Nachfolgend sind die derzeit in Grangeneuve gemessenen TS-Gehalte aufgeführt (mittelfrühe Sorte, am 30 April 2026 auf Tioleyre-B gesät, und am 23. Mai 2026 für Tioleyre-A.
Die Reife muss überprüft werden: Das Korn muss teigig-hart bis teigig-glasig sein. Bei der Wringeprobe es darf kein Saft mehr ausfliessen, der Stängel sollte dabei schäumen.
Die Ernte muss vorweggenommen werden: In der Ebene nimmt der Mais je nach Wetterlage durchschnittlich um +2.5% TS pro Woche zu (von 0 bis +3%).
Sie können eine repräsentative Probe analysieren lassen (kostenpflichtige Dienstleistung) : Hacken Sie 1 oder 2 Zeilen des Feldes oder entnehmen Sie 3-4 ganze Pflanzen aus einem gut gekennzeichneten Bereich des Feldes, der z. B. für den grössten Teil des Maises repräsentativ ist.
An gewissen Orten wurde bereits siliert. Mais, der unter sehr trockenen Bedingungen geerntet und einsiliert wird, enthält oft erhöhte Nitratgehalte. Der Grund: Wegen des Wassermangels konnte die Pflanze den aufgenommenen Stickstoff nicht vollständig in Protein umwandeln.Beim Silieren werden aus diesem Nitrat bereits nach wenigen Stunden nitrose Gase (Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid) gebildet. Diese orangenfarbigen Gase sind giftig, ätzend und schwerer als Luft. Bei Kontakt mit den Schleimhäuten entstehen aggressive Säuren, die bei Mensch und Tier schwere innere Verätzungen verursachenBesonders vorsichtig ist beim Befüllen von Hochsilos zu sein. Werden diese nicht auf einmal gefüllt und kurze Zeit nach der ersten Füllung erneut geöffnet, können nitrose Gase austreten und grossen Schaden anrichten. Auch aus Fahrsilos können solche Gasansammlungen entweichen. Aufgeblähte Abdeckungen nicht zerlöchern. Das Silo sollte während rund vier bis sechs Wochen geschlossen bleiben, damit sich die Gase abbauen können.
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