger Schulen: Verbot des Präsenzunterrichts ab Montag, den 16. März

Ab Montag 16. März ist der Präsenzunterricht an den Freiburger Schulen nicht mehr erlaubt. Während Schuldirektionen und Lehrpersonen weiterhin an der Schule arbeiten, müssen Schülerinnen und Schüler der obligatorischen und nachobligatorischen Schule nun zu Hause bleiben. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen Urlaub. Das Lernen wird, soweit möglich, unter der Verantwortung der Lehrpersonen in Form von Fernunterricht weitergeführt. Praktische Informationen werden den Eltern der Schülerinnen und Schüler der obligatorischen Schule demnächst mitgeteilt. Auch die Freiburger Hochschulen stellen ihren Präsenzunterricht ein.

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Liebe Eltern, wenn Sie Fragen zu den schulischen Aktivitäten Ihres Kindes haben, wenden Sie sich zunächst an die Lehrerin oder den Lehrer Ihres Kindes oder an die Direktion der Schule, die Ihr Kind besucht. Fragen allgemeiner Art können an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: dics@fr.ch

Für Lernende, die eine Berufslehre machen, kann das Amt für Berufsbildung Auskunft geben: sfp@fr.ch