Die Freiburger Landwirtschaft ist vom Klimawandel stark betroffen. Gleichzeitig sind der Landwirtschaftssektor und die Lebensmittelproduktion für einen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Betriebe nehmen ihre Verantwortung wahr und setzen sich für eine klimaresiliente Freiburger Landwirtschaft und eine verbesserte Treibhausgasbilanz ein.
Der vom Staat Freiburg im Rahmen des kantonalen Klimaplans finanzierte Agrarklimaplan, unterstützt die Landwirte und Landwirtinnen bei ihren Bemühungen, indem er sie informiert, aber auch durch Beiträge zur Stärkung konkreter Massnahmen.
Kontakt
GrangeneuveSektion LandwirtschaftRoute de Grangeneuve 311725 Posieux
+41 26 305 58 00grangeneuve-landwirtschaft@fr.ch
Beitrag an die Landwirtschaftsbetriebe
Im Jahr 2027 tritt der Klimaplan der zweiten Generation in Kraft und gilt bis 2031. Er ermöglicht erneut die Gewährung von Beiträgen, insbesondere in folgenden Bereichen:
- Wasserversorgung der Alpen;
- Verbesserung des Stallklimas;
- Anschaffung effizienter Bewässerungssysteme;
- Verbesserung der Energieeffizienz landwirtschaftlicher Gebäude.
Dieser Katalog wird voraussichtlich um weitere Themen ergänzt und die Vergabekriterien werden auf der Grundlage des am 1. Juli 2026 in Kraft getretenen Klimareglements angepasst.
Detaillierte Informationen zu diesen Massnahmen werden auf dieser Seite veröffentlicht, sobald sie verfügbar sind.
Durch Grangeneuve unterstützte Projekte
Der Klimawandel fordert die Landwirtschaft im Kanton Freiburg heraus. Die Betriebe können sich mit optimierten Produktionssystemen an die veränderten Bedingungen anpassen. Um sie dabei zu unterstützen, begleiten wir mehrere Projekte zu verschiedenen Themen. Dazu zählen widerstandsfähigere Produktionssysteme, Anpassung der Bodenbewirtschaftung und der Fruchtfolge, sowie die Untersuchung der Faktoren, welche die Methanemissionen beim Rindvieh beeinflussen.
Organisation
Der Klimaplan Landwirtschaft ist Teil des kantonalen Klimaplans. Dieser vereint verschiedene Massnahmen, die der Staatsrat in der Freiburger Klimastrategie beschlossen hat. Ziel des Staates Freiburg ist es, die Treibhausgasemissionen bis im Jahr 2030 um 50 % im Vergleich zu 1990 zu reduzieren und bis im Jahr 2050 klimaneutral zu sein (Netto-Null-Treibhausgasemissionen). Der Klimaplan Landwirtschaft wird von einer Steuerungsgruppe geleitet. Sie setzt sich aus Vertretenden der Freiburger Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft, des Amts für Umwelt, von Grangeneuve, von Agri Freiburg und BioFribourg zusammen.
Die Umsetzung der Massnahmen wird von der landwirtschaftlichen Beratungszentrale AGRIDEA begleitet.
- Zwischen Wahrnehmung und Handlung – Wie die Freiburger Landwirtschaft dem Klimawandel begegnet