Hauptziele
Unsere wichtigsten Handlungsfelder sind das Klima, die Resilienz der landwirtschaftlichen Systeme, die Reduktion von Betriebsmitteln, der Pflanzenschutz, die nachhaltige Bewirtschaftung der Böden, der Erhalt der Biodiversität sowie die Entwicklung von Produktionsketten, insbesondere im Milchbereich.
Kontakt
GrangeneuveSektion LandwirtschaftRoute de Grangeneuve 311725 Posieux
+41 26 305 58 00grangeneuve-landwirtschaft@fr.ch
Biodiversitätsstrategie
Die kantonale Biodiversitätsstrategie des Kantons Freiburg zielt darauf ab, den starken Rückgang der Biodiversität zu bremsen, indem ein Aktionsplan (44 Massnahmen) umgesetzt wird, der insbesondere auf den Aufbau einer ökologischen Infrastruktur ausgerichtet ist, welche natürliche Lebensräume miteinander verbindet und es den Arten ermöglicht, zu überleben und sich zu bewegen.
Sie zielt zudem darauf ab, die Biodiversität in alle öffentlichen Politiken (Landwirtschaft, Raumplanung, Gemeinden usw.) zu integrieren, indem die Akteure und Akteurinnen mobilisiert und die Qualität sowie die Fläche der natürlichen Lebensräume verbessert werden, um die Ökosystemleistungen langfristig zu sichern.
Strategie Bodenschutz
Die Bodenschutzstrategie des Kantons Freiburg (2023–2033) zielt darauf ab, die Böden nachhaltig zu erhalten, indem sie quantitativen Schutz (Begrenzung ihres Verbrauchs) und qualitativen Schutz (Erhalt ihrer ökologischen, landwirtschaftlichen und klimatischen Funktionen) kombiniert um ihre wesentlichen Leistungen langfristig zu gewährleisten.
Klimaplan Landwirtschaft
Der Klimaplan des Kantons Freiburg zielt darauf ab, auf die Klimadringlichkeit zu reagieren, indem die Anpassung des Territoriums mit der Reduktion der Emissionen kombiniert wird, mit dem Ziel, die Treibhausgase bis 2030 um 50 % zu senken und bis 2050 die Klimaneutralität zu erreichen.
Er wird durch ein Programm mit 115 Massnahmen (2021–2026) umgesetzt, das in mehrere Bereiche gegliedert ist (Wasser, Biodiversität, Mobilität, Energie, Landwirtschaft usw.) und darauf abzielt, die Praktiken in allen Sektoren zu verändern und gleichzeitig die Resilienz des Kantons gegenüber den Auswirkungen des Klimas zu stärken.
Phyto-Plan
Der Pflanzenschutzplan des Kantons Freiburg (Phyto-Plan) zielt darauf ab, die Risiken im Zusammenhang mit Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft sowie in nicht landwirtschaftlichen Bereichen zu reduzieren, im Einklang mit dem nationalen Ziel, diese Risiken bis 2027 zu halbieren, mit einem besonderen Fokus auf die Verbesserung der Wasserqualität.
Er basiert auf konkreten Massnahmen wie Ausbildung, Beratung der Landwirtinnen und Landwirte, der Entwicklung von Alternativen zu Pflanzenschutzmitteln sowie der Überwachung der Auswirkungen, um die Praktiken nachhaltig weiterzuentwickeln und den Einsatz dieser Produkte zu begrenzen.
Aktionsplan Milch
Der Aktionsplan zur Förderung der Milchbranche des Kantons Freiburg (2026) zielt darauf ab, die Nachhaltigkeit sowie die wirtschaftliche, ökologische und soziale Tragfähigkeit der Milchproduktion zu stärken – ein Schlüsselsektor des Kantons, der mit strukturellen Herausforderungen (Preise, Hofnachfolge, Arbeitsbedingungen) konfrontiert ist.
Er wird durch konkrete Massnahmen umgesetzt, die sich auf vier Hauptprioritäten konzentrieren (Investitionen, natürliche Ressourcen und Klima, Betriebsnachfolge, Lebensqualität der Produzentinnen und Produzenten), mit einem besonderen Fokus auf Begleitung, Beratung und die Attraktivität der Berufe, um die Zukunft der Branche zu sichern.
Angewandte Forschung
Konzeption und Führung landwirtschaftlicher Versuche direkt vor Ort in Zusammenarbeit mit den Sektoren, Landwirten, landwirtschaftlichen Organisationen und Partnerinstitutionen. Diese Versuche ermöglichen es, innovative und an die regionalen Gegebenheiten angepasste landwirtschaftliche Praktiken zu bewerten, anzupassen und zu verbreiten.
Angebot im Rahmen landwirtschaftlicher Projekte
Begleitung landwirtschaftlicher Projektträger und Projektträgerinnen in verschiedenen Phasen:
- Konzeption und Definition von Projekten und Versuchen
- Beratung bei der Planung von Bauprojekten
- Einrichtung und Betreuung agronomischer Versuche
- Erhebung, Analyse und Interpretation von Daten
- Projektkoordination und Vernetzung
- Aufbereitung und Verbreitung der Ergebnisse (Berichte, Wissensvermittlung, Fachtage, Demonstrationen)
- Beratung zur Finanzierung eines Projekts
Projektidee einreichen
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