Wichtige Ereignisse 2025
Die Oberamtspersonen weisen auf die Überlegungen zur Reform der Governance der Regionen hin, die seit 2020 im Gange sind. Daneben passten sie die Personalausstattung der Oberämter weiter an und berücksichtigten dabei die Entwicklung und Komplexität der Dossiers. Wie jedes Jahr traf sich die Oberamtspersonenkonferenz 2025 mit mehreren Direktionen des Staates und Partnern und nahm Stellung zu verschiedenen Änderungen von kantonalen Erlassen.
In Bezug auf die verschiedenen Direktionen des Staates heben die Oberamtspersonen folgende Punkte hervor:
BKAD
Die Dienste der Oberamtfrau und der Oberamtmänner wurden aufgrund ihres Engagements in den Orientierungsschulen (OS) im Zusammenhang mit der allgemeinen Organisation der Schulen in Anspruch genommen. Im Rahmen der Revision des Gesetzes über die kulturellen Angelegenheiten (KAG) gibt es seit 2023 einen Lenkungsausschuss, an dem die Oberamtspersonenkonferenz weiterhin aktiv beteiligt ist.
SJSD
Die Oberamtspersonen engagieren sich weiterhin in verschiedenen Arbeitsgruppen im Bereich der öffentlichen Gaststätten und Veranstaltungen in ihrem jeweiligen Bezirk. Seit 2022 wurden Schritte unternommen, um illegale Veranstaltungen/Partys im Kanton gesetzlich zu regeln. Dies führte 2025 schliesslich zur Organisation der ersten gesetzlichen «Free Party» des Kantons in Bulle. Gleichzeitig arbeitet eine Arbeitsgruppe, bestehend aus den für die öffentliche Ordnung zuständigen Oberamtspersonen, weiter an einem Entwurf zur Verschärfung der kantonalen Gesetzgebung zu Veranstaltungen. Die Strafbefehle nehmen tendenziell weiterhin zu.
ILFD
Das Personal der Oberämter wurde erneut für die Koordination und den Vollzug von gesetzlichen Aufgaben bei verschiedenen kommunalen, kantonalen und eidgenössischen Urnengängen in Anspruch genommen. Auf Gemeindeebene sahen sich die Oberamtspersonen veranlasst, besondere Massnahmen gegenüber mehreren Gemeindeexekutiven zu ergreifen. Darüber hinaus inspizierten sie mehrere Gemeindeverwaltungen, beschäftigten sich mit mehreren Gemeindefusionsprojekten und vereidigten zahlreiche Gemeinde- und Generalräte. Die Oberämter sind insbesondere an der Totalrevision des Gesetzes über die Gemeinden beteiligt, die 2022 lanciert wurde. Die Oberamtspersonen haben 2025 zum Gesetzesvorentwurf Stellung genommen und mehrere Anpassungen vorgeschlagen.
VWBD
Die Oberamtspersonen unterstützen die Koordinationstätigkeiten von Innoreg FR (Verband der Freiburger Regionen zur Umsetzung der Neuen Regionalpolitik) und wirken daran mit. In Zusammenhang mit der regionalen Entwicklung sind die Oberamtspersonen auch dazu angehalten, den Tourismus in ihrer Region zu fördern und mit den verschiedenen Beteiligten zusammenzuarbeiten.
GSD
Die Oberamtfrau und die Oberamtmänner haben sich weiterhin an der Umsetzung des kantonalen Konzepts Senior+ und der Bildung von sozialmedizinischen Netzen in den Bezirken beteiligt. Sie haben zur Kenntnis genommen, dass die GSD der AsFam eine Bewilligung zur Ausübung ihrer Tätigkeit im Kanton Freiburg erteilt hat. Das hat sie 2023 dazu veranlasst, aufgrund der Problematik der möglichen Kumulation der Pauschalentschädigungen und des Gehalts von pflegenden Angehörigen in den Bezirken eine Änderung der Reglemente vorzuschlagen. Nach dem Staatsratsbeschluss im Dezember 2023, die Pauschalentschädigung ab dem 1. Januar 2024 zu erhöhen, analysierte eine Arbeitsgruppe das aktuelle System. Ihre Schlussfolgerungen wurden dem Direktor der GSD von der Oberamtspersonenkonferenz in einem Bericht überwiesen. Darin wird ein umfassender Ansatz zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen empfohlen, der auch die Anpassung der Entschädigungen und die Schaffung eines Spezialgesetzes für diese Personengruppe umfasst. Nach der Einreichung eines parlamentarischen Vorstosses zu diesem Thema im Jahr 2025 fand ein Austausch mit der Direktion statt, um den Stand der Dinge seit der Übermittlung des Berichts zu erörtern. Die Oberamtspersonen bleiben besorgt über den Anstieg der Kosten auf Ebene der Pflegeheime und über die Indexierung der Kosten. Sie haben sich dafür eingesetzt, auf die Entwicklung der Bedürfnisse infolge des Bevölkerungswachstums zu reagieren und Pflegeheime zu bauen.
FIND
In Zusammenhang mit der Hundesteuer ist der Prozess für die Rechnungsstellung und Nachverfolgung mit Entlastung der Oberämter im Gange. Nach positiv verlaufenen Diskussionen ist es seit 2024 möglich, das Patent K über den virtuellen Schalter auszustellen.
RIMU
Die Oberamtspersonen haben an den regionalen Richtplänen mitgewirkt. Dabei wiesen sie auf die Einschränkungen und Grenzen bei der Planung der Zonennutzung hin, die damit zusammenhängen, dass die Richtpläne langfristig nicht verändert werden können. Die Behandlung von Baubewilligungen ist heute zunehmend komplex. Dies hängt sowohl mit den gesetzlichen Anforderungen als auch mit der Zunahme von Einsprachen zusammen. Die Sitzungen zwischen dem BRPA und den Oberämtern wurden weitergeführt, mit dem Ziel, die Behandlung der Baugesuche zu vereinheitlichen. Schliesslich soll die Anwendung FRIAC nach technischen Anpassungen in den Jahren 2024 und 2025 und der Integration der neuen SAP-Umgebung 2025 weiterentwickelt werden, um den Anforderungen der Gemeinden und Oberämtern besser gerecht zu werden. Der nächste wichtige Schritt ist die vollständige Digitalisierung des Verfahrens, einschliesslich elektronischer Signatur.
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Nicolas Kilchoer, Oberamtmann des Broyebezirks, gewählt 2016, trat 2022 seine zweite Amtszeit an.
Bei seiner Tätigkeit und für die Anwendung der rund 80 Erlasse, die in die Zuständigkeit des Oberamts fallen, kann er auf die Unterstützung des Vizeoberamtmanns sowie von drei Verwaltungssachbearbeiterinnen und zwei Juristinnen mit Teilzeitpensum zählen, die zusammen einen Personalbestand von 4,8 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) ausmachen. Ein kaufmännischer Auszubildender sowie ein juristischer Praktikant mit Teilzeitpensum ergänzen das Team. Zudem ist der Oberamtmann auch Mitglied und/oder Präsident oder Vizepräsident zahlreicher regionaler oder interkantonaler Verbände von Gemeinden der Freiburger und Waadtländer Broye (namentlich COREB / Ascobroye / RSSBF / CO / ADIS-Broye / SLPP-CEP).
BKAD
- Fortsetzung der Analysen für mögliche Renovierungsarbeiten an der Orientierungsschule Estavayer.
- Lancierung der Umgestaltung der Governance der logopädischen, psychologischen und psychomotorischen Dienste des Broyebezirks.
SJSD
- Vor Ort ist der Brandschutz gewährleistet, aber auf finanzieller Ebene ist die Situation aufgrund der sich verschlechternden Gemeindefinanzen komplex geworden.
ILFD
- Willkommen im Herzen des Bezirks. Am 14. März 2025 fand ein Tag der «offenen Tür» statt, der der Öffentlichkeit einen Einblick in die Aufgaben der Oberämter geben sollte. Dieser Tag stiess bei der Bevölkerung auf grosses Interesse und endete mit einem geselligen Apéro.
- Mehrzweckverband / Governance der Regionen. Die eingesetzte Arbeitsgruppe setzt ihre Arbeit unter der Federführung von Ascobroye und der Konferenz der Gemeindepräsidentinnen und Ammänner fort.
- Gemeinde Gletterens. Die Zwangsverwaltung nach der Administrativuntersuchung wird beibehalten.
- In Estavayer wurde eine Voruntersuchung eröffnet und die Aufsicht bleibt verstärkt.
- In Montagny wurde eine Voruntersuchung eröffnet.
VWBD
- Das Oberamt leistete einen grossen Einsatz für die Entwicklung des Standorts AgriCo.
- Die Communauté régionale de la Broye (COREB) funktioniert zur Zufriedenheit.
- Die Rolle von Ascobroye wurde gestärkt.
- Projekt für den Umbau des Unternehmens Elsa in Estavayer-le-Lac.
GSD
- Für das neue Alters- und Pflegeheim in Estavayer-le-Lac wurde die Baubewilligung erteilt.
- Die Diskussionen zur Umsetzung des Projekts einer Klinik für psychosomatische Rehabilitation im Zentrum La Pierre Blanche wurden weitergeführt.
RIMU
- Baubewilligung. Das Oberamt hat zahlreiche weitere Dossiers behandelt. Es muss festgestellt werden, dass die Anzahl negativer Stellungnahmen gewisser kantonaler Ämter immer noch hoch ist, was mit erheblichem Arbeitsaufwand verbunden ist.
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Nachdem 2024 eine Übergangszeit darstellte mit dem Amtsantritt von Oberamtmann Valentin Bard und von Vizeoberamtmann Maxime Henchoz, steht 2025 im Zeichen der Stabilisierung.
Der Personalbestand des Oberamt des Glanebezirks ist mit 4,2 VZÄ seit Jahrzehnten unverändert und umfasst nebst dem Oberamtmann und dem Vizeoberamtmann drei Verwaltungssachbearbeiterinnen und eine Lernende. Im Laufe des Jahres wurde eine Verwaltungssachbearbeiterin pensioniert und musste ersetzt werden.
