Durch den Umzug werden sämtliche Tätigkeiten des Gerichts – einschliesslich der Büros und Gerichtssäle – in einem einzigen, dem Staat Freiburg gehörenden Gebäude zusammengeführt. Diese Lösung trägt den besonderen Anforderungen des BGSA Rechnung, insbesondere hinsichtlich der Vertraulichkeit, der Behandlung sensibler Fälle und der ganztägigen Durchführung von Verhandlungen.
Der Umzug nach Granges‑Paccot ist vorübergehend und dürfte rund zwei Jahre Bestand haben. Grund dafür ist eine grosse Baustelle neben dem bisherigen Gebäude, die den Ablauf der Verhandlungen und die tägliche Arbeit stark beeinträchtigt hätte. Der Standort an der Route d’Englisberg 13 bietet geeignete Bedingungen für einen störungsfreien Betrieb.
Das BGSA informiert in diesem Zusammenhang, dass der Standort an der Route des Arsenaux 17 am 10. April wegen des Umzugs des Empfangs geschlossen bleibt. Dies führt zu vorübergehenden Einschränkungen im regulären Gerichtsbetrieb. Ab dem 13. April ist das Gericht am Standort in Granges‑Paccot wieder vollständig geöffnet und betriebsbereit, wobei zu beachten ist, dass der Zugang zum Gebäude sehr steil ist.
Für eine bessere Nutzung staatlicher Räumlichkeiten
Die Umsetzung der notwendigen Anpassungsarbeiten für das BGSA am Standort Englisberg 13 erforderte eine Investition von rund 2,4 Millionen Franken. Die Mittel stammen aus dem vom Staatsrat genehmigten Verpflichtungskredit für den Ausbau dieses Standorts. Die Arbeiten wurden bewusst auf Langlebigkeit ausgelegt, damit die Einrichtungen später von anderen staatlichen Stellen weitergenutzt werden können.
Damit fügt sich das Projekt nahtlos in die Immobilienstrategie des Staats ein, die darauf ausgerichtet ist, die eigenen Liegenschaften effizienter zu nutzen und die Mietausgaben zu senken.