Bienen sind nicht nur für Imkerinnen und Imker von Bedeutung, sondern erfüllen als Bestäuberinnen auch eine wichtige Rolle für die Landwirtschaft. Entsprechend wichtig sind der Schutz und die Förderung der Gesundheit der Bienen.

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Bienengesundheit

Die Gesundheit der Bienen ist eine Voraussetzung, zur Erhaltung einer ökologisch und wirtschaftlich optimierten Imkerei. Diese dient der Sicherstellung der Bestäubung der Kulturpflanzen sowie der Gewinnung qualitativ einwandfreier Bienenprodukte.

Bei einem Seuchenverdacht, bitten wir Sie, direkt mit dem kantonalen Bieneninspektor, Herrn Yves Jaquet, Kontakt aufzunehmen: 026 305 80 74 oder 079 791 19 50 und/oder per E-Mail an saav-sa@fr.ch. Für Bienenverstellungen melden Sie dies bitte schriftlich an saav-sa@fr.ch. Die für die Kontrollen zuständigen Inspektoren werden direkt durch den kantonalen Bieneninspektor aufgeboten.

Laut Gesetzgebung müssen die ImkerInnen eine Reihe von Aufgaben erfüllen, unter anderem die Registrierung der Bienenstände und die Bestandeskontrolle der Bienenvölker. Weitere Informationen können dem Dokument "Orientierung des kantonalen Bieneninspektorats" und dem Kapitel Registrierung entnommen werden.

Zusätzliche Informationen stehen Ihnen auch auf der Webseite Agroscope zur Verfügung.

Bezüglich Informationen über Produkte, die in der Imkerei angewendet werden dürfen, verweisen wir auf die Webseiten des Agroscope und Apiservice.

Therapeutische Mittel

Wichtig ist es zu wissen, dass das Anwenden von therapeutischen Mitteln in Bienenhäusern nicht obligatorisch ist und es mit Nebenwirkungen verbunden sein kann. Sollte man sich für den Gebrauch solcher Mittel entscheiden, so ist eine gute Ausbildung eine grundlegende Voraussetzung.

Der Vertrieb der therapeutischen Mittel wird über 6 Abgabestellen geregelt (siehe Verzeichnis der Abgabestellen). Die Abgabestelle wird durch einen Bieneninspektor des entsprechenden Bezirks betrieben.
Die ImkerInnen bestellen die Varroa-Mittel, aufgrund ihrer Bedürfnisse und bis spätestens am 20.05.2021, mittels untenstehenden Bestellformulars bei der Abgabestelle ihres Bezirks.
Der Staat gewährt den ImkerInnen eine Subvention von 25% auf dem Beschaffungspreis (siehe Produkte und Preisliste für Varroa-Behandlungen 2021).

Die aktuelle Liste der Mittel, welche zur Varroa-Bekämpfung in der Schweiz zugelassen sind, finden Sie im Dokument Empfohlene Imkereipräparate gemäss BGD und ZBF (siehe unten). Einige dieser Mittel werden vom Zentrum für Bienenforschung (ZBF) ausdrücklich empfohlen.

Wichtiger Hinweis: Privatpersonen ist es verboten, therapeutische Mittel für Nutztiere zu importieren.

Gemäss der Tierarzneimittelverordnung (TAMV, SR 812.212.27, Art. 27 bis 30) sind die ImkerInnen zudem, wie alle Nutztierhalter, der Buchführungs- und Aufzeichnungspflicht von Tierarzneimitteln unterworfen. Die im Verlauf des Jahres erfolgten Behandlungen müssen in diesem "Behandlungsjournal" eingetragen werden. Auf dem Formular "Inventar-Liste für Tierarzneimittel" müssen Sie Ihre Varroa-Behandlungsmittel (mit Datum des Eingangs und der Anwendung) aufzeichnen.

Für Fragen zum Thema Bienen steht Ihnen das Amt jeweils am Dienstagmorgen gerne zu Verfügung, unter den Nummern 026 305 80 74 oder 026 305 80 70.

Asiatische Hornisse

Die Asiatische Hornisse (vespa velutina) gilt im Gegensatz zur Honigbiene nicht als Nutztier. Sie lebt hauptsächlich im Wald und kommt im Moment im Kanton Freiburg nicht vor. Fragen im Zusammenhang mit diesem Insekt betreffen in erster Linie die Umwelt, den Wald und die öffentliche Sicherheit. Es ist wichtig, sich dem Nest einer Asiatischen Hornisse nicht zu nähern und es zu melden.

Das Amt für Wald und Natur (WNA) ist in diesem Bereich zuständig. Wenn Sie Fragen zur Asiatischen Hornisse haben, können Sie sich an die WNA-Förster wenden, indem Sie auf diesen Link klicken (unter dem Untertitel «Territoriale Organisation des Amts»).