Trotz begrenzter Ressourcen ist das Oberamt des Glanebezirks bei der Behandlung seiner Dossiers à jour, was auf eine straffe Organisation und pragmatisches Vorgehen zurückzuführen ist. Es ist jedoch anzumerken, dass die administrativen Anforderungen immer umfangreicher und komplexer werden, was den Teams ein immer grösseres Engagement abverlangt.
BKAD
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Einweihung der neuen Primarschule von Romont
Im Juni 2025 weihte die Gemeinde Romont ihre neue Primarschule ein. In diesem Komplex gehen 490 Schülerinnen und Schüler aus dem Schulkreis Romont, Mézières und Billens-Hennens zur Schule. Er ist mit dem Sportgebäude verbunden, in dem sich eine Doppelhalle sowie eine im Kanton einzigartige spezialisierte Gymnastikhalle befinden.
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20 Jahre Bicubic
Im Dezember 2025 feierten die Gemeinden des Glanebezirks das 20-jährige Bestehen des Bicubic, das einen Veranstaltungssaal und eine Dreifach-Sporthalle beherbergt. Das Bicubic ist zentral für die Kultur- und Sportpolitik des Bezirks.
SJSD
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Öffentliche Gaststätten und Veranstaltungen
2025 fanden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Feste im Bezirk statt. Zu den wichtigsten Veranstaltungen zählen das Freiburger Kantonalschützenfest, das Vitrofestival, das 60-Jahr-Jubiläum der Patoisans de la Glâne, das 75-Jahr-Jubiläum der Fanfare de Châtonnaye oder auch der Giron des jeunesses in Torny.
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Implementierung von KI in den Gerichtsbehörden
Im Rahmen des Projekts E-Justice beteiligt sich der Oberamtmann an einer Arbeitsgruppe, die sich mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz in der Justiz und anderen öffentlichen Dienststellen befasst. Im Laufe des Jahres fanden mehrere Sitzungen statt.
ILFD
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Governance der Regionen
Der Oberamtmann hat bei den Gemeinden Überlegungen zur institutionellen Organisation der Region angestossen. Eine detaillierte Untersuchung wurde vorgelegt, und alle Gemeinden haben Stellung genommen. Eine grosse Mehrheit sprach sich für die eingehende Prüfung eines einzigen Gemeindeverbands aus, der die Association Glâne Région (AGR), die Association du cycle d’orientation de la Glâne (COGL) und das Réseau santé de la Glâne (RSG) zusammenführt. Die Arbeiten werden 2026 fortgeführt.
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Gemeinde Rue
Die Gemeinden Auboranges, Chapelle, Ecublens und Rue haben sich am 1. Januar 2025 zur Gemeinde Rue zusammengeschlossen.Im Juni 2025 leitete der Oberamtmann eine Voruntersuchung gegen den Gemeinderat ein. Nach Anhörungen und Hinweisen auf bestimmte gesetzliche Verpflichtungen konnte die Untersuchung abgeschlossen werden.Im Dezember 2025 hat der Generalrat das Budget 2026 an den Gemeinderat zurückgewiesen; Anfang 2026 wird erneut eine Sitzung dazu stattfinden.
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Gemeinde Ursy
Am 1. Januar 2025 trat der Zusammenschluss der Gemeinden Montet und Ursy in Kraft.
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Gemeinden Châtonnaye und Torny
Im Februar 2025 wurde das Projekt zur Fusion der Gemeinden Châtonnaye und Torny von den Stimmberechtigten von Torny mit 51,3 % Nein-Stimmen abgelehnt, während in Châtonnaye 64,6 % für einen Zusammenschluss stimmten. Die beiden Gemeinden werden somit weiterhin in vielen Bereichen eng zusammenarbeiten.
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Finanzielle Situation der Gemeinden
Ende 2025 haben mehrere Gemeinden im Glanebezirk ihre Steuersätze erhöht: Vuisternens-dt-Romont (92 %), Villaz (88 %), Mézières (93 %) und Ursy (89 %). Die Gemeinde Rue dürfte ihren Steuersatz für 2026 ebenfalls erhöhen. Die finanzielle Situation der Gemeinden bleibt angesichts der anstehenden Aufgaben und Investitionen weiterhin anspruchsvoll.
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Tag der offenen Tür des Oberamts
Am 14. und 15. März 2025 öffnete das Oberamt des Glanebezirks, wie auch die anderen Oberämter des Kantons, seine Türen für die Öffentlichkeit. Die Besuchszahlen waren hoch und die Veranstaltung war ein grosser Erfolg.
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Empfang des Nationalratspräsidenten 2026
Im Dezember 2025 fand nach der Wahl von Pierre-André Page zum Nationalratspräsidenten an mehreren Orten im Kanton ein offizieller Empfang statt. Die offizielle Feier und das Abendessen wurden in Romont durchgeführt.
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Empfang des Staatsrats
Im September 2025 hielt der Staatsrat eine ordentliche Sitzung auf dem Campus Le Vivier in Villaz ab. Der Nachmittag war dem Austausch mit regionalen Akteuren gewidmet, wobei der Schwerpunkt auf der wirtschaftlichen Entwicklung lag.
VWBD
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Tourismus
2025 begann die Association Glâne région (AGR) mit Überlegungen zu ihrer Tourismusstrategie.
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Entwicklung von KMU und Networking
Der Oberamtmann hat sich mit mehreren Verantwortlichen von Unternehmen getroffen und an verschiedenen Networking-Veranstaltungen teilgenommen. Darüber hinaus stand das Oberamt in engem Kontakt mit der Direktion der Kantonalen Anstalt für die aktive Bodenpolitik (KAAB), um den Standort Tetra Pak in Romont aufzuwerten.
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RAV
Nach einer kantonalen Analyse eines Projekts zur regionalen Zusammenlegung des RAV Süd in Bulle haben die lokalen politischen Akteure erneut auf die Bedeutung der örtlichen Nähe hingewiesen. Schliesslich wurde beschlossen, die Strukturen nicht physisch zusammenzulegen.
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Besuch von Unternehmen mit dem Staatsrat
Im November 2025 führte der Staatsrat Besuche bei Unternehmen im Saane- und Glanebezirk durch. Im Glanebezirk stand der Rollex-Standort La Maillarde auf dem Programm.
GSD
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Neues Alters- und Pflegeheim in Siviriez
Im Januar 2025 wurde in Siviriez die erste Tagespflege eröffnet. Das Angebot war schnell ausgelastet, was die starke Nachfrage nach solchen Dienstleistungen bestätigt.
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Regionalisierung der Sozialdienste
Im Anschluss an das neue kantonale Sozialhilfegesetz wurden Gespräche mit den Sozialdiensten des Bezirks geführt. Die AGR hat beschlossen, diese Dienste kurzfristig unter ihrer Federführung zu regionalisieren. Die Arbeiten werden 2026 fortgeführt.
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Einweihung der Kindertagesstätte P'tit Ourson
Im Mai fand die Einweihung der Kindertagesstätte P’tit Ourson in Vauderens statt. Sie gehört zu den vier Einrichtungen zur Betreuung von Kindern im Vorschulalter des Bezirks.
RIMU
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Umfahrungsstrasse Romont
Im September 2025 wurde der erste Abschnitt der Umfahrungsstrasse Romont im Bicubic in Romont öffentlich vorgestellt. Diese Infrastruktur ist für die Entwicklung von Romont und des Glanebezirks von entscheidender Bedeutung.
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Regionaler Richtplan
Anfang 2025 hat der Staatsrat den von der AGR eingereichten regionalen Richtplan mit Bedingungen genehmigt. Die Arbeiten sind gut vorangeschritten, insbesondere in Bezug auf die Arbeitszonen, sodass die endgültige Einreichung für 2026 vorgesehen ist.
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Kurs KGV
Im Januar 2025 führte der Oberamtmann für angehende Brandschutzfachpersonen Rechtskurse zum Thema Baubewilligungsverfahren durch.
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ABVGN
Im Oktober 2025 haben die Delegierten der Association du bassin versant de la Glâne et de la Neirigue (ABVGN) eine Statutenänderung angenommen, die für die Fortführung des Projekts einer neuen regionalen Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Autigny unerlässlich ist.
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Baubewilligungen
Es lässt sich feststellen, dass immer mehr Einsprachen gegen Baugesuche eingereicht werden. Angesichts dieser Herausforderung präsidiert der Oberamtmann die Arbeitsgruppe Oberämter ‒ BRPA, die die Zusammenarbeit zwischen diesen Einheiten im Rahmen der Baubewilligungen erleichtern soll.
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Vincent Bosson, Oberamtmann des Greyerzbezirks, wird in seiner Funktion vom Vizeoberamtmann und neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Dies entspricht somit einem Personalbestand von etwas mehr als 8,5 VZÄ.
Das Oberamt des Greyerzbezirks setzt sich für die Ausbildung von Fachkräften ein. Zusätzlich zu den oben genannten Stellen beschäftigt es zwei kaufmännisch Lernende, die sich im ersten beziehungsweise dritten Ausbildungsjahr befinden. Ausserdem bietet das Oberamt bis zu zwei juristische Praktika an, die alle 6 bis 12 Monate neu besetzt werden, und beschäftigte 2025 eine Mitarbeiterin im Rahmen des Programms «Junge Stellensuchende».
Viele Gemeindeverbände übernehmen Leistungen auf Bezirksebene, darunter auch die im Folgenden genannten. Diese werden vom Oberamtmann präsidiert.
BKAD
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Orientierungsschule
Die Gemeinden des Bezirks haben ihre Kräfte in der Association des Communes de la Gruyère pour l’Ecole du Cycle d’orientation (CO) unter dem Präsidium des Oberamtmanns gebündelt. Diese verwaltet drei Orientierungsschulen, in Bulle, La Tour-de-Trême und Riaz. Unter Berücksichtigung der starken demographischen Entwicklung im Bezirk werden Schritte unternommen, eine vierte OS für den Bezirk zu bauen. Ein Lenkungsausschuss wurde ernannt, um diese Arbeiten zu leiten. Der Architekturwettbewerb für den Bau der vierten OS in Vuadens befindet sich in der Endphase.
