Das Vorkommen von Sträuchern deutet auf einen Rückgang der Weidebewirtschaftung hin, was langfristig zu einer Verringerung der tatsächlich nutzbaren Futterfläche führt und die Ausbreitung des Waldes begünstigt. Man unterscheidet insbesondere dornige Arten wie Heckenrosen, Schwarzdorn, Wessdorn oder Brombeeren, die die Tiere verletzen können, sowie bestimmte Sträucher wie die Grüne Erle (Erle), den Wessdorn oder den Ginster.
Zu viele Sträucher, zu wenig Futter: den goldenen Mittelweg finden
Sträucher spielen zudem eine nicht zu unterschätzende ökologische und strukturelle Rolle. Bei einem Bewuchs von mehr als 10 bis 20 % nimmt das Futterpotenzial jedoch stark ab. Die mechanische Bekämpfung stellt einen ersten Ansatz dar, doch erweist sich die Kombination mit chemischen Mitteln als wirksamer, insbesondere bei Arten, die Triebe bilden können.
Der Kampf gegen das Gestrüpp: eine Frage der Ausdauer und der richtigen Kombination
- Das Ausreissen ist die wirksamste Methode, erfordert jedoch einen erheblichen Arbeitsaufwand. Das Ergebnis steht dem Aufwand in nichts nach.
- Wiederholtes Schneiden oder Mulchen über mehrere aufeinanderfolgende Jahre (mindestens 5 Jahre) ist wirksam. Hinzu kommen kann die chemische Bekämpfung, indem die frisch geschnittenen Stämme mit einem Pinsel bestrichen werden (Wirkstoff Triclopyr) oder indem der junge Neuaustrieb im Frühjahr nach der mechanischen Massnahme behandelt wird.
- Die chemische Bekämpfung allein reicht nicht aus.
- Die Bekämpfung durch Beweidung mit robusten Tieren oder kleinen Wiederkäuern ist eine gute Ergänzung, aber die Grösse der Herde muss proportional zur verbuschten Fläche sein.
Erfolgsindikator: die Rückkehr der Futterpflanzen
Die Rückkehr der Futterpflanzen ist ein Indikator für den Erfolg der Buschbekämpfung. In manchen Fällen kann eine Nachsaat die Wiederherstellung der Fläche beschleunigen.
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