Fleisch ist eine empfindliche Ware, seine Herstellung erfordert besondere Sorgfältigkeit. Deshalb unterliegt Fleisch nicht nur der Lebensmittelgesetzgebung sondern auch einer ganzen Reihe von spezifischen Gesetzestexten bezüglich Lebensmittel tierischer Herkunft und Schlachtungen.

Melde- und Bewilligungspflicht  |  Selbstkontrolle  |  Rücknahme und Rückruf  |  Massnahmen  Analysen  

Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hat den Auftrag, die Anwendung dieser Gesetzgebung in den betroffenen Betrieben zu überwachen. Es gewährleistet insbesondere:

  • die Erteilung von Bewilligungen für Schlachthöfe, Zerlege- und Verarbeitungsräume (mit Ausnahme der Verkaufsfront);
  • die Kontrolle der Fleischhygiene in den Schlachtbetrieben und die Überwachung der durch die Betriebe durchgeführten Selbstkontrolle;
  • Teilnahme an nationalen und kantonalen Monitoringprogrammen mit dem Ziel, den Schutz der Gesundheit der Konsumenten und der Tiere zu verbessern;
  • die Suche nach Hemmstoffen, im Rahmen der Monitoringprogramme.

Die Verordnung des EDI über Lebensmittel tierischer Herkunft definiert eine Liste mit den für die Lebensmittelherstellung zulässigen Tierarten.

Die Tiere müssen zum Zeitpunkt der Schlachtung gesund und sauber sein. Bezüglich des Schlachtens von krankem und/oder verunfalltem Vieh definiert das Gesetz sehr spezifische Anforderungen um den Schutz der Konsumenten und der Tiere zu gewährleisten (Art. 10 bis 12, Verordnung über das Schlachten und die Fleischkontrolle).
 

Eidgenössische Gesetzesgrundlagen

 

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