Ehrgeizige Strategie für die landwirtschaftlichen Strukturverbesserungen

19 November 2021 - 13H35

Der Kanton Freiburg will die Modernisierung der Landwirtschaft und deren Anpassung an neue Herausforderungen, insbesondere aufgrund der Klimaerwärmung, weiterhin unterstützen. Er ist bereit, dafür während der nächsten Legislaturperiode 45 Millionen Franken zu investieren. Als Hebeleffekt wird dieses öffentliche Engagement in diesem Zeitraum für die freiburgische Wirtschaft rund 600 Millionen Franken in Form von Arbeit und Beschaffung generieren.

Um sich für eine professionelle, leistungsstarke, nachhaltige sowie umwelt- und tierfreundliche freiburgische Landwirtschaft einzusetzen, die in der Lage ist, die klimatischen Herausforderungen zu bewältigen, beabsichtigt der Kanton Freiburg, die Strukturverbesserungen in der Landwirtschaft auch in Zukunft konsequent zu unterstützen. Zu diesem Zweck will er in der kommenden Legislaturperiode (5 Jahre) 45 Millionen in Form von Subventionen investieren (zu denen 54 Millionen Bundessubventionen hinzukommen), rund 114 Millionen in Form von Investitionskrediten, 13 Millionen über Darlehen aus dem Landwirtschaftsfonds und 4,5 Millionen in Form von Betriebshilfen, also insgesamt 176,5 Millionen pro Legislaturperiode. Als Hebelwirkung wird dieser Betrag Investitionen in die Freiburger Wirtschaft von nicht weniger als 600 Millionen Franken generieren, wovon 440 Millionen bauliche Massnahmen betreffen.

Die von der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) entwickelte Strategie für Strukturverbesserungen in der Landwirtschaft bis 2030, die am 19. November 2021 präsentiert wurde, fügt sich perfekt in die kantonale Strategie für den Lebensmittelbereich ein, die Freiburg zum Schweizer Leader in diesem Sektor machen will.

Der Einsatz des Kantons zugunsten der Landwirtschaft kommt allen Regionen Freiburgs zugute, beispielsweise mit der Unterstützung für die Erneuerung der Anlagen gewerblicher Käsereien, dem Projekt zur regionalen Entwicklung «Bio Gemüse Seeland» oder dem Bau von Bewässerungsnetzen für Kulturen und Wasserversorgung für Alphütten. Letztere sollten es der Landwirtschaft ermöglichen, den immer ausgeprägteren Trockenperioden aufgrund der Klimaerwärmung zu begegnen und den Nahrungsmittelbedarf der Bevölkerung sicherzustellen.

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Neuer Stall
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