Fahren unter EinflussSeit Juli 2025 hatten die Kantonspolizei und das Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt (ASS) bereits auf die Zunahme von Personen aufmerksam gemacht, die unter Alkohol- und/oder Betäubungsmitteleinfluss kontrolliert wurden. (Mm vom 01.07.2025)
Die Bilanz 2025 ist besorgniserregend: Es wurden mehr als 1'800 Fälle von Fahrunfähigkeit festgestellt, was einer Zunahme von 12% gegenüber 2024 und 32% gegenüber 2023 entspricht. Dieser Trend bestätigt sich zu Beginn des Jahres 2026 mit 119 Fällen allein im Januar gegenüber 87 im Jahr 2025 und 88 im Jahr 2024.Der gemessene durchschnittliche Alkoholspiegel liegt bei 1.15 ‰.
Fahren ohne FahrerlaubnisAuch die Fälle von Fahren ohne Führerausweis oder unter Führerausweisentzug nehmen zu: 533 Anzeigen im Jahr 2025, gegenüber 464 im Jahr 2024. Die Zahlen für Januar bleiben zwar stabil, sind aber dennoch besorgniserregend: Drei Minderjährige wurden bereits beim Fahren ohne Führerausweis erwischt, gegenüber 17 im gesamten Jahr 2025.
Massnahmen und Aufruf zur Vorsicht!Angesichts dieser Situation verstärkt die Kantonspolizei ihre Kontrollen und erinnert daran, dass es unerlässlich ist, auf das Fahren zu verzichten, wenn man nicht fahrfähig ist. Selbst in geringen Mengen beeinträchtigt Alkohol die Aufmerksamkeit, verändert die Wahrnehmung und verlangsamt die Reflexe, wodurch das Unfallrisiko steigt. Das Fahren unter Alkohol- und/oder Betäubungsmitteleinfluss oder ohne Fahrerlaubnis hat erhebliche strafrechtliche und finanzielle Folgen.
Sorgen wir gemeinsam dafür, dass unsere Strassen für alle sicher bleiben.