2025 führte das Hochbauamt (HBA) seine Aufgaben in den Bereichen Entwicklung, Realisierung und Unterhalt der Staatsgebäude fort, um auf die veränderten Bedürfnisse zu reagieren. Mit der Zustimmung zu zwei Verpflichtungskrediten bestätigt die Bevölkerung nicht nur die festgestellten Bedürfnisse, sondern auch ihr Vertrauen in die verantwortlichen Stellen. Gleichzeitig zeigt die Optimierung der Reinigungsleistungen, dass das HBA seine Praktiken laufend überprüft und verbessert.
Bedeutende Ereignisse
-
Anfragen über den Guichet Unique (GUS) des Hochbauamts
Die Sektion Strategische Entwicklung bearbeitet über den GUS zwei Arten von Anfragen: solche zu Gebäuden (neue Räumlichkeiten, Bauarbeiten, Umzüge, Projekte), und solche zu Mietverträgen (Kündigung, Fristen, Bedingungen und rechtliche Aspekte, ausgenommen Bauarbeiten).
2025 wurden insgesamt 68 Anfragen zu Gebäuden behandelt (18 mit Priorität 1, 32 mit Priorität 2 und 18 mit Priorität 3). Im Vergleich zu 2024 (97 Anfragen) ist ein Rückgang festzustellen, der auf die Bereinigung des Rückstands der vergangenen zwei Jahre zurückzuführen ist.
Parallel dazu wurden im Rahmen der Verwaltung der Mietflächen rund 80 GUS-Anfragen bearbeitet.
Projekte in der SIA-Phase 0 (Strategische Initialisierung)
Im Jahr 2025 wurden mehrere Massnahmen im Bereich der Immobilienplanung umgesetzt. Die Bedürfnisse der Universität und der Hochschulen sowie die Ausrichtung ihrer Portfolios wurden im Rahmen eines partizipativen Prozesses und einer Benchmark-Studie definiert. Der Zeitplan für die Umsetzung des Campus auf der Pérolles-Ebene wurde ebenfalls fertiggestellt.
Für den Standort Englisberg wurden im Rahmen eines partizipativen Prozesses die Leitlinien für die langfristige Vision definiert. Die Arbeiten für die richterliche Gewalt sind ebenfalls abgeschlossen; Grundlage war eine Analyse der Auswirkungen, welche die Einrichtung eines vereinigten Strafgerichts auf den Immobilienmarkt haben könnte. Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe Immopol ihre Abklärungen zu den Polizeiposten beendet; sie wird ihre Tätigkeit nun auf weitere Einheiten der Sicherheits-, Justiz- und Sportdirektion (SJSD) ausdehnen, um die Synergien bei den Verwaltungsflächen zu identifizieren.
Schliesslich wurden erste Überlegungen zur Nutzung von Flächen – im Eigentum oder zur Miete – in den Hauptorten angestellt; die Vision sowie die Leitprinzipien für das Schloss Chenaux (Estavayer-le-Lac) und sein Gelände wurden in Absprache mit den lokalen Akteuren festgelegt.
Projekte in der SIA-Teilphase 11 (Bedürfnisformulierung) oder 21 (Machbarkeitsstudie)
Das Projekt zur Umnutzung des Kollegiums St. Michael hat mit der Vorstellung vor der Kommission für die Bewertung der Immobilienvorhaben des Staates (BewKo) einen wichtigen Meilenstein erreicht; die Kommission bestätigte die vorgeschlagenen Stossrichtungen und verlangte die Prüfung zusätzlicher Szenarien für den Wettbewerb.
Das Programm des Projekts PER30 für die Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät der Universität wurde fertiggestellt. Es wurde mit den Bedürfnissen der Berufsfachschule Freiburg (EMF) und der Hochschulen ergänzt, um Synergieeffekte bei der Nutzung zu fördern.
Nach der Genehmigung des Verpflichtungskredits durch den Staatsrat konnte das Projekt zur Nutzung der leerstehenden Flächen am Standort Englisberg gestartet werden. Die Governance ist etabliert, die Arbeiten haben begonnen und werden voraussichtlich 2027 abgeschlossen.
