2024 stellte die Finanzdirektion neben dem Staatsvoranschlag und der Staatsrechnung.
Im Laufe des Jahres der Finanzdirektor war Staatsratpräsident. Er nahm an drei Sitzungen der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK) und an vier Sitzungen der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren der lateinischen Schweiz wie auch an zwei Sitzungen der Conférence latine des directeurs cantonaux du numérique teil.
Die Streitfälle bezüglich Einsprachen, Steuerbefreiungs- und Steuererlassgesuche sowie Haftungsforderungen gegenüber dem Staat sind gegenüber den Vorjahren zahlenmässig in etwa gleich geblieben.
Wichtige Ereignisse
Finanzdirektion
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Die Staatsrechnung 2023 des Kantons Freiburg schliesst mit einem Plus von 0,2 Millionen Franken. Dieser leichte Überschuss ist zurückzuführen auf höhere Steuererträge, Entnahmen aus Fonds und Rückstellungen sowie und Transfererträge als vorgesehen bei einem deutlich höheren Aufwand als veranschlagt. Die umsichtige Finanzpolitik der letzten Jahre ermöglicht es dem Staatsrat, ein knapp ausgeglichenes Ergebnis vorzulegen.
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Der Staatsvoranschlag 2025 des Kantons Freiburg weist einen Ertragsüberschuss von 0,7 Millionen Franken aus. Seine Aufstellung gestaltete sich sehr schwierig, und der Staatsrat musste zahlreiche Abstriche vornehmen. Die Aufwanderhöhung konnte dank einer strikten Prioritätensetzung auf der Aufwandseite, einer gezielt bedarfsorientierten Schaffung neuer Stellen, dem Verzicht auf jeglichen Teuerungsausgleich, einer gestaffelten Umsetzung gewisser vom Grossen Rat beschlossenen Massnahmen, einer Neubewertung der Steuereinkünfte und der Tarifindexierung bei der Motorfahrzeugsteuer eingedämmt werden. Das Haushaltsgleichwicht konnte auch dank eines ausserordentlichen und einmaligen externen Beitrags erreicht werden. Die umsichtige Politik der letzten Jahre ermöglicht es der Regierung, weiter in grossem Umfang Investitionen zu tätigen. Trotzdem ist in Anbetracht der sich verschlechternden Finanzperspektiven ein Sanierungsprogramm unumgänglich.
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Der aktualisierte Finanzplan 2025-2028 des Staates Freiburg rechnet mit einem kumulierten Aufwandüberschuss von fast 630 Millionen Franken. Dieses äusserst negative Ergebnis bestätigt die Notwendigkeit eines Sanierungsprogramms für die Kantonsfinanzen und gibt auch dessen Umfang vor.
Kennzahlen
Nach Fondszuweisungen und Einlagen in Rückstellungen im Hinblick auf künftige Bedürfnisse schliesst die Staatsrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 0,2 Millionen Franken.
Personalbestand
| Rechnung 2024EPT | Rechnung 2023EPT | DifferenzEPT | |
|---|---|---|---|
| Finanzdirektion | 499.54 | 484.42 | 15.12 |
| Generalsekretariat | 6.74 | 7.27 | -0.53 |
| Finanzverwaltung | 28.93 | 28.19 | 0.74 |
| Finanzinspektorat | 8.30 | 7.67 | 0.63 |
| Amt für Informatik und Telekommunikation | 146.81 | 138.65 | 8.16 |
| Amt für Personal und Organisation | 39.20 | 38.24 | 0.96 |
| Kantonale Steuerverwaltung | 207.04 | 204.53 | 2.51 |
| Amt für Vermessung und Geomatik | 18.68 | 18.93 | -0.25 |
| Grundbuchämter | 43.84 | 40.94 | 2.90 |
Personalfluktuation
| Fluktuation 2024% | Fluktuation 2023% | |
|---|---|---|
| Finanzdirektion | 4.38 | 4.50 |
| Generalsekretariat | 0 | 14.20 |
| Finanzverwaltung | 0 | 3.26 |
| Finanzinspektorat | 0 | 0 |
| Amt für Informatik und Telekommunikation | 4.64 | 6.40 |
| SAmt für Personal und Organisation | 3.65 | 6.48 |
| Kantonale Steuerverwaltung | 4.85 | 2.42 |
| Amt für Geoinformation | 5.35 | 0 |
| Grundbuchämter | 5.85 | 8.46 |