Die Freiburger Landwirtschaft ist vom Klimawandel stark betroffen. Gleichzeitig sind der Landwirtschaftssektor und die Lebensmittelproduktion für einen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Betriebe nehmen ihre Verantwortung wahr und setzen sich für eine klimaresiliente Freiburger Landwirtschaft und eine verbesserte Treibhausgasbilanz ein.
Der vom Staat Freiburg im Rahmen des kantonalen Klimaplans finanzierte Agrarklimaplan, unterstützt die Landwirte und Landwirtinnen bei ihren Bemühungen, indem er sie informiert, aber auch durch Beiträge zur Stärkung konkreter Massnahmen.
Kontakt
GrangeneuveSektion LandwirtschaftRoute de Grangeneuve 311725 Posieux
+41 26 305 58 00grangeneuve-landwirtschaft@fr.ch
Beitragsberechtigte Massnahmen
Das Klimagesetz vom 30. Juni 2023 (KlimG, SGF 815.1) ist am 1. Oktober 2023 in Kraft getreten. Es beauftragt den Staatsrat mit der Ausarbeitung einer Ausführungsregelung.
Für die nachstehenden Massnahmen wurde diese vom Staatsrat in Form einer befristeten Verordnung validiert, die am 1. April 2025 in Kraft tritt. Somit ist es nun möglich, die Umsetzung neuer, im kantonalen Klimaplan vorgesehener Massnahmen im Bereich der Landwirtschaft mit nicht rückzahlbaren Beiträgen zu unterstützen.
Durch Grangeneuve unterstützte Projekte
Der Klimawandel fordert die Landwirtschaft im Kanton Freiburg heraus. Die Betriebe können sich mit optimierten Produktionssystemen an die veränderten Bedingungen anpassen. Um sie dabei zu unterstützen, begleiten wir mehrere Projekte zu verschiedenen Themen. Dazu zählen widerstandsfähigere Produktionssysteme, Anpassung der Bodenbewirtschaftung und der Fruchtfolge, sowie die Untersuchung der Faktoren, welche die Methanemissionen beim Rindvieh beeinflussen.
Organisation
Der Klimaplan Landwirtschaft ist Teil des kantonalen Klimaplans. Dieser vereint verschiedene Massnahmen, die der Staatsrat in der Freiburger Klimastrategie beschlossen hat. Ziel des Staates Freiburg ist es, die Treibhausgasemissionen bis im Jahr 2030 um 50 % im Vergleich zu 1990 zu reduzieren und bis im Jahr 2050 klimaneutral zu sein (Netto-Null-Treibhausgasemissionen). Der Klimaplan Landwirtschaft wird von einer Steuerungsgruppe geleitet. Sie setzt sich aus Vertretenden der Freiburger Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft, des Amts für Umwelt, von Grangeneuve, von Agri Freiburg und BioFribourg zusammen.
Die Umsetzung der Massnahmen wird von der landwirtschaftlichen Beratungszentrale AGRIDEA begleitet.