Die Vorbereitungsstudien für die Erweiterung des Kollegiums des Südens in Bulle sind angelaufen. Aktuell wird der Bedarf analysiert; verschiedene mögliche Standorte werden evaluiert.
Akquisitionen (Studien)
Es wurden Massnahmen zur Weiterentwicklung und Optimierung des Immobilienbestands ergriffen, um künftigen Bedürfnissen vorzugreifen. Es wurden Analysen durchgeführt, um Grundstücksreserven und Standorte zu identifizieren, die den sich wandelnden Bedürfnissen gerecht werden könnten, insbesondere in den Hauptorten und für spezifische Nutzungen.
Darüber hinaus wurde die Analyse des Potenzials bestimmter bestehender Gebäude weitergeführt, insbesondere in Murten mit Blick auf eine mögliche Umnutzung gemäss den Bedürfnissen des Konservatoriums. In Tafers wurden zudem Varianten zur Reduktion der Mietkosten geprüft.
Schliesslich konnten die Dossiers zu den ehemaligen Polizeiposten in Sugiez, Porsel und Plaffeien im Hinblick auf deren Verkauf abgeschlossen werden, wobei die betroffenen Gemeinden prioritär kontaktiert wurden.
Datenbank «BADO»
Im Jahr 2025 wurde die Entwicklung der internen Datenbank BADO fortgesetzt, wobei mehrere Datensätze konsolidiert wurden, darunter: Grundstücke, Mietverträge des HBA, staatliche Nutzerinnen und Nutzer der Gebäude, technische Diagnosen (Stratus) und Daten zur Nachhaltigkeit.
Parallel dazu wurden die Erstellung der Pläne der Gebäudeauslastung und ‑flächen gemäss der Norm SIA 416 (Flächen und Volumen von Gebäuden) sowie die Digitalisierung der Papierpläne vorangetrieben (Digitalisierung zu 90 %, Pläne zu 48 % abgeschlossen).
Darüber hinaus wurde das interne GIS-Kartenportal des HBA weiterentwickelt, um die Zugänglichkeit und Nutzung der Daten zu verbessern.
Energetische Sanierung
Fossil betriebene Heizsysteme werden schrittweise durch Lösungen auf Basis erneuerbarer Energien ersetzt. 2025 wurden vier Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen; drei Photovoltaikprojekte wurden realisiert und acht Gebäude werden derzeit energetisch saniert. Zudem wird die Modernisierung der Beleuchtung mit dem schrittweisen Einsatz von LED-Lösungen in allen Staatsgebäuden fortgesetzt.
Nachhaltigkeit
Im Jahr 2025 organisierte das HBA eine Schulung und sensibilisierte Projektleiterinnen und Projektleiter für die Herausforderungen im Zusammenhang mit Gebäuden und Energie.
Die Überarbeitung der Holz-Richtlinie, die 2024 eingeleitet wurde, um die Verwendung von Holz in staatlichen Bauvorhaben zu fördern, ist zu 70 % abgeschlossen.
Die 14 laufenden Projekte des HBA für Neubauten oder grössere Renovierungen erfüllen in allen SIA‑Phasen die Anforderungen des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS).
Die im Jahr 2024 eingesetzte Arbeitsgruppe führt zudem die Integration ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeitskriterien in die Ausschreibungen des HBA weiter.
Die Analyse der entsprechenden Unterlagen ist zu rund 30 % abgeschlossen.
Standards
Die FriBURO-Intranetseite für die Staatsangestellten ist bereits online. Der Leitfaden für deren Umsetzung befindet sich in Ausarbeitung.
Immobilienverwaltung
Im Jahr 2025 hat HBA eine aktive und zielgerichtete Immobilienverwaltung sichergestellt. Die Mieteneinnahmen belaufen sich auf rund 5,6 Millionen Franken, während die Mietausgaben für die vom Staat genutzten Flächen rund 15,4 Millionen Franken erreichen.
