Fusion des Amts für Landwirtschaft mit dem Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve Anfang 2022

31. März 2021 -15h30

Das Amt für Landwirtschaft und das Landwirtschaftliche Institut Grangeneuve werden 2022 fusionieren. Mit diesem Zusammenschluss soll dem Anstieg und der zunehmenden Komplexität der Agrardossiers Rechnung getragen und die einheitliche Vertretung kantonaler Interessen gestärkt werden. Die Fusion erfolgt im Rahmen der allgemeinen Entwicklung des Campus Grangeneuve-Posieux und der Ansiedlung des gesamten Sektors Landwirtschaft und Natur der ILFD am Standort Grangeneuve.

Am 1. Januar 2022 werden sich das Amt für Landwirtschaft und das Landwirtschaftliche Institut Grangeneuve zusammenschliessen und fortan eine Einheit bilden. An seiner letzten Sitzung hat der Staatsrat den von der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft vorgeschlagenen Zusammenschluss im Grundsatz genehmigt. Mit dieser Zusammenlegung der Kräfte soll dem Anstieg an bereichsübergreifenden und immer komplexer werdenden Dossiers Rechnung getragen, die Beratung verbessert und eine einheitlichere Interessenvertretung des Kantons in nationalen und interkantonalen Gremien gewährleistet werden. Wenn weniger Partner an ämter- oder direktionsübergreifenden Dossiers beteiligt sind, führt dies generell zu mehr Effizienz.

Die neue Einheit wird fast 200 VZÄ umfassen. Sie wird von Pascal Toffel, dem aktuellen Direktor des Landwirtschaftlichen Instituts des Kantons Freiburg (Grangeneuve), geleitet werden, der dabei von der zukünftigen Chefin oder dem zukünftigen Chef der Sektion «Landwirtschaft» unterstützt werden wird. Diese Stelle wird demnächst ausgeschrieben. Der gegenwärtige stellvertretende Direktor, der für die Sektion «Verwaltung und allgemeine Dienste» von Grangeneuve zuständig ist, wird sich den Posten des stellvertretenden Direktors mit der zukünftigen Sektionschefin oder dem zukünftigen Sektionschef «Landwirtschaft» teilen.

Diese Fusion erfolgt im Rahmen der Entwicklung des Campus Grangeneuve-Posieux und insbesondere des Projekts, den gesamten Sektor Landwirtschaft und Natur an einem Standort zusammenzuführen. Die kantonale Nutztierversicherungsanstalt SANIMA befindet sich bereits seit November 2019 in Grangeneuve und das Amt für Wald und Natur (WNA) sollte sich ebenfalls dort niederlassen, sobald die Berufsfachschule Soziales-Gesundheit ihre Räumlichkeiten in Grangeneuve verlassen hat. Das LwA ist derzeit in Büros in Givisiez untergebracht, die vom Staat gemietet werden. Mit dem Umzug an den Standort Grangeneuve wird dieses Mietverhältnis aufgelöst werden können.

Die Umsetzung dieses Zusammenschlusses fällt auch mit der Pensionierung von Pascal Krayenbuhl, dem Vorsteher des LwA, Ende Jahr zusammen, nach 30-jähriger Tätigkeit im Dienst des Staates Freiburg und der Landwirte.

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