La Pila: Die Ergebnisse der neusten Fischanalysen für die Saane, die Ärgera und den Schiffenensee liegen vor

28 März 2014 - 13H00

Im Rahmen des Monitoringprogramms wurden in den Monaten Mai, Juni und Juli 2013 in der Saane (unterhalb der ehemaligen Deponie La Pila), in der Ärgera sowie im Schiffenensee Fischproben genommen. Die 24 analysierten Fische wiesen einen cPCB-Gehalt von zwischen 0,2 und 4 pg TEQ*/g auf, was unter der zulässigen Höchstmenge liegt.

Bei den sechs in der Saane gefischten Forellen wurde ein cPCB-Gehalt von 1,9 bis 4 pg TEQ/g gemessen. Doch auch wenn die Höchstmenge bei diesen Proben eingehalten wurde: Die Zahl der untersuchten Fische ist zu gering, deren Grösse deutlich zu klein (zwei Fische hatten das Mindestfangmass von 24 cm nicht erreicht) und die Fischmigration in den Fliessgewässern zu gross, als dass alleine aufgrund dieser Resultate von einer Widerlegung der bisherigen Aussagen zur Belastung der Saane und der Fische gesprochen oder eine Aufhebung der verordneten Massnahmen betreffend die Fischerei ins Auge gefasst werden könnte. 2014 sind ergänzende Probenahmen vorgesehen.

Die in der Ärgera und im Schiffenensee gefischten Fische wiesen einen im Vergleich zu den vorangegangenen Analysen unveränderten cPCB-Gehalt aus.

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* TEQ: Toxizitätsequivalente nach EU-Verordnung Nr. 1259/2011. Die zulässige Höchstmenge liegt bei 6,5 pg/g TEQ