Es wurden mehrere Mietverträge angepasst (sowohl Verträge mit dem Staat als Mieter als auch solche mit dem Staat als Vermieter), um die genutzten Flächen optimal an die Bedürfnisse des Staats anzupassen. Mit der Gemeinde Estavayer-le-Lac wurde zudem eine Vereinbarung über die Mietbedingungen für die Bereitstellung von Räumlichkeiten für das Konservatorium abgeschlossen.
Das HBA verwaltete mehr als 2500 Parkplätze für Staatsangestellte.
Die Strategie der Immobilienverwaltung wurde mit vier Zielen validiert: Verbesserung der Rentabilität, Optimierung der Ressourcen, Stärkung der Beziehungen zu den Mieterinnen und Mietern und Gewährleistung einer effizienten Verwaltung der Mietverträge.
-
Zwei von der Bevölkerung angenommene Verpflichtungskredite
Am 9. Februar 2025 haben 53,42 % der Freiburger Stimmbevölkerung dem Bauprojekt für ein kantonales Interinstitutionelles Lagerzentrum (SIC) zugestimmt, dessen Kosten nach Abzug der Subventionen auf 56 Millionen Franken veranschlagt wurden. Diese Infrastruktur wird den Lagerbedarf des Staats für die nächsten 25 Jahre und den der Kantons- und Universitätsbibliothek (KUB) für bis zu 40 Jahre decken. Die Inbetriebnahme ist für 2028 vorgesehen.
Am 28. Oktober 2025 hat die Bevölkerung das Projekt FRSA II für den Umzug des Zentralgefängnisses von Freiburg nach Sugiez mit grosser Mehrheit angenommen. Dieser Entscheid ebnet den Weg für den Baubeginn im Frühjahr 2026.
In Planung befindliche Projekte: Entscheide und Fortschritte im Jahr 2025
Um die für die Sanierung und den Umbau des Schlosses Bulle erforderlichen Untersuchungen durchführen zu können, hat das Oberamt des Greyerzbezirks seine Tätigkeiten am 25. August 2025 in provisorische Räumlichkeiten im Velâdzo, Place de la Gare 15, verlegt. Diese Lösung garantierte die Kontinuität der öffentlichen Dienstleistungen und ermöglichte gleichzeitig die Durchführung von Sondierungen und Analysen im Vorfeld der Arbeiten an der historischen Stätte.
2025 machte das Projekt PER10 wichtige Fortschritte: Das Vorprojekt (SIA 4.31) wurde erarbeitet und die Pläne für die umfassende Sanierung des Chemiegebäudes der Universität Freiburg am Standort Pérolles vorbereitet. Aktuell werden verschiedene Varianten evaluiert, die gewährleisten sollen, dass der Unterricht während der Bauphase ohne Unterbruch weitergeführt werden kann.
Im Jahr 2025 erreichte das Projekt «Thierryturm» für die Erweiterung der Universität Miséricorde eine neue Etappe: Die Arbeiten der Anpassungskommission (COMAD) wurden abgeschlossen und werden nun von der Kommission für die Aufwertung des Kulturerbes (COMAP) weitergeführt. Ziel ist es, Massnahmen zur optimalen Integration des Neubauprojekts zu definieren und gleichzeitig den Anforderungen der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) sowie der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) gerecht zu werden. 2025 wurde das Projekt «Grange Neuve» aufgrund einer erheblichen Kostensteigerung eingestellt. Der Auftrag an die Bietergemeinschaft, die den Wettbewerb gewonnen hatte, wurde widerrufen. Es wird ein neues Konzept entwickelt werden.
Im Jahr 2025 wurde das Vorprojekt (Phase SIA 4.31) der HSW im Rahmen eines vom Staatsrat bewilligten ersten Studienkredits abgeschlossen. Eine Botschaft über einen zweiten Studienkredit zur Fortsetzung der Studien bis zur Phase SIA 4.41 wurde dem Grossen Rat am Dienstag, 16. Dezember 2026, vorgelegt, der sie jedoch ablehnte.
