Staatsrat zu Besuch in Zürich: Auf dem Programm standen Kultur, Innovation und Stadtentwicklung

30. Juni 2021 -18h05

Zürich war dieses Jahr Ziel der traditionellen Reise des Staatsrats. Neben einem Treffen mit dem Regierungsrat des Kantons Zürich stand unter anderem auch ein Besuch der Baustelle für die Einhausung der Autobahn auf dem Programm, die Schwamendingen neue Wohn- und Lebensqualität bringen wird. Zudem tauschte sich der Staatsrat mit dem Zürcher IT-Unternehmer und Ständerat Ruedi Noser darüber aus, wie der Staat Innovation fördern kann.

Die traditionelle jährliche Reise (Journées au vert) führte den Staatsrat dieses Jahr am 28. und 29. Juni nach Zürich. Auf dem Programm des ersten Tages stand nach der gemeinsamen Anreise im Zug ein Besuch im so genannten Toni-Areal, das von der Zürcher Hochschule für Künste (ZHdK) genutzt wird. Das markante Gebäude im früheren Industriequartier Zürich-West beherbergte einst die Toni-Molkerei und wurde für die Zwecke der Hochschule umgestaltet, was zur Belebung beitrug, die dieses Quartier erfahren hat. Weiter gab es am ersten Tag der Reise einen Austausch mit dem Zürcher IT-Unternehmer und Ständerat Ruedi Noser. Hauptthema dabei war die Frage, wie Innovation mit Mitteln der Politik gefördert werden kann.


Am zweiten Tag der Reise traf sich der Staatsrat zu einem Austausch mit Mitgliedern der Zürcher Kantonsregierung bei einem gemeinsamen Mittagessen. Am Nachmittag besuchte der Staatsrat die Baustelle der Einhausung in Schwamendingen. Dieses Projekt, das Stadt und Kanton Zürich mit dem Bundesamt für Strassen realisieren, wird die Beeinträchtigungen minimieren, welche die Autobahn verursacht. Auf dem Dach über der Autobahn entsteht ein öffentlicher Grün- und Freiraum. Dieses Grossprojekt zur Stadtentwicklung verbessert die Situation im Quartier nachhaltig und verhilft Schwamendingen und seiner Bevölkerung zu neuer Wohn- und Lebensqualität – was in Freiburg mit dem Projekt Chamblioux-Bertigny angestrebt wird.