Das Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung (BEA) fördert Kurse und Vorträge von Bildungsanbietern finanziell und unterstützt insbesondere den Erwerb und Erhalt von Grundkompetenzen Erwachsener.

Digitalisierungsschub in der Bildung infolge der Pandemie COVID-19

Wenn bisher mittels Präsenzveranstaltungen organisierte Kurse neu online stattfinden, hat dies auch Konsequenzen für Didaktik und Methodik:

  1. Informationen für Bildungsanbieter zur Kombination von Präsenz- und Distanzunterricht
  2. Gute Beispiele des Distanzunterrichts in den französischsprachigen Kantonen (nur auf französisch).
  3. eLounge, das Lernportal für Erwachsene, die an ihren Schreib- oder Rechenkompetenzen arbeiten wollen oder Beratung oder Tipps suchen zum Bewerben oder dem Umgang mit elektronischen Medien 

Falls Sie Kenntnis haben von weiteren Webseiten, nennen Sie uns diese gerne an sopfa@fr.ch.

Erwachsenenbildung
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Das BEA richtet Bildungsanbietern Subventionen aus. Es wendet dazu kantonale und nationale Gesetzesgrundlagen an und konsultiert die kantonale Kommission für Erwachsenenbildung.

Seit 2017 setzt sich das BEA gemeinsam mit dem Bund dafür ein, dass Erwachsene bestehende Grundkompetenzen auffrischen und fehlende ergänzen können. Das Bundesgesetz für Weiterbildung (WeBiG) sieht dafür Finanzhilfen an die Kantone vor. Für die erste Förderperiode zur Umsetzung des WeBiG zwischen 2017 und 2020 stehen rund 15 Millionen Franken zur Verfügung. Die Ziele für diese Förderperiode sind im unten verlinkten Grundsatzpapier festgehalten. Ein erster Schritt wurde Ende 2018 erreicht. Es besteht nun eine zielgruppenspezifische Übersicht zu Freiburger Bildungsangeboten im Bereich Grundkompetenzen Erwachsener und zur Anzahl Teilnehmender von solchen Angeboten (verlinkt unter Nützliche Dokumente).

Um sich an diese Entwicklung anzupassen, hat der Staat Freiburg die kantonalen Richtlinien über die Förderung der Erwachsenenbildung von 2002 revidiert. Die Revision des kantonalen Gesetzes über die Erwachsenenbildung ist in Arbeit. Seit 2020 wird ein neues System für die Förderung der Erwachsenenbildung angewendet.

Schutzkonzepte COVID-19 der Bildungsinstitutionen

Das Ziel der Schutzmassnahmen im Weiterbildungsumfeld ist es, trotz Zusammentreffen vieler Erwachsener die Anzahl insbesondere schwerer COVID-19 Erkrankungen zu verhindern und Neuerkrankungen auf einem niedrigen Niveau zu halten. Der Schutz der Gesundheit von besonders gefährdeten Personen steht dabei im Fokus. Ein eigenes, an die Situation der jeweiligen Bildungseinrichtung angepasstes Schutzkonzept ist Bedingung für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts. 

Die wegleitenden Grundprinzipien für eine Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts in der Weiterbildung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) helfen dabei, solche Schutzkonzepte zu entwerfen. Der Schweizerische Verband für die Weiterbildung (SVEB) stellt eine Vorlage zur Verfügung, welche Weiterbildungsinstitutionen ausfüllen, oder falls bereits getan, regelmässig anpassen können.

Hinsichtlich der bald kommenden nächsten Lockerungsetappen wird empfohlen, die ständig aktualisierte Information auf den Webseiten des SVEB und des SBFI (Rubrik Weiterbildung) zu verfolgen.