Im Rahmen der Arbeiten nach dem VALTRALOC-Konzept zur Aufwertung von Strassenräumen in Ortsdurchfahrten, die vom Kanton Freiburg und der Gemeinde Murten koordiniert werden, wird die Fahrbahnbreite verringert, und es wird eine Einfahrtsschwelle eingerichtet, um die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs bei der Durchfahrt durch den Ort zu begrenzen.
Zudem sind mehrere Massnahmen für den Langsamverkehr vorgesehen: An der Bushaltestelle «Murten, Combette» werden die Installationen in beiden Fahrtrichtungen den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) angepasst, und der Fussgängerstreifen wird mit einer Schutzinsel ausgestattet. Auf der Westseite der Strasse wird ein breiter Gehweg angelegt, damit sich die Anwohner und die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel sicher fortbewegen können. Velofahrende dürfen den Gehweg in Fahrtrichtung bergauf befahren.
Schrittweise bis Frühjahr 2027
Diese Arbeiten werden schrittweise durchgeführt, wobei der Verkehr auf mindestens einer Fahrspur aufrechterhalten bleibt. Der Verkehr wird je nach Bauphase durch Verkehrspolizisten oder Baustellenampeln geregelt. Es werden Ersatzbushaltestellen eingerichtet, und die Zufahrt zu Privatgrundstücken ist während der gesamten Bauzeit gewährleistet.
Die Bauarbeiten enden voraussichtlich im Frühjahr 2027 mit dem Einbau der neuen Deckschicht aus lärmminderndem Belag, wofür eine vollständige Sperrung der Kantonsstrasse und die Einrichtung von Umleitungen erforderlich sein werden.