-
Fortschritte bei den laufenden Bauvorhaben
Die 2024 begonnenen Bauarbeiten für das Naturhistorische Museum Freiburg (NHMF) wurden 2025 fortgeführt. Die Installation einer vollständigen provisorischen Überdachung ermöglichte den Schutz des Standorts, während die Rohbau-, Maurer- und Stahlbetonarbeiten entscheidend vorankamen.
Am Standort Agroscope traten die Bauarbeiten in ihre Endphase ein. Seit Ende 2025 läuft eine Testkampagne, die bis Anfang 2026 dauern wird und in eine gestaffelte Gebäudeübergabe im Laufe des Jahres münden wird.
Bei der KUB wurden die Arbeiten und Leistungen des Baunebengewerbes abgeschlossen. Die Gebäudeübergabe ist etappenweise im ersten Halbjahr 2026 und die Inbetriebnahme ist für September 2026 vorgesehen.
Die Baustelle des SIC wurde im September 2025 eröffnet. Die ersten Arbeiten umfassten die Einrichtung der Baustelle, die Erdarbeiten, die Verlegung der Rohrleitungen sowie das Betonieren der Fundamentplatte, womit ein erster wichtiger Meilenstein des Projekts erreicht wurde.
Beim Schloss Gruyères haben die Renovierungs- und Verstärkungsarbeiten an den Umfassungsmauern dank eines vom Grossen Rat bewilligten Verpflichtungskredits für die Bewahrung dieses symbolträchtigen Kulturerbes begonnen.
In der Fischzuchtanlage von Estavayer-le-Lac wurden die Arbeiten an der Gebäudehülle und für die Installationen abgeschlossen. Nach einer Einführungsphase wird die Hechtproduktion im März 2026 beginnen. Das Projekt zeichnete sich durch seine hohe technische Komplexität, die der eines Prototyps nahekommt, sowie durch die enge Zusammenarbeit zahlreicher Fachpersonen aus.
Am Standort Englisberg 9–13 wurden durch Umbau- und Sanierungsarbeiten neue provisorische Gerichtssäle für das Bezirksgericht der Saane (BGSA) geschaffen. Die in neun Monaten durchgeführte «Blitzaktion» fand unter strengen Sicherheits- und Lärmschutzauflagen statt und ermöglichte die Aufrechterhaltung der gerichtlichen Tätigkeit während der Arbeiten am Standort Arsenaux. Das Gesamtprojekt wird durch einen Verpflichtungskredit des Staatsrats in Höhe von 4,5 Millionen Franken finanziert.
Für den Campus Schwarzsee/Lac Noir war dieses Jahr mit dem Baubeginn der Dreifachhalle ein entscheidendes Jahr. Die Grundsteinlegung erfolgte im Juni 2025, gefolgt vom Abschluss der Rohbauarbeiten im Oktober sowie der Feier zur Fertigstellung des Rohbaus und der Bauzeitabdichtung im November. Das in Totalunternehmerschaft realisierte Projekt zeichnet sich durch eine Holzkonstruktion mit horizontalen Strukturelementen grosser Spannweite aus.
Stärkung der finanziellen Unabhängigkeit des HBA im öffentlichen Beschaffungswesen
Die Einführung eines neuen Vergabeverfahrens im öffentlichen Beschaffungswesen hat die finanzielle Autonomie des HBA deutlich gestärkt. Diese Anpassung des Ausführungsreglements zum Gesetz über den Finanzhaushalt des Staates (FHR) wird durch eine Erweiterung der finanziellen Kompetenzen des HBA dazu beitragen, die Vergabeverfahren für Unternehmen zu verkürzen und gleichzeitig die administrative Effizienz zu verbessern.
-
Verbesserung der Infrastruktur und der Dienstleistungen
2025 wurde an mehreren Standorten eine Umstrukturierung der Reinigungsdienstleistungen eingeleitet – insbesondere an den Standorten Chorherrengasse und Les Cliniques 17. Bei weiteren Gebäuden ist diese Umstrukturierung noch in Prüfung. Ziel dieser Massnahmen ist es, die Qualität der Dienstleistungen zu erhöhen, die Organisation an die tatsächliche Nutzung der Gebäude anzupassen und die betriebliche Steuerung zu verbessern, wobei das betroffene Personal eng begleitet wird.