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Option Gruyère
Die Gemeinden haben sich auch in der Option Gruyère zusammengeschlossen, einem Gemeindeverband für Kultur, Kinder und Jugend im Bezirk. Er verfolgt insbesondere die folgenden Ziele im Bereich Kultur:
- Festlegen der allgemeinen Leitlinien für die Regionalpolitik und Gewährleistung ihrer Planung und Organisation;
- Koordination der Kommunikation und Bekanntmachung regionaler Aktivitäten mit den wichtigsten Partnern;
- Förderung der Vernetzung zwischen den beteiligten Partnern;
- Koordination der Bereitstellung von Infrastruktur und Ausrüstung in der Region;
- Unterstützung verschiedener kultureller Projekte und Veranstaltungen von regionaler Bedeutung, vorrangig die Kultursaison CO2 in La Tour-de-Trême.
SJSD
DDie Statuten der Association Ambulances Sud fribourgeois (ASF) wurden geändert, da ab dem 1. Januar 2023 nebst dem bereits bestehenden Ambulanzdienst auch die Brandbekämpfung der drei Bezirke des Freiburger Südens in den Verband integriert wurde. Die neue Einheit heisst nun Association Secours Sud Fribourgeois (ASSF) und umfasst seit dem 1. Januar 2023 Feuerwehren und Ambulanzen des Greyerz-, Glane- und Vivisbachbezirks. 2024 feierte die ASF 20 Jahre Ambulanzdienst. Darüber hinaus sind Arbeiten im Gange, um in Vaulruz einen neuen Ausrückstandort für die Ambulanzen zu errichten.
ILFD
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Gemeindezusammenschlüsse
Der Greyerzbezirk umfasst 25 Gemeinden. Arbeiten, um die Governance der Zukunft zu überdenken und sich den neuen Herausforderungen zu stellen, führten zu einer Studie über den Zusammenschluss aller Gemeinden des Greyerzbezirks. Die Bevölkerung wurde am 9. Juni 2024 zu diesem Projekt befragt und lehnte die Weiterführung der Planung einer Einheitsgemeinde ab (Bevölkerung: 41,8 % Ja und 58,2 % Nein – Gemeinden: 3 Ja und 22 Nein). Dennoch hat die Konferenz der Gemeindepräsidentinnen und Ammänner beschlossen, die Überlegungen zur kommunalen Governance weiterzuführen, indem sie die vom Oberamtmann am 6. Oktober 2017 eingesetzte Regionalkonferenz beibehält, diese jedoch auf andere potenzielle Governance-Modelle ausrichtet. Zu diesem Zweck wurden zwei Arbeitsgruppen gebildet, von denen sich eine mit den Finanzen und die andere mit der Governance befasst. Die Arbeiten wurden 2025 fortgesetzt und werden am Ende der Legislaturperiode in einem Bericht zusammengefasst.
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Führung der Gemeinden
Im gesamten Bezirk verfügen vorerst nur vier Gemeinden über einen Generalrat: Bulle, Riaz, Val-de-Charmey und Vuadens. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Gemeinde Gruyères sich in einer Volksabstimmung im November 2024 für die Einführung eines Generalrats ab der nächsten Legislaturperiode ausgesprochen hat. Die Exekutiven des Bezirks bestehen je nach Grösse der Gemeinden aus 5 bis 9 Personen. Zu diesem Zeitpunkt der Amtsperiode gab es 45 Rücktritte in den Exekutiven und 38 Rücktritte in den Legislativen, wobei die Wechsel hauptsächlich durch berufliche oder private Gründe bedingt waren.
VWBD
Der Regionalverband Greyerz (Association Régionale de la Gruyère – ARG) ist ein gemeindeübergreifender Mehrzweckverband. Er wurde 1975 für die Verwaltung der IHG-Kredite gegründet und hat seine Aktivitäten zur Unterstützung der Greyerzer Gemeinden stetig ausgebaut. Seine Organe sind die Delegiertenversammlung, der Vorstand und das Regionalsekretariat. Der ARG wird vom Oberamtmann präsidiert, und verschiedene Kommissionen wurden bzw. werden vom Vorstand je nach Bedarf und/oder zu realisierenden Projekten eingesetzt. Darüber hinaus führten die von der ARG durchgeführten Arbeiten am regionalen Richtplan in diesem Jahr zu dessen endgültiger Genehmigung (s. Abschnitt RIMU unten).
GSD
- Das Gesundheits- und Sozialnetzwerk des Greyerzbezirks (Réseau Santé et Social de la Gruyère, RSSG) gewährleistet ein koordiniertes, niederschwelliges und angemessenes Angebot an sozialmedizinischen Leistungen entsprechend den Bedürfnissen der Bevölkerung des Bezirks. Es begleitet die Ausarbeitung, Umsetzung und Betreuung kommunaler Seniorenkonzepte. Zudem übernimmt es für die Gemeinden des Bezirks die Verpflichtungen, die ihnen in verschiedenen Bereichen obliegen, insbesondere die sozialmedizinischen Leistungen.
- Ein ehrgeiziges Programm für den Bau und die Renovation der Greyerzer Pflegeheime für alle Gemeinden des Bezirks ist im Gange, wodurch unter anderem bis 2029 mehr als 600 Einzelzimmer zur Verfügung stehen werden. Bei der Volksabstimmung vom 25. September 2022 stimmte die Bevölkerung mit einer sehr grossen Mehrheit den vier Projekten zu, die dem obligatorischen Referendum unterlagen, d. h. Charmey, Pringy, Sorens und Vuadens. Mit dieser Abstimmung hat der Bezirk nun die Mittel, um in vier neuen Gebäuden einen neuen und koordinierten Ansatz für das Alter zu entwickeln. Parallel dazu wird auch die Integration der bestehenden Pflegeheime berücksichtigt. 2025 genehmigte die Delegiertenversammlung des RSSG ausserdem den Studienkredit für den Wettbewerb zum Abriss und Wiederaufbau des Alters- und Pflegeheims «La Rose des Vents» in Broc.
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Option Gruyère . Die Gemeinden haben sich auch in der Option Gruyère zusammengeschlossen, einem Gemeindeverband für Kultur, Kinder und Jugend im Bezirk. Er verfolgt insbesondere die folgenden Ziele im Bereich Kinder und Jugendliche:
- Festlegen der Herausforderungen für den Greyerzbezirk;
- Weiterentwickeln der Kinder- und Jugendpolitik in ihrer Gesamtheit im Einklang mit den aktuellen Herausforderungen.
Zu diesem Zweck unterstützt er die Schaffung von Projekten, die das soziale Engagement, die Integration, die berufliche Eingliederung und die Bürgerbeteiligung von Kindern und Jugendlichen fördern.
Option Gruyère gewährleistet auch einen offiziellen Rahmen für eine Regelung bezüglich der Gemeindesubventionen für familienergänzende Tagesbetreuungseinrichtungen, da ein allgemeinverbindliches Reglement von einem Gemeindeverband erlassen werden muss. Er ermöglicht somit die Ausarbeitung und Harmonisierung der Tarifpolitik für familienergänzende Tagesbetreuungseinrichtungen gemäss den gesetzlichen Bestimmungen. Es braucht den Gemeindeverband, um die Bedingungen für die Subventionierung festzulegen, eine einheitliche Referenztabelle für den Bezirk vorzuschlagen und die freie Wahl der Einrichtungen für die Eltern zu gewährleisten.
RIMU
Die Raumentwicklung des Bezirks basiert auf dem Regionalen Richtplan (RegRP) des Greyerzbezirks, der von den Gemeinden des Bezirks Ende 2022 verabschiedet wurde. Er stellt eine ehrgeizige Vision auf, einen grünen und urbanen Greyerzbezirk, und innovative Strategien, um dieses Ziel zu erreichen. Er bietet neue Instrumente zur Umsetzung der als vorrangig bewerteten Massnahmen und schlägt vor, die regionale Struktur anzupassen, um dieser neuen Dynamik gerecht zu werden. Stärkung der Dorfzentren, Verwaltung der Arbeitszonen auf regionaler Ebene, Bau von angenehmen und sicheren Achsen für Fussgänger und Radfahrer, Konsolidierung des Tourismusangebots, Aufwertung der landwirtschaftlichen Produkte aus dem Greyerzerland – all dies sind konkrete Beispiele für die im RRP vorgesehenen Massnahmen.
Der RRP des Greyerzbezirks wurde vom Freiburger Staatsrat am 29. August 2023 genehmigt, unter bestimmten Bedingungen und Vorbehalten, die im entsprechenden Beschluss formuliert sind. Der Greyerzbezirk verfügte daher über eine Frist von einem Jahr, um dem Kanton ein Dossier über die Anpassung an die Genehmigungsbedingungen einzureichen.
An der Versammlung des Regionalverbands Greyerz vom 21. November 2024 in Jaun verabschiedeten die Delegierten die endgültige Version des RRP des Greyerzbezirks. Der Staatsrat hat im September 2025 den RRP endgültig genehmigt, der nun in die Umsetzungsphase getreten ist.
Es sei daran erinnert, dass die Genehmigung 2023 durch den Staatsrat jedoch das Datum des Inkrafttretens des RRP des Greyerzbezirks bestimmt hat, der künftig für die betroffenen Gemeindebehörden, die benachbarten Regionen und die kantonalen Behörden bindend ist. Dies bedeutet, dass das Bau- und Raumplanungsamt (BRPA) die Ortsplanung (OP) auf der Grundlage des am 22. Dezember 2022 eingereichten RRP prüft. Dabei berücksichtigt es die Genehmigungsbedingungen, die im Staatsratsbeschluss vom 29. August 2023 enthalten sind.
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Das Oberamt des Seebezirks beschäftigt 8 Personen, was einem Bestand von 6,3 VZÄ entspricht. Zusätzlich werden ein Student der Rechtswissenschaften (MLaw) sowie eine juristische Praktikantin (MLaw) beschäftigt, was einem zusätzlichen VZÄ von 1,2 entspricht.
