Seit der Übernahme der Bauherrschaft für das Projekt im Jahr 2024 hat sich das Tiefbauamt (TBA) darauf konzentriert, die Erkenntnisse über die Abfälle im oberen Teil der ehemaligen Deponie zu vertiefen. Durch ergänzende Untersuchungen konnten die Abfälle insbesondere hinsichtlich ihres Gehalts an PFAS und anderen relevanten Stoffen besser charakterisiert werden. Auf dieser Grundlage wurde ein Plan für die Bewirtschaftung und Entsorgung der Abfälle erstellt. Er legt die Grundsätze für die Bewirtschaftung und Entsorgung der verschiedenen Materialien fest, die im Zuge der Sanierung ausgehoben werden müssen.
Das TBA schreibt nun das Sanierungsprojekt aus. Interessierte Bieter sind aufgefordert, ein Sanierungskonzept einzureichen, in dem die zu ergreifenden Massnahmen, deren Dimensionierung und die Durchführungsmodalitäten dargelegt werden, wobei besonderes Augenmerk auf die Abfallbewirtschaftung, den Umweltschutz und die Begrenzung der Auswirkungen der Bauarbeiten zu legen ist.
Dieser Schritt markiert den Eintritt des Projekts in die konkrete Planungsphase der Sanierung und schliesst die Phase der Untersuchungen und der Prüfung der Sanierungsvarianten ab. Das daraus resultierende Sanierungsprojekt bildet die Grundlage für den Sanierungsbeschluss, der rechtskräftig werden muss, bevor mit der Umsetzung der Arbeiten begonnen werden kann.
Mit diesem neuen Schritt setzt das Projekt La Pila seinen Weg zum zentralen Ziel fort: die nachhaltige Sanierung des Standorts, um dessen Auswirkungen auf die Umwelt langfristig zu reduzieren bei gleichzeitiger Kontrolle der Kosten.