Wichtige Ereignisse
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Die Abteilung Finanzwesen prüfte zahlreiche Vorlagen und gab ihre Stellungnahme zuhanden des Staatsrats, der Direktionen, Ämter und Anstalten gemäss den Vorgaben des Gesetzes über den Finanzhaushalt des Staates und des Subventionsgesetzes. So wurden insgesamt an die 350 Dossiers mit finanziellen Auswirkungen für den Staat geprüft. Die Abteilung Finanzwesen befasste sich auch mit den Aufgaben im Zusammenhang mit den Finanzbeziehungen mit dem Bund, der weiteren Einführung der Neuen Instrumente für das Finanz- und Verwaltungsmanagement, der Analyse des Entlastungspakets für den Bundeshaushalt und der Konkretisierung des Programms zur Sanierung der Kantonsfinanzen (PSKF). Das Gesetz zur Sanierung der Kantonsfinanzen (SKfG) mit den meisten PKSF-Massnahmen in der Zuständigkeit des Grossen Rates wurde zwar am 10. Oktober 2025 verabschiedet, es ist aber das Referendum dagegen ergriffen worden, weshalb die Umsetzung auf Eis gelegt wurde. Gleichzeitig sind einige PKSF-Massnahmen in der Zuständigkeit des Staatsrats am 1. Januar 2026 in Kraft getreten.
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Die Staatsbuchhaltung fokussierte sich auf die Führung und den Abschluss der Staatsrechnung, den Zahlungsverkehr mit den Kreditoren, die Tresorerieverwaltung, das Inkasso und die Debitorenverwaltung über den Kantonalen Finanzdienst. Sie ist ebenfalls für die Kontokorrente Staat-Gemeinden und Staat-Bund zuständig und kümmert sich um die Nachführung dieser Konten.
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Die Abteilung Finanzplanung und Budgetkontrolle befasste sich in zahlreichen Sitzungen mit der Vorbereitung des Voranschlagsentwurfs 2026, den der Staatsrat an seiner Sitzung vom 11. September 2025 verabschiedet und an den Grossen Rat überwiesen hat. Nach der Referendumsankündigung gegen das SKfG hat er den Voranschlagsentwurf zurückgezogen, da so das verfassungsmässig vorgeschriebene Haushaltsgleichgewicht nicht mehr gegeben war. Nachdem kein Budget beschlossen wurde, stellten sich viele noch nie dagewesene Fragen, auf die Ende des Jahres 2025 Antworten gefunden werden musst. Im gleichen Zeitraum prüfte die Abteilung Finanzplanung und Budgetkontrolle 46 Nachtragskreditanträge (51 im Jahr 2024) in einem Gesamtausgabenbetrag von 30,1 Millionen Franken (41,7 Millionen im Jahr 2024). Ein entsprechender Dekretsentwurf wird 2026 an den Grossen Rat überwiesen.
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Wie schon seit 2022 lag der Schwerpunkt der Abteilung Neue Instrumente für das Finanzmanagement NIGEFI in Zusammenarbeit mit dem ITA beim SAP-Transformationsprojekt (S/4 Finanzen). Die Produktivsetzung der Projekte SAP S/4 HANA und SACP am 1. Januar 2025 lief wie geplant ab. Für die Benutzerinnen und Benutzer wurde ein umfassendes Begleit- und Supportdispositiv bereitgestellt. Einige Punkte wurden im Laufe des Jahres 2025 verbessert. Die Digitalisierung der Lieferantenrechnungen wurde im Februar 2025 in sechs Pilotabteilungen eingeführt.
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Die Abteilung Finanzmanagementinstrumente und Subventionsverwaltung (FIMIS) befasst sich mit der Leistungsorientierten Führung und der Kostenrechnung in verschiedenen Verwaltungseinheiten, mit der Verwaltung der Beteiligungen für die gesamte Kantonsverwaltung und der periodischen Überprüfung der Subventionen.
Die FinV gewährleistet auch den Empfang und die Rezeption der Besucherinnen und Besucher des Finanzgebäudes.