Weiter beschäftigte das Oberamt des Seebezirks zwei Personen im Zuge eines Programms zur vorübergehenden Beschäftigung (PvB) des Amts für den Arbeitsmarkt (AMA) des Kantons Freiburg. Diese zwei Personen wurden während jeweils sechs Monaten am Empfang und im Sekretariat eingesetzt.
Seit dem Jahr 2025 nutzt das Oberamt des Seebezirks zur direkten Kommunikation mit der Bevölkerung die App "unsereRegion".
BKAD
Der Oberamtmann unterstützte das Amt für Sonderpädagogik (SoA) seit dem Jahr 2023 anlässlich diversen Sitzungen betreffend die Schaffung einer deutschsprachigen Abteilung für Schülerinnen und Schüler mit einer Lernschwäche. Im Jahr 2025 konnte dieses Dossier vorangetrieben werden was dazu führt, dass sich eine Lösung für die deutschsprachigen Schüler abzeichnet.
SJSD
Der Oberamtmann, innerhalb der Oberamtspersonenkonferenz zuständig für diese Direktion, war während dem Jahr 2025 Mitglied diverser Arbeitsgruppen, darunter der Arbeitsgruppe zur Revision des Justizgesetzes, der Arbeitsgruppe Veranstaltungen und der Arbeitsgruppe zum Gesetz über die Videoüberwachung.
Der Vizeoberamtmann Nicola Ostini ist Mitglied der Arbeitsgruppe Patent K, welche sich mit der Digitalisierung des Bewilligungsverfahren auseinandersetzt.
Das Oberamt des Seebezirks war im Jahr 2025 mit einem starken Anstieg von Anzeigerapporten konfrontiert. Dieser Anstieg ist auf die neue Radaranlage auf der Autobahn A1 zurückzuführen, was einem Anstieg der Anzeigerapporte von 125 % (im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 5 Jahre) entspricht. Der Staatsrat hat im Januar eine Stelle während 2 Jahren von 0.5 VZÄ genehmigt, welche es erlaubt, den grossen Anstieg im Bereich der Strafbefehle zu bearbeiten.
Die Sicherheit von Veranstaltungen ist für den Oberamtmann ein wichtiges Anliegen. So wurden in den letzten Jahren systematisch Risikoanalysen durchgeführt und Schritt für Schritt mit den Veranstaltern tragbare Verbesserungen im Bereich der Sicherheit realisiert. Beispielsweise kann die Überwachung der Besucherströme anlässlich der Fastnacht 2025 mittels Drohneneinsatz der Kantonspolizei Freiburg genannt werden, welche wichtige Informationen zu Besucherzahl und Massenverhalten lieferte. Der Oberamtmann wird auch im Jahr 2025 diese Bestrebungen konsequent weiterführen.
Im Jahr 2025 erarbeitete der Oberamtmann ein Konzept zur Bildung eines Führungsstabes Bevölkerungsschutz auf Stufe Bezirk. Die Gemeinden haben sich dazu positiv geäussert. Die Statutenänderung und anschliessende Umsetzung werden im ersten Halbjahr 2026 erfolgen.
ILFD
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Projekt „Hochwasserschutzprojekt Bibera“
Infolge der Ablehnung der Statuten betreffend Körperschaft für die Güterzusammenlegung im Projekt „Hochwasserschutzprojekt Bibera“ fanden im Jahr 2025 diverse Sitzungen mit Gemeinden, Grundeigentümer und Gemüseproduzenten statt. Das Ziel, eine gemeinsame Lösung zu finden konnte nicht erreicht werden. Die Arbeiten werden im Jahr 2026 fortgesetzt mit dem Ziel, ein Projekt zu realisieren, welches bei allen betroffenen Partnern auf Akzeptanz stösst.
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Gemeindefusionen
Der Seebezirk zählt 15 Gemeinden.
Im Jahr 2024 wurde zwischen den Gemeinden Ulmiz und Gurmels die Fusionsvereinbarung unterschrieben. Der Oberamtmann unterstützte die beiden Gemeinden bei rechtlichen Fragen und war an den Informationsanlässen anwesend. Anlässlich der Volksabstimmung im Jahr 2025 sprachen sich beide Gemeinden positiv für eine Fusion aus. Der Gemeinderat der neuen Gemeinde Gurmels wurde im November 2025 gewählt und nimmt die Arbeit ab dem 01.01.2026 auf.
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Gemeindeexekutiven
Die Zusammenarbeit zwischen dem Oberamt und den Gemeindeexekutiven verläuft sehr positiv und konstruktiv.
Das Oberamt des Seebezirks organisierte im Jahr 2025 ein Frühlingsgespräch, zu welchem alle Mitglieder der Gemeindeexekutiven sowie die Grossräte des Seebezirks eingeladen wurden. Anlässlich dieses Treffens informierte eine Führungsperson des Militärischen Nachrichtendienstes über die Herausforderungen der geopolitischen Lage für die Schweiz. In einem zweiten Teil wurde das Networking unter den Gemeinden und dem Oberamt gestärkt.
VWBD
Das Berufsinformationszentrum des Seebezirks (BIZ) konnte im Jahr 2025 vollständig digitalisiert werden. Ebenfalls wurden die Statuten den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Der Oberamtmann führte diese Arbeiten als Präsident des BIZ und begleitete die zuständigen Stellen bis zur Umsetzung.
Weiter ist der Oberamtmann Mitglied der Arbeitsgruppe «Strategischer Sektor Löwenberg», die sich anlässlich eines Workshopverfahrens mit der Zukunft der strategischen Arbeitszone auseinandersetzt. Diese Arbeiten konnten im Jahr 2025 abgeschlossen werden und die Ergebnisse wurden der Bevölkerung öffentlich präsentiert.
GSD
2025 hat das Oberamt des Seebezirks verschiedene Aufträge für das GSD erledigt. Hervorzuheben ist hier die Weiterführung der Vermittlung des Oberamtmanns zwischen der Stiftung St. Peter in Gurmels, und dem Gesundheitsnetz See, um die Zukunft des Hospizes zu klären. Anlässlich dieser Arbeiten fielen diverse Sitzungen und juristische Abklärungen mit dem GNS, den Verantwortlichen des Hospiz St. Peter sowie der Direktion bzw. dem Staatsrat statt. Eine Vereinbarung zwischen dem Hospiz St. Peter und dem GNS wurde im Herbst 2025 durch die Delegierten des GNS genehmigt.
RIMU
Die Hauptaufgabe des Oberamts des Seebezirks ist die Bearbeitung und Bewilligung von Baugesuchen. 2025 ist die Zahl der Baugesuche stabil geblieben, jedoch sind die Einsprecher immer öfters anwaltlich vertreten. Dies führt zu einem erhöhten Bedarf an juristischen Ressourcen für die Bearbeitung der Einsprachen.
Die Vizeoberamtfrau Sarah Hagi ist Mitglied der Arbeitsgruppe "Oberämter – BRPA", die sich mit aktuellen baurechtlichen und bautechnischen Fragen befasst. Im Jahr 2025 konnten diverse kleinere Anpassungen des Gesetzes und des Reglements initiiert werden.
Der Vizeoberamtmann Nicola Ostini ist Mitglied der Arbeitsgruppe "Lärm", die sich mit den Folgen von Lärmemissionen anlässlich von Bauprojekten auseinandersetzt.
Der regionale Richtplan wurde 2025 genehmigt, was einen wichtigen Meilenstein für den Seebezirk darstellt. Als Mitglied der Arbeitsgruppe arbeitete der Oberamtmann in diesen Dossier mit und vertrat die Interessen des Bezirks.
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Die Oberamtfrau wird in ihrer Funktion von einem Vizeoberamtmann, einer Vizeoberamtfrau, einem juristischen Berater, fünf Juristinnen und Juristen sowie acht Verwaltungssachbearbeiterinnen und -sachbearbeitern unterstützt, was einem Personalbestand von 12,6 VZÄ entspricht. Während des Jahres 2025 erhielt das Oberamt vonseiten der Oberamtspersonenkonferenz zusätzlich 10 Stellenprozente für die Juristinnen und Juristen als Entlastung für die umfangreichen Arbeiten im Zusammenhang mit der Reform der institutionellen Agglomeration.
Das Oberamt des Saanebezirks setzt sich für die Ausbildung von Fachkräften ein. Eine Lernende im ersten Ausbildungsjahr absolviert ihre kaufmännische Lehre beim Oberamt. Zudem beschäftigt das Oberamt einen Lernenden, der seine Ausbildung im Juni 2025 abgeschlossen hat, eine juristische Praktikantin oder einen juristischen Praktikanten (Stelle, die alle 6 Monate neu besetzt wird) sowie eine Praktikantin oder einen Praktikanten (12-monatiges Praktikum vor Beginn der HSW). Ausserdem zieht das Oberamt Studierende bei für die Ausarbeitung von einfachen, häufig anfallenden Strafbefehlen.
BKAD
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Association du Cycle d’orientation de la Sarine-Campagne et du Haut-Lac français (COSAHL – von der Oberamtfrau präsidiert)
Der Bau der OS in Givisez ist ein Schlüsselelement, um der Entwicklung der Schülerzahlen in den Orientierungsschulen des Schulkreises Saanebezirk und französischsprachiger oberer Seebezirk Rechnung zu tragen. An der ausserordentlichen Versammlung vom 26. März 2025 haben die Delegierten fast einstimmig einen Baukredit von Fr. 81'700'000.- für den Bau einer neuen Orientierungsschule und einer Dreifachsporthalle in Givisiez bewilligt. Am 18. Mai 2025 haben die Bürgerinnen und Bürger von Saane-Land und des französischsprachigen oberen Seebezirks diesen Kredit in einer Volksabstimmung mit über 76 % angenommen. Nachdem die Baubewilligung vom Oberamt des Broyebezirks erteilt wurde (die Oberamtfrau des Saanebezirk trat in den Ausstand), können die Arbeiten nun beginnen, sodass die Räumlichkeiten im August 2028, zu Beginn des Schuljahres 2028-2029 zur Verfügung stehen können.
