Vorbeugung ist das einzige Mittel, um Kulturen, insbesondere Mais oder Sonnenblumen, in den ersten 2 bis 4 Wochen nach der Aussaat zu schützen.
Vertreibungsstrategien in der Landwirtschaft
Abgesehen von der Saatgutbehandlung bei Mais (Korit 420 FS) kann man auch akustische Vertreibung (BirdAlert, Gaskanone, Tonband, usw.) oder visuelle Abschreckung mittels mit Helium gefüllter Ballons, Drachen, einer bedruckten Plane mit Abbildungen toter Krähen oder einer gerupften Krähe auf dem Boden, nutzen. Auch der Einsatz eines Falkners ist denkbar.
Vertreibung: Die Bedeutung der Abwechslung
Die obenerwähnten Massnahmen können mittels Abschüsse durch den Wildhüter zur Vertreibung ergänzt werden. Es ist wichtig zu beachten, dass sich Krähen an jede Bekämpfungsmethode gewöhnen. Alle 2 bis 5 Tage sollten Standort- oder Mittelwechsel vorgenommen werden.
Beschädigte Kulturen: Entschädigungsbedingungen
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite. Auch bei vollem Einsatz der präventiven Methoden besteht die Möglichkeit, dass die Schäden dermassen gravierend sind, dass eine Neusaat ansteht. In diesem Fall kann eine Entschädigung beantragt werden. Diese deckt nur die Neuaussaat. Bevor eine Parzelle neu gesät wird, muss der regionale Wildhüter den Schaden bewerten, um die Entschädigung zu genehmigen.
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