Covid-19 – Elterninformation zur Wiederaufnahme des Unterrichts nach den Osterferien

Nach den Osterfeien kann der Unterricht wieder regulär stattfinden – auch wenn die gesundheitliche Situation weiterhin fragil bleibt. Von der 1H bis 11H findet der Unterricht wieder gemäss geltendem Stundenplan statt, wie es bis vor den Fasnachtsferien/Sportferien der Fall war. Freifächer an der Orientierungsschule sind wieder erlaubt.

Die Erfahrungen der letzten zwei Monate bestätigen, dass die für die Schulen erarbeiteten Schutzkonzepte funktionieren und von den Schuldirektionen und Lehrpersonen mit grosser Sorgfalt und Umsicht umgesetzt werden.

Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Kantonsarztamt ist es möglich, bei Meldungen von Ansteckungen unter Schülerinnen, Schülern und/oder Lehrpersonen an einer Schule rasch zu reagieren und die erforderlichen Massnahmen zu treffen. Darüber hinaus wurden die Regeln, wer unter welchen Bedingungen in Quarantäne gestellt werden muss, angepasst. Dabei wird zwischen Situationen unterschieden, in denen die Schülerinnen und Schüler Hygienemasken tragen (was an den Orientierungsschulen der Fall ist) und Situationen, in denen die Schülerinnen und Schüler keine Hygienemasken tragen (wie es an den Primarschulen der Fall ist). In beiden Fällen zieht aber ein einzelner COVID-19-positiver Fall in einer Klasse nicht mehr zwangsläufig die Quarantäne aller Schülerinnen und Schüler dieser Klasse nach sich.

Rückkehr zum Unterricht nach Stundenplan

Von der 1H bis 11H findet der Unterricht wieder gemäss geltendem Stundenplan statt, wie es bis vor den Fasnachtsferien/Sportferien der Fall war. Freifächer an der Orientierungsschule sind wieder erlaubt.

Was ist beim Auftreten von Symptomen zu tun?

Um die Zahl der Ansteckungen an den Schulen so gering wie möglich zu halten, ist es wichtig, dass die Eltern ihr Kind beim Auftreten von Symptomen zu Hause behalten.

  • Ist das Kind jünger als 12 Jahre, wenden die Eltern sich an ihre Kinderärztin/ihren Kinderarzt oder ihre Hausärztin/ihren Hausarzt, um es gegebenenfalls testen zu lassen. Nützliche Informationen sind unter www.coronabambini.ch zu finden.
  • Ist das Kind älter als 12 Jahre, können die Eltern die Situation mit dem CoronaCheck beurteilen lassen.

Beschlüsse, die bis Ende des Schuljahres in Kraft bleiben

  • Die Möglichkeit, während einiget Tage Fernunterricht für eine oder mehrere Klassen oder eine Schule zu verordnen, sollte es die gesundheitliche Situation erfordern.
  • Die Maskenpflicht für die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsschule und für alle Lehrpersonen sowie die Einhaltung der Schutzkonzepte.
  • Das Verbot von schulischen Aktivitäten mit Übernachtungen, da diese ein erhöhtes Ansteckungsrisiko – insbesondere in den Schlafsälen – sich bringen. Dies vor allem, weil diese für alle Schülerinnen und Schüler obligatorisch wären.

Hinweis bezüglich Tests

Ohne elterliche Zustimmung wird kein Test an einer minderjährigen Schülerin oder einem minderjährigen Schüler durchgeführt. Die Teilnahme an einem wegen eines Ausbruchs angeordneten Test an der Schule ist freiwillig, wird aber dringend empfohlen. Erfordert es die gesundheitliche Situation, kann ein Kind, dessen Eltern eine Testteilnahme verweigern, für 10 Tage unter Quarantäne gestellt werden oder erhält während dieser Zeit Fernunterricht.

Bei gesundheitlichen Fragen

Bei gesundheitlichen Fragen in Zusammenhang mit Covid-19 erteilt die «Hotline Gesundheit» Auskunft; sie ist unter der Nummer 084 026 1700 täglich von 9 bis 17 Uhr erreichbar.

Um das Schuljahr 2020/21 gut abschliessen zu können, zählt das Amt für obligatorischen Unterricht auf die unerlässliche Zusammenarbeit zwischen den Eltern, den Schuldirektionen und Lehrpersonen sowie auf die Unterstützung der Eltern bei der Bewältigung der Covid-19-Krise.