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Coriolis Infrastructures (von der Oberamtfrau präsidiert)
In Zusammenhang mit dem Ende der institutionellen Agglomeration wurden die Überlegungen zur Schaffung einer neuen kulturellen Führung fortgesetzt im Rahmen des Lenkungsausschusses, der sich aus den Verantwortlichen von Coriolis, der Agglomeration und der Stadt Freiburg sowie Fachleuten aus dem Kulturbereich zusammensetzt. Ein Entwurf der Statuten, der die Gründung einer Kulturregion in Form eines neuen Gemeindeverbands vorsieht, wurde ausgearbeitet und anschliessend den Gemeinden des Saanebezirks zur Vernehmlassung unterbreitet. Die erfreulichen Ergebnisse dieser Vernehmlassungen haben dazu geführt, dass beschlossen wurde, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um diese neue Kulturregion bis Ende 2026 zu schaffen.
SJSD
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Veranstaltungen
Genau wie im Jahr 2024 herrschte im Sektor Veranstaltungen und öffentliche Gaststätten auch 2025 Normalbetrieb. Von den sehr zahlreichen Veranstaltungen im Bezirk sind besonders der grosse Erfolg des Giron des jeunesses in Autigny sowie die Kilbi in Ecuvillens zu nennen, die jeweils Tausende Teilnehmende verzeichneten. Zu erwähnen sind auch die Bolzenfasnacht, das FIFF, das Belluard Bollwerk International BBI, das Festival Les Georges, das Internationale Folkloretreffen RFI, der Murtenlauf, das St.-Nikolaus-Fest und Nova, das die Stadt Freiburg während der Adventszeit mit Wärme erfüllt hat. Was die Veranstaltungen in der Stadt angeht, sind noch das Sekulic-Turnier hervorzuheben – dessen Organisator die Herausforderung der Mobilität auf vorbildliche Weise gemeistert hat, indem er erfolgreich für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel geworben hat –, sowie die Rückkehr des Internationalen Leichtathletik-Meeting Freiburg. Hinzu kommen all die weiteren kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen und Feste, die Woche für Woche das Leben im Saanebezirk bereichern. 2025 wurden etwa 700 Bewilligungen für Veranstaltungen erteilt. In diesem Bereich sei auch die Fortsetzung des intensiven Einsatzes des Oberamts erwähnt, um die notwendige Koordination zwischen den Organisatoren im Falle einer Häufung von Veranstaltungen auf der Agy-Ebene sicherzustellen und zu verbessern, wo das ganze Jahr über zahlreiche Sport-, Kultur- oder kommerzielle Veranstaltungen stattfinden – d. h. im Forum Fribourg und auf dem St.-Leonhard-Gelände mit dem Stadion, der Eishalle, dem Gemeindesaal und der Mehrsporthalle. Das Forum Freiburg auf der Agy-Ebene hat eine Neuausrichtung erfahren. Neben seinen herkömmlichen Tätigkeiten werden nun auch ständige Freizeitaktivitäten angeboten, und es beherbergt weiterhin Grossveranstaltungen wie Start oder die Verleihung der EFZ.
Das St.-Leonhard-Gelände wartet – nebst einem Meistertitel des HC Freiburg-Gottéron – auch gespannt auf die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026, wobei sich in der BCF-Arena von Jahr zu Jahr weitere Grossveranstaltungen etablieren, darunter Art On Ice, der Swiss Unihockey Superfinal oder das Bellarena-Festival. Freudig werden auch weitere Grossveranstaltungen auf dem St.-Leonhard-Gelände im Jahr 2026 erwartet, wie das Westschweizer Schwingfest Fête romande de lutte oder internationale Basketballspiele wie im Jahr 2025.
Seit Juni 2024 war es möglich, das Patent K online zu beantragen. Auch wenn es aufgrund der technischen Einschränkungen bei der Übertragung und gemeinsamen Nutzung von Dokumenten für die Bearbeitung von Grossanlässen nicht sehr praktisch war, erleichterte dieses digitale System zweifellos die Arbeit der Organisatoren, die sich an seine Verwendung gewöhnt hatten. Leider hat es sich Ende 2025 aufgrund eines IT-Problems als fehlerhaft erwiesen, was sehr bedauerlich ist.
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Strafrecht
Auf strafrechtlicher Ebene wurde das SAP-System implementiert, mit dem Strafbefehle effizienter erstellt werden können, wobei das System jedoch in Bezug auf die Fallbearbeitung und Textverarbeitung noch nicht ideal ist. Nach einer Anpassungsphase hat sich das System dennoch bei der Bearbeitung von häufig auftretenden gleichartigen Fällen (gerichtliche Verbote, Geschwindigkeitsüberschreitungen, verschiedene Verstösse gegen das SVG) als wirksam erwiesen. Um diese Effizienz bei den gerichtlichen Verboten aufrechtzuerhalten, muss der Zugang zum CARI-System, das die Identifizierung der Fahrzeughalterinnen und -halter im Kanton Freiburg ermöglicht, gewährleistet bleiben. Dies scheint allerdings derzeit in Frage gestellt zu sein. Eine Lösung muss gefunden werden, um die Identifizierung von Fahrzeughalterinnen und -haltern ausserhalb des Kantons (ganz zu schweigen von Fahrzeugen mit ausländischem Nummernschild) zu verbessern. Dies könnte durch den Zugriff auf die eidgenössische Datenbank IVZ oder durch die Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei geschehen, was derzeit diskutiert wird. Zurzeit sind diese Vorgänge zeitaufwendig und verursachen Verzögerungen, die die Antragsteller nicht nachvollziehen können.
ILFD
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Gemeindezusammenschlüsse
Der Saanebezirk zählte am 31. Dezember 2025 25 Gemeinden. Derzeit laufen Sondierungsmassnahmen in der Region Saane West (im Hinblick auf eine Fusion zwischen Autigny, Chénens, Cottens, La Brillaz und Neyruz) sowie in Hauterive (im Hinblick auf eine Fusion zwischen Gibloux und Hauterive).
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Führung der Gemeinden
Im Jahr 2025 verzeichnete das Oberamt des Saanebezirks den Rücktritt von 7 Gemeinderatsmitgliedern (von 182; 8 Rücktritte im Jahr 2024), 17 Generalratsmitgliedern (von 400; 17 Rücktritte im Jahr 2024) und 1 Mitglied des Agglomerationsrats (von 56; 4 Rücktritte im Jahr 2024). Generell wird das Oberamt des Saanebezirks stark in Anspruch genommen, um die Gemeinderatsmitglieder und die Gemeindeschreibereien bei der Ausübung ihrer Funktionen zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit dem GemA beantwortet es täglich deren Fragen zum Gemeindebetrieb und zur Anwendung der Gesetze und Reglemente (über 110 registrierte Anfragen im Jahr 2025). Weitere Ressourcen werden auch für präventive Interventionen in den Gemeinden mit Schwierigkeiten in der Arbeitsweise eingesetzt.
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Aufsicht über die Gemeinden
Die Administrativuntersuchung über die Arbeitsweise der Gemeinde Chénens wurde 2025 fortgesetzt; wobei der provisorische Untersuchungsbericht und das vom Untersuchungsleiter erstellte Untersuchungsdossier den betroffenen Personen zur Konsultation vorgelegt wurden.
Nach der Administrativuntersuchung über die Arbeitsweise des Gemeinderats von Bulle wurden mehrere auf das InfoG gestützte Zugangsgesuche von Dritten eingereicht, um Einsicht in den Schlussbericht des Untersuchungsleiters zu erhalten. Die Analyse der Anfragen, die Schwärzung des Dokuments und der Mediationsprozess erforderten den Einsatz von erheblichen Ressourcen. Ein Beschwerdeverfahren gegen den Entscheid der Oberamtfrau des Saanebezirks ist beim Kantonsgericht hängig. Das bei der Staatsanwaltschaft laufende Strafverfahren wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses, nachdem der Inhalt des genannten Berichts in einer Freiburger Zeitung veröffentlicht worden war, ist derzeit sistiert.
Schliesslich hat das Oberamt des Saanebezirks die Arbeitsweise des Gemeinderats von La Brillaz im Rahmen einer Voruntersuchung während des grössten Teils des Jahres 2025 überwacht; Grund dafür waren tiefgreifende interne Meinungsverschiedenheiten und Schwierigkeiten in Zusammenhang mit dem Gemeindepersonal. Trotz der Bemühungen der für die Begleitung des Gemeinderats ernannten Mentorin Nadia Savary verschlechterte sich die Situation weiter, sodass im Dezember 2025 eine Administrativuntersuchung eingeleitet werden musste. Diese wurde François Genoud anvertraut und geht mit einer vorläufigen Aussetzung der mit dem Amt des Ammans und der Personalverwaltung zusammenhängenden Befugnisse einher.
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Gründung der neuen Agglomeration
Die Statutenrevision des ARS (s. unten) wurde abgeschlossen, damit die Agglomeration ihre Aufgaben in Zusammenhang mit der Ausarbeitung und Umsetzung der Agglomerationsprogramme wieder aufnehmen kann. Der von allen beteiligten Gemeinden positiv bewertete Mechanismus sah eine Übernahme der Aufgaben durch den ARS und den Abschluss von Vereinbarungen vor, um die Beteiligung von Drittgemeinden aus dem Sense- und dem Seebezirk zu ermöglichen. Diese Organisation wurde in den neuen Statuten des ARS übernommen. Diese wurden von der Delegiertenversammlung verabschiedet und anschliessend durch alle Mitgliedgemeinden ratifiziert. Die Agglomeration wird diese Tätigkeiten somit mit dem Inkrafttreten der überarbeiteten Statuten des ARS am 1. Juli 2026 einstellen.
Es sei darauf hingewiesen, dass das AP5 am 30. Juni 2025 den zuständigen Stellen des Bundes überwiesen wurde.