Sanierungsarbeiten und Herstellung der Konformität
Das Jahr 2025 war zudem geprägt von der Einweihung des Schlosses Châtel-Saint-Denis im Oktober. Dieses Ereignis bildete den Höhepunkt von nahezu zehn Jahren Instandhaltungs-, Sanierungs- und umfassenden Umbauarbeiten, wobei die zeitgemässe Neugestaltung des ehemaligen Bergfrieds besonders hervorzuheben ist.
Beim Kollegium St. Michael wurden mehrere Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, um die Sicherheit und Langlebigkeit der Infrastruktur zu verbessern. Diese betrafen die Sicherung der Fenster des Gymnasiums, das Dach des Gebäudes «Aquarium», die Sanierung von Wänden, Räumlichkeiten und Rohrleitungen sowie die Aussenzugänge zur Turnhalle.
In Marsens wird die dringende Sanierung der Gebäude Humilimont 30 und 60 etappenweise weitergeführt, um die Sicherheit und Betriebsfähigkeit zu gewährleisten. Nach der ersten Etappe der Sicherungsarbeiten startet nun die zweite Etappe, die durch vom Staatsrat beantragte Kredite finanziert wird. Die Arbeiten sollten für Humilimont 30 bis Sommer 2026 und für Humilimont 60 bis Sommer 2027 dauern.
Im Oberamt des Saanebezirks wurden Unterhaltsarbeiten am Dach durchgeführt, um den Fortbestand des Gebäudes und dessen weitere Nutzung zu gewährleisten und gleichzeitig die nutzbaren Flächen im Dachgeschoss zu vergrössern.
-
Vorbereitung der Zukunft eines für Freiburg strategisch wichtigen Standorts
Das Poya-Areal, das 2023 nach dem endgültigen Abzug der Armee vom Staat übernommen wurde, unterliegt einer besonderen Überwachung und Verwaltung. Der Strategieausschuss besteht aus drei Staatsräten und einem spezifischen Team, das die Projekte und den Betrieb begleitet.
Es ist zwischen zwei Hauptphasen der Verwaltung dieses Standorts zu unterscheiden: einerseits der «Übergangsphase», in der der derzeitige Standort genutzt wird, und andererseits der «dauerhaften Phase», in der das künftige Immobilienprogramm entwickelt wird.
So beherbergt das Areal nun KMUs aus Gewerbe und Dienstleistungen sowie kulturelle und künstlerische Akteure, Vereine und sportliche Aktivitäten. Die abgeschlossenen Mietverträge sind auf maximal fünf Jahre befristet. Diese Zwischennutzung generierte im Jahr 2025 Mieterträge von 921 000 Franken; hinzu kommt die vom Bund nach dem vorzeitigen Abzug der Armee ausgerichtete Entschädigung. Dank einer aktiven Vermarktung konnte der Standort in weniger als zwei Jahren eine Auslastung von über 80 % erreichen. Die erzielten Einnahmen ermöglichen es somit, für den Staat ein finanzielles Gleichgewicht für das Areal zu erreichen, bis die Immobilienentwicklung konkretisiert ist.
Die zweite Etappe, die dauerhafte Entwicklung des Standorts, beruht auf einem strukturierten Vorgehen in Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg. Die ersten Studien sind bis Ende 2026 vorgesehen.
Schlüsselzahlen
GUS-Anfragen, die 2025 geprüft und abgeschlossen wurden und die Einrichtung von Verwaltungs- und Lagerflächen betreffen.
Projekte für Neubauten oder grosse Sanierungen erfüllen in allen SIA‑Phasen die Kriterien des Standards SNBS.
Gebäude, die 2025 an das Fernwärmenetz angeschlossen waren, wodurch die Nutzung erneuerbarer Energien verstärkt wird.
Fortschritt der Digitalisierung der Papierpläne des staatlichen Immobilienbestands.
Auslastung des Poya-Areals