Chamblioux–Bertigny: eine nachhaltige Nutzung von Boden dank den Bodenindexpunkten (BIP)

25 November 2021 - 11H15

Die Entwicklung des Siedlungsentwicklungsprojekts Chamblioux–Bertigny muss unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit erfolgen, mit dem Boden als ein Schlüsselelement. Für den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Boden erprobt der Staat Freiburg deshalb in Partnerschaft mit der Stiftung Sanu Durabilitas einen innovativen Ansatz.

Wie in der Strategie Nachhaltige Entwicklung vorgesehen, wird das Projekt zur Überdeckung der Autobahn N12 im Sektor Chamblioux-Bertigny eine Siedlungsentwicklung ermöglichen, die den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit Rechnung trägt (Grünräume, Begegnungszonen, Gemeinschaftsgärten, erleichterter Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität, Fuss- und Radverbindungen usw.). Nachhaltige Siedlungsentwicklung bedeutet auch, auf die Erhaltung der Funktionen des Bodens zu achten, der grundlegende Dienstleistungen für Gesellschaft und Wirtschaft erbringt wie etwa Ernährung, Trinkwasserfilterung, Kohlenstoffspeicherung, Lebensraum für Tausende von Arten, Träger für Infrastrukturen.

Seit 2019 arbeitet die RUBD mit der Stiftung Sanu Durabilitas zusammen, um eine nachhaltige Nutzung von Boden auf der Grundlage eines zukunftsweisenden Ansatzes umzusetzen. Die Rede ist von den Bodenindexpunkten (BIP). Es handelt sich um ein Instrument zur quantitativen Erfassung der Qualität der Böden anhand deren Funktionen und Dienstleistungen. Je nützlicher ein Boden ist, desto mehr Punkte erhält er. Das Kompetenzzentrum Boden (KOBO), die nationale Fachstelle von Bund und Kantonen für Boden, wird mit Hilfe einer neuen, noch effizienteren Sondierungsausrüstung die Bodenqualität auf 5 Hektar kartieren. Diese Kartierung wird die Grundlage für die Bodenschutzmassnahmen auf der Baustelle bilden.

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