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Regionalverband Saane (Association régionale de la Sarine, ARS – präsidiert von der Oberamtfrau)
Der 2022 gegründete Regionalverband Saane (ARS) setzt sich für die Stärkung der Synergien zwischen den 25 Gemeinden des Bezirks und die Förderung seiner territorialen, wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung ein. Im Laufe des Jahres 2025 setzte der Regionalverband Saane seine Arbeit mit intensivem Einsatz fort, um den strategischen Herausforderungen der Regionalentwicklung gerecht zu werden. Die Totalrevision seiner Statuten ist ein historischer Meilenstein für den Saanebezirk. Zum ersten Mal hat sich der Bezirk dafür entschieden, sich in einem Verband zusammenzuschliessen, der für die regionale Raumentwicklung zuständig ist. Die neuen Statuten wurden am 18. September 2025 von der Delegiertenversammlung verabschiedet und von den Generalräten und Gemeindeversammlungen zwischen November und Dezember 2025 validiert. Sie treten am 1. Juli 2026 in Kraft, vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung durch den Saat Freiburg.
Neben diesen institutionellen Massnahmen hat der ARS folgende Projekte durchgeführt.
Die erste Etappe des Projekts Die Saanewege – ein über 20 km langer Erlebnis-Wanderweg von Rossens nach Grandfey – wurde am 30. August eingeweiht. Dieses Projekt soll die Region und das lokale Kulturerbe aufwerten, indem es die Geschichte des Saanebezirks entlang seines Flusses erzählt.
Vom 12. bis zum 14. September haben der ARS und die Stadt Freiburg zusammen die Kilbi des Saanebezirks in der Stadt durchgeführt: ein geselliges und festliches Wochenende mit einem Kilbi-Menü, einem Markt mit Produkten aus der Region, einem Bauernhof in der Stadt, Tanz, musikalischen Darbietungen, Blasmusik und einem Oldtimer-Shuttlebus. Am 15. September organisierten der ARS, die Stadt Freiburg und Terroir Freiburg die kantonale Kilbi der Unternehmen: Auf dem Programm standen ein traditionelles Kilbi-Menü, zubereitet von den Küchenchefs Pierre-Pascal Clément und Romain Paillereau, eine grosse Tombola und musikalische Unterhaltung.
Schliesslich beauftragte der ARS das Unternehmen Wüest Partner mit der Durchführung einer Studie zum Mobilisierungspotenzial der Arbeitszonen im Saanebezirk. In dieser umfassenden Analyse wird das aktuelle Angebot, die Verfügbarkeit von Grundstücken und die Zweckmässigkeit der Infrastruktur für die Bedürfnisse der heutigen Unternehmen bewertet. Die Studie enthält eine Liste mit Beschreibungen nach Sektoren und Ausbreitungsgebieten sowie eine Liste mit Möglichkeiten zur Optimierung der Verwaltung von Arbeitszonen.
GSD
Gesundheitsnetz Saane (Réseau Santé de la Sarine, RSS – präsidiert von der Oberamtfrau).
Anfang 2025 war die erste Phase der Renovierungsarbeiten am Home médicalisé de la Sarine HMS abgeschlossen und die Heimbewohnerinnen und -bewohner konnten Anfang Februar umziehen. Der zweite Teil der Arbeiten wurde ab März 2025 fortgesetzt und wird im zweiten Quartal 2027 abgeschlossen sein. Bis 2027 wird das Gebäude mehr als 140 Heimbewohnerinnen und -bewohner beherbergen sowie die übergreifenden Dienste des RSS, das Koordinationszentrum und die Verwaltung der spitalexternen Krankenpflege.
Die Delegiertenversammlung vom Mai hat den Verpflichtungskredit für den Bau der neuen Kaserne in Marly und den Objektkredit für die Neugestaltung des Parkplatzes westlich des HMS bewilligt. Letzteres Projekt zielt darauf ab, hochwertige Aussenbereiche zu schaffen.
Im Übrigen wurde der erste Spatenstich für den Beginn der Erweiterungsarbeiten der P+R-Anlage Marly-Corbaroche und der neuen Kaserne Marly am 10. Dezember gefeiert.
Die Leistungsaufträge, die das RSS den Alters- und Pflegeheimen erteilt, wurden im Laufe des Jahres alle für den Zeitraum 2026‒2030 erneuert, was für mehr Stabilität bei den gemeinwirtschaftlichen Dienstleistungen zugunsten der Bevölkerung des Saanebezirks sorgt.
Schliesslich genehmigten die Delegierten im Dezember den Verpflichtungskredit für den Kauf des Sofraver-Standorts in Rosé (Gemeinde Avry) in Höhe von CHF 9'990'000.-. Ziel dabei ist es, verschiedene Dienste (Kaserne, Zweigstellen der spitalexternen Krankenpflege, mechanische Werkstatt) zusammenzulegen und den Bau eines neuen Gebäudes für die Kaserne der Kompanie Saane Mitte zu vermeiden.
RIMU
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Baubewilligungen
Im Laufe des Jahres 2025 entschied das Oberamt des Saanebezirks über 472 Baubewilligungsgesuche. Mehr als 15 % dieser Dossiers enthielten Einsprachen, für die ein separater Entscheid zu den von den Einsprechern vorgebrachten Rügen erforderlich war.
Nach dem Refactoring von FRIAC im Mai 2024 wirkte sich die Einführung der neuen Version von SAP, die für die Rechnungsstellung der Gebühren für die Bewilligungen verwendet wird, zu Beginn des Jahres auf die Nutzung von FRIAC aus. Aufgrund der insbesondere von den Oberämtern nach dem Refactoring von FRIAC gemeldeten Feststellungen werden Anfang 2026 Verbesserungen an der Anwendung vorgenommen.
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Trinkwasserverbund der Stadt Freiburg und der Nachbargemeinden (Consortium pour l’alimentation en eau de la ville de Fribourg et des communes voisines, CEFREN – präsidiert von der Oberamtfrau).
CEFREN ist ein Gemeindeverband, der 1963 gegründet wurde, um den Bedürfnissen der Gemeinden im Bereich der Trinkwasserversorgung Rechnung zu tragen. Nach der Totalrevision der finanziellen Grundsätze und Statuten hat CEFREN am 1. Januar acht neue Mitgliedgemeinden aufgenommen und ist damit von 10 auf 18 Mitgliedgemeinden im Saane- und Seebezirk angewachsen.
Übrige/Diverses
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Treffen mit den Grossratsmitgliedern
Um die Position des Bezirks und die regionale Entwicklung zu stärken, hat sich die Oberamtfrau des Saanebezirks dreimal mit den Grossratsmitgliedern des Saanebezirks (Wahlkreise Saane-Land und Stadt Freiburg) getroffen. In diesen Treffen ging es um die Herausforderungen des Bezirks im Bereich Kinder im Vorschulalter (Vorstellung des JA und des Konzepts Mèinà), im Bereich Planung der Langzeitpflege (Vorstellung des SVA) und im Zusammenhang mit der Totalrevision der Statuten des ARS im Hinblick auf die Übernahme der Aufgaben der Agglomeration.
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Konferenz der Gemeindepräsidentinnen und Ammänner
Die Konferenz der Gemeindepräsidentinnen und Ammänner trat 2025 zweimal zusammen. Sie bot den drei wichtigsten Gemeindeverbänden des Bezirks (ARS, RSS und COSAHL) die Gelegenheit, die sie betreffenden Neuigkeiten vorzustellen, wobei der Schwerpunkt auf der Finanzplanung der beiden letztgenannten Verbände und der zukünftigen Entwicklung des Regionalverbands Saane lag. Folgende Themen wurden auch behandelt: Gemeindezusammenschlüsse, Synergien zwischen Gemeindeverbänden und Aufnahme von Neuzuzügern.
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Plattform für den Austausch über das Nachtleben
Die Plattform, die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Akteure des Nachtlebens sowie der vom Bereich betroffenen Behörden vereint, traf sich unter der Leitung der Oberamtfrau im Mai 2025. Das Treffen ermöglichte die Präsentation verschiedener aktueller Themen in diesem Bereich, insbesondere des kantonalen Alkoholaktionsplans, der Massnahmen zur Bekämpfung von Belästigungen auf der Strasse in der Stadt Freiburg und der Arbeiten zur Nachhaltigkeit von Veranstaltungen.
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Ausbildungskurse für Generalratsmitglieder
Für die Generalratsmitglieder des Saanebezirks wurde ein Kursabend durchgeführt. Es nahmen um die 60 Personen teil. Erörtert wurden allgemeine Fragen zur Funktionsweise der Generalräte, wobei der Schwerpunkt auf den Instrumenten lag, die den Generalratsmitgliedern zur Verfügung stehen, sowie den Kompetenzen der verschiedenen Organe und der Behandlung von allgemeinverbindlichen Reglementen.
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Seit 2017 ist Manfred Raemy Oberamtmann des Sensebezirks. Unterstützt wird er von einem motivierten und qualifizierten Team, das den Bürgerinnen und Bürgern des Sensebezirks bei rechtlichen Fragen zur Verfügung steht.
Im Oberamt des Sensebezirks arbeiten neben dem Oberamtmann der Vizeoberamtmann, zwei Juristinnen und vier Verwaltungsmitarbeiterinnen. Der Personalbestand beträgt 5,3 VZÄ.
Zusätzlich engagiert sich das Oberamt in der Ausbildung von Fachkräften. Neben einer Lernenden bietet das Oberamt jeweils eine juristische und eine kaufmännische Praktikumsstelle an.
BKAD
Per 1. Januar 2025 wurden die Aufgaben des Gemeindeverbandes Orientierungsschule des Sensebezirks in den Mehrzweckverband Sensebezirk überführt. Der OS‑Verband wurde anlässlich der Frühjahrsdelegiertenversammlung einstimmig durch die Sensler Gemeinden aufgelöst. Im ersten Jahr unter dem neuen Dach wurde unter anderem eine Immobilienstrategie für die vier OS‑Zentren des Bezirks erarbeitet, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll.
Das Projekt einer neuen Sonderschule für deutschsprachige Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen wurde vorangetrieben. In Düdingen wurden mehrere Standorte auf ihre Eignung und Verfügbarkeit geprüft. Im Verlauf des Jahres 2026 soll eine Trägerschaft für die neue Sonderschule gegründet und ein konkretes Bauprojekt entwickelt werden.
SJSD
Die Integration der Feuerwehr Sense in den Mehrzweckverband Sensebezirk hat sich bewährt. Nach dem Neubau des Ausrückstandorts in Tafers (2022) begann im vergangenen Jahr der Bau einer neuen Feuerwehrkaserne in Wünnewil. In Düdingen ist die Sanierungsplanung für den bestehenden Ausrückstandort in Arbeit.
Die Standortgemeinden sind für die Investitionen zuständig; der Mehrzweckverband mietet die Kasernen anschliessend langfristig von den Gemeinden (dazu werden entsprechende Mietverträge abgeschlossen).
ILFD
Konsolidierung im Bereich der gemeindeübergreifenden Aufgaben
In den vergangenen Jahren hat der Grosse Rat im Rahmen mehrerer Gesetzesrevisionen festgelegt, dass zahlreiche Aufgaben nicht mehr allein durch einzelne Gemeinden wahrgenommen werden dürfen, sondern in Gemeindeverbänden zu organisieren sind.
Die nachfolgenden Zahlen verdeutlichen diese Entwicklung und zeigen, wie der Handlungsspielraum innerhalb der Gemeindegrenzen zunehmend eingeschränkt wurde.
- 1974: Sensebezirk mit 19 Gemeinden und 1 Gemeindeverband
- 2017: Sensebezirk mit 17 Gemeinden und 15 Gemeindeverbände (inkl. 1 Stiftung und Spitex)
- 2025: Sensebezirk mit 15 Gemeinden und 14 Gemeindeverbände (inkl. 1 Stiftung und Spitex)
- 2026: Sensebezirk mit 15 Gemeinden und 10 Gemeindeverbände
- 2029: Sensebezirk mit ? Gemeinden und 6 Gemeindeverbände
Mit der Gründung des Mehrzweckverbands Sensebezirk und der Errichtung einer gemeinnützigen AG für Pflegeleistungen haben die Sensler Gemeinden einen vorausschauenden Schritt getan: Die Anzahl Organisationen wurde reduziert, überkommunale Zusammenarbeit gestärkt und insbesondere die Optimierung personeller Ressourcen der Milizpolitiker sowie die finanzielle Transparenz auf ein neues Niveau gehoben.
VWBD
Die Aufgaben im Bereich der «Neuen Regionalpolitik» sowie des Tourismus werden durch die Direktion «Region Sense» des Mehrzweckverbands Sensebezirk wahrgenommen. Zur Umsetzung der Tourismusstrategie wurde eine Leistungsvereinbarung mit dem Verein Schwarzsee Tourismus abgeschlossen.
GSD
Der Oberamtmann ist beratendes Mitglied des Vorstands des Gemeindeverbands Gesundheitsnetz Sense und Präsident der Pflegekommission des Sensebezirks. Im Jahr 2025 wurde der Übergang des Gesundheitsnetz Sense in den Mehrzweckverbands Sensebezirk geplant; per 1. Januar 2026 wird dieser Übergang vollzogen.
Zur Vorbereitung auf künftige Herausforderungen wurde eine gemeinnützige Aktiengesellschaft gegründet, in die die fünf Pflegeheim‑Institutionen und die Spitex integriert wurden. Dadurch können nachfolgend vier Gemeindeverbände, eine Stiftung und ein zivilrechtlicher Verein aufgelöst werden.
Für die Umsetzung des neuen Sozialhilfegesetzes initiierte der Oberamtmann eine erste Informationsrunde für Gemeinden, Sozialdienste und Berufsbeistandschaften. Das Gesetz sieht vor, dass pro Bezirk ein Gemeindeverband die Sozialdienste übernimmt; die konkreten Umsetzungsarbeiten beginnen im Verlauf des Jahres 2026.
Im Sensebezirk befindet sich eines der vier Bundesasylzentren für die Westschweiz (Guglera). Dort können bis zu 250 Personen untergebracht sein, deren Asylverfahren dem Dublin‑Abkommen unterliegen oder deren Gesuch abgelehnt wurde. Diese Personen verbleiben in der Guglera und werden grundsätzlich nicht in kantonale Asylzentren transferiert, es sei denn, eine Wegweisung lässt sich innerhalb der maximalen Aufenthaltsdauer von 140 Tagen nicht vollziehen. Die Anwesenheit des Bundesasylzentrums erfordert einen erhöhten Polizeieinsatz in der Region und einen regelmässigen Austausch zwischen kantonalen Behörden, Gemeinden und dem Staatssekretariat für Migration.
RIMU
Die Hauptaufgabe des Oberamts ist die Bearbeitung und Bewilligung von Baugesuchen. Die Anzahl erteilter Baubewilligungen nimmt ab. Zugleich werden die Dossiers komplexer und häufiger durch Einsprachen verzögert; solche Verfahren enden meist mit einem formellen Einspracheentscheid des Oberamtmanns.
Insgesamt 9 Sensler Gemeinden beteiligen sich am AP 5. Die Gemeinden Bösingen, Schmitten, Ueberstorf und Wünnewil-Flamatt haben dazu eine Vereinbarung mit der Regionalkonferenz Bern-Mittelland unterzeichnet, welche das Projekt für die Berner Agglo-Gemeinden betreut. Neben Düdingen arbeiten neu die Gemeinden Giffers, St. Ursen, Tafers und Tentlingen mit dem Regionalverband des Saanebezirks zusammen und nehmen ebenfalls zum ersten Mal an einem Agglomerationsprogramm teil.
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Am 1. Januar 2025 trat François Genoud, seit 2017 Oberamtmann des Vivisbachbezirks, sein neuntes Amtsjahr an. Er wird in seiner Funktion von der Vizeoberamtfrau, Laura Corpataux, zwei Verwaltungssachbearbeiterinnen und einer Juristin unterstützt, was einem Personalbestand von 4 VZÄ entspricht, einschliesslich des Oberamtmanns.
Das Oberamt des Vivisbachbezirks trägt ebenfalls zur Ausbildung innerhalb des Staats bei, da es in den letzten neun Jahren regelmässig juristische Praktikantinnen und Praktikanten eingestellt hat (sechsmonatige Vollzeitpraktika). Für 2025 wurde beschlossen, einen Praktikanten einzustellen, der sein 12-monatiges Vor-HSW-Praktikum absolviert (Januar 2025 bis Januar 2026).
BKAD
Die laufenden Überlegungen und Arbeiten zur Realisierung neuer Infrastrukturprojekte im Bereich Sport (Dreifachhalle und Schwimmzentrum), Schule und Verwaltung wurden im Berichtsjahr weitergeführt. Im Sommer wurde ein Wettbewerb für das Schwimmzentrum ausgeschrieben und ein grossartiges Projekt vorgestellt.
Zudem ist das Projekt zur Erweiterung und Renovation eines der Gebäude der Orientierungsschule (Gebäude Bêta) fast fertig. Die Arbeiten sollten 2027 beginnen.
SJSD
Zur Erinnerung: Die kurz- und mittelfristigen Hauptziele von Secours Sud fribourgeois (SSF) betreffen zum einen den Bau einer neuen Ambulanzzentrale und zum anderen den Erwerb der bestehenden Feuerwehrkasernen sowie den Bau mehrerer neuer Kasernen. In diesem Zusammenhang wurde in Partnerschaft mit der KGV eine Projektorganisation auf kantonaler Ebene auf die Beine gestellt. Das Projekt trägt den Namen «Vision casernes 2023» und verfolgt zwei Ziele: die Analyse der Einsatzkarte in Bezug auf die Anfahrtszeiten und die Definition einer Standardkaserne.
Das Bauprojekt der neuen Ambulanzzentrale in Vaulruz, das in öffentlich-privater Partnerschaft durchgeführt wird, machte im Laufe des Jahres deutliche Fortschritte. Das Dossier für die Baubewilligung wurde Ende Sommer öffentlich aufgelegt.
GSD
Der Standort des alten Spitals in Châtel-St-Denis, das frisch renoviert wurde, ist nun vollständig besetzt, sodass leider keine weiteren interessierten Partner mehr aufgenommen werden können. Die Einweihung findet im Frühling 2026 statt.
Ein Erweiterungsprojekt in diesem Sektor befindet sich nach wie vor in der Studienphase. Es umfasst unter anderem ein neues Gebäude, das ebenfalls den Aktivitäten im Gesundheits- und Sozialbereich gewidmet sein wird. Das Réseau Santé et Social de la Veveyse (RSSV) hat ausserdem ein neues Gebäude in diesem Sektor erworben, um zukünftige Erweiterungen zu ermöglichen.
ILFD
Die Association des communes de la Veveyse (ACV) hat ihre politische und administrative Stärkung weiterverfolgt, mit dem Ziel, die verschiedenen kantonalen Gesetzgebungen (Raumplanung und Tourismus) zu erfüllen und mehrere Projekte von regionaler Bedeutung zu realisieren. Der Gemeindeverband umfasst nun acht Kommissionen in verschiedenen Kompetenzbereichen. Das Personal umfasst weiterhin einen Regionalmanager, eine Leiterin Administration, eine Sekretärin, eine Buchhalterin und einen Projektmanager, der sich vor allem um die Raumplanung kümmert, sowie eine Verwaltungssachbearbeiterin.
Im Rahmen der Analyse der zukünftigen Governance der Regionen wurde in Zusammenarbeit mit den 65 gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Exekutive sowie kommunalen und interkommunalen Führungskräften eine partizipative Studie durchgeführt, um das Governance-System zu ermitteln, das mittelfristig am besten geeignet ist, den Herausforderungen der Region zu begegnen. Ergebnis der Studie war ein ausführlicher Bericht, der den neun Gemeinden vorgelegt wurde. Über das weitere Vorgehen wird im Januar 2026 entschieden, höchstwahrscheinlich im Rahmen einer ausserordentlichen Versammlung der ACV.
Die Ausarbeitung des AP 5 AggloRivelac, das fünf Gemeinden des Bezirks betrifft (Châtel-St-Denis und Basse-Veveyse), ist abgeschlossen, da das vollständige Dossier letzten März an den Bund überwiesen wurde.
Bei den insgesamt 65 Gemeinderatsmitgliedern gab es bis Ende Dezember 20 Rücktritte.
VWBD
Unser Tourismusprojekt «Masterplan 4 saisons Les Paccots – Rathvel» beschäftigt die ACV und ihre Tourismuskommission nach wie vor stark. Mehrere Partner sind beteiligt, insbesondere das neue Bergbahnunternehmen «Destination Veveyse SA». Die Themen Holz, Natur und lokale Traditionen bilden die Leitlinien dieses Plans. Die ersten Projekte könnten zwischen 2026 und 2027 aufgelegt werden.
RIMU
Der regionale Richtplan (RRP) wurde im Frühjahr 2025 endgültig genehmigt.
| Bereiche | Saane | Sense | Greyerz | See | Glane | Broye | Vivisbach |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bauten | |||||||
| Baubewilligungen | |||||||
|
ausgestellt |
445 (367) | 244 (226) | 347 (436) | 201 (202) | 136 (170) | 204 (239) | 122 (120) |
|
verweigert |
3 (4) | 5 (2) | 2 (6) | 6 (5) | 2 (1) | 3 (8) | 7 (8) |
|
annulliert |
24 (12) | 4 (9) | 6 (8) | 4 (4) | 3 (2) | 8 (6) | 9 (2) |
| Verfahren bei widerrechtlichen Arbeiten | |||||||
|
neu erfasste Dossiers |
72 (60) | 14 (11) | 45 (47) | 23 (14) | 19 (4) | 17 (19) | 14 (27) |
|
gefällte Entscheide |
53 (81) | 18 (22) | 50 (58) | 21 (9) | 48 (2) | 17 (10) | 19 (47) |
|
Dossiers in Bearbeitung |
107 (115) | 32 (39) | 63 (43) | 27 (25) | 10 (6) | 45 (59) | 26 (54) |
| Strafrecht | |||||||
| Strafsachen insgesamt (ohne behandelte Einsprachen) | 5853 (7015) | 2966 (1976) | 3088 (3379) | 10'601 (6059) | 854 (575) | 1554 (1834) | 996 (1276) |
| Vermittlungsversuche | 145 (144) | 6 (10) | 69 (66) | 31 (13) | 17 (23) | 39 (32) | 17 (9) |
|
davon erfolgreich |
94 (89) | 2 (6) | 56 (45) | 23 (8) | 13 (10) | 15 (6) | 3 (6) |
|
davon gescheitert |
51 (55) | 1 (4) | 13 (15) | 8 (5) | 3 (10) | 18 (15) | 8 (3) |
|
sistiert |
0 (0) | 0 (0) | 2 (6) | 0 (0) | 1 (3) | 6 (11) | 6 (0) |
|
Säumnis |
21 (21) | 0 (8) | 9 (9) | 0 (0) | 2 (1) | 14 (8) | 4 (3) |
| Strafbefehle | 5037 (6598) | 2363 (1572) | 2786 (3304) | 10'570 (5628) | 738 (545) | 1515 (1770) | 972 (1293) |
|
Gerichtliche Verbote |
2794 (4439) | 80 (57) | 1764 (2001) | 129 (247) | 301 (198) | 370 (304) | 236 (192) |
|
SVG-Unfälle |
123 (189) | 65 (48) | 113 (105) | 77 (55) | 34 (28) | 54 (49) | 41 (33) |
|
SVG-Geschwindigkeitsüberschreitungen |
984 (707) | 750 (392) | 467 (0) | 1952 (978) | 126 (76) | 344 (336) | 241 (383) |
|
SVG-Verschiedenes |
359 (410) | 50 (37) | 40 (594) | 117 (83) | 91 (82) | 175 (214) | 72 (47) |
|
andere Bereiche (EKG, ÖGG, SchG, Zahnpflege usw.) |
92 (128) | 8 (13) | 42 (72) | 6 (15) | 18 (14) | 7 (10) | 18 (20) |
|
Baupolizei |
0 (5) | 1 (3) | 23 (30) | 15 (18) | 5 (0) | 9 (3) | 14 (11) |
|
nicht bezahlte Ordnungsbussen |
685 (720) | 1409 (1022) | 337 (502) | 5936 (4232) | 163 (147) | 556 (854) | 350 (577) |
| Andere strafrechtliche Verfügungen | 671 (273) | 597 (126) | 233 (0) | 2333 (418) | 99 (6) | 0 (32) | 7 (1) |
|
Einstellungen / Nichtanhandnahme |
638 (257) | 597 (123) | 230 (0) | 1939 (418) | 99 (6) | 0 (28) | 7 (1) |
|
Sistierungen |
0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (4) | 0 (0) |
|
Überweisung |
33 (16) | 0 (0) | 3 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) |
|
Übrige |
0 (0) | 0 (3) | 0 (0) | 394 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) |
| Einsprachen gegen Strafbefehle | 241 (383) | 29 (34) | 86 (224) | 73 (12) | 9 (29) | 44 (29) | 12 (20) |
|
Im Oberamt erledigte Einsprachen (Einstellung, Rückzug) |
165 (238) | 19 (25) | 53 (212) | 0 (0) | 6 (6) | 19 (17) | 6 (14) |
|
An Polizeirichter überwiesene Einsprachen |
14 (18) | 6 (5) | 21 (12) | 69 (12) | 3 (23) | 22 (9) | 6 (3) |
|
Einsprachen in Bearbeitung |
149 (128) | 4 (4) | 12 (0) | 4 (0) | 0 (0) | 10 (3) | 0 (3) |
| Verwaltungsbeschwerden | |||||||
|
neu erfasste Beschwerden |
42 (35) | 9 (3) | 30 (19) | 15 (20) | 7 (12) | 207 (44) | 8 (13) |
|
gefällte Entscheide |
25 (26) | 9 (1) | 19 (29) | 15 (19) | 6 (14) | 23 (39) | 8 (5) |
|
Dossiers in Bearbeitung |
49 (30) | 3 (3) | 28 (18) | 3 (3) | 1 (3) | 196 (25) | 3 (8) |
|
ausgesetzte Verfahren |
8 (6) | 0 (0) | 3 (2) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (3) | 0 (0) |
| Verschiedene Bewilligungen | |||||||
| Veranstaltungen | |||||||
|
begründete Veranstaltungen |
33 (35) | 14 (0) | 0 (6) | 430 (444) | 2 (0) | 13 (520) | 5 (5) |
|
ordentliche Veranstaltungen/ SAP |
637 (636) | 227 (714) | 359 (400) | 0 (0) | 311 (601) | 308 (0) | 168 (173) |
|
Bewilligungen Lottos mit Bargeldgewinn |
10 (13) | 0 (0) | 51 (50) | 0 (0) | 8 (0) | 171 (166) | 0 (0) |
|
Bewilligungen BWIS |
1 (1) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) |
|
Richtlinien öffentliche Ordnung |
20 (17) | 0 (0) | 3 (0) | 0 (2) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) |
| öffentliche Gaststätten | |||||||
|
Zusatzpatente B+ |
6 (14) | 2 (3) | 7 (7) | 2 (2) | 1 (0) | 3 (0) | 1 (1) |
|
Stellungnahmen öffentliche Gaststätten |
429 (443) | 31 (28) | 108 (89) | 53 (44) | 87 (98) | 56 (140) | 36 (65) |
| Stellungnahmen Prostitutions-Salons | 16 (6) | 4 (0) | 2 (3) | 0 (0) | 1 (2) | 0 (0) | 0 (0) |
| Jagdpatente | 780 (887) | 349 (305) | 654 (614) | 176 (170) | 304 (285) | 195 (181) | 242 (232) |
| Fischereipatente | 2252 (2441) | 1022 (1135) | 1273 (1499) | 1879 (2007) | 287 (264) | 862 (830) | 152 (140) |
| Hundehaltungsbewilligung und -steuer | 6417 (6127) | 3220 (3097) | 4489 (4141) | 3000 (2454) | 2613 (2534) | 3454 (3138) | 2071 (1944) |
| Installation von Videoüberwachungssystemen | |||||||
|
erteilt |
3 (13) | 4 (2) | 1 (1) | 0 (1) | 1 (1) | 4 (0) | 0 (0) |
|
verweigert |
0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) |
| Abbrand von pyrotechnischen Gegenständen und Erwerb von Sprengmitteln | 15 (14) | 5 (7) | 14 (16) | 5 (2) | 4 (3) | 4 (0) | 5 (3) |
| Reklametafeln | |||||||
|
erteilt |
23 (9) | 86 (91) | 63 (82) | 125 (145) | 66 (79) | 19 (27) | 54 (40) |
|
verweigert |
0 (0) | 0 (3) | 0 (0) | 5 (4) | 2 (1) | 0 (0) | 0 (0) |
| Aufsicht über die Gemeinden | |||||||
| Administrativuntersuchung(en) | |||||||
|
eröffnet im Laufe des Jahres |
1 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (1) | 0 (0) |
|
abgeschlossen im Laufe des Jahres |
0 (1) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (1) | 0 (0) |
|
am 31. Dezember hängig |
3 (1) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 0 (0) |
| Voruntersuchung(en) | |||||||
|
eröffnet im Laufe des Jahres |
1 (0) | 1 (2) | 2 (2) | 0 (0) | 1 (0) | 2 (0) | 0 (1) |
|
abgeschlossen im Laufe des Jahres |
1 (1) | 2 (0) | 0 (3) | 0 (0) | 1 (0) | 1 (0) | 1 (0) |
|
am 31. Dezember hängig |
0 (0) | 1 (2) | 2 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 1 (0) | 0 (1) |
| Verschiedenes | |||||||
| Gesuche Gesetz über die Information (InfoG) | 3 (15) | 0 (1) | 2 (0) | 0 (0) | 0 (0) | 3 (9) | 0 (0) |
| Vorführungsbefehle | 62 (52) | 9 (12) | 47 (55) | 6 (6) | 15 (15) | 6 (6) | 11 (9) |
| Einsargungen | 50 (37) | 2 (1) | 5 (6) | 9 (14) | 2 (0) | 8 (4) | 4 (5) |