Auf dieser Seite finden Sie die Gesundheitsstudien, die in den letzten Jahren in der Freiburger Bevölkerung realisiert wurden.

Die Ergebnisse dieser Studien dienen als Grundlage für das Monitoring und die Anpassung der Planung in den Bereichen der öffentlichen Gesundheit, namentlich die kantonale Strategie zur Gesundheitsförderung und Prävention sowie die kantonalen Programme zu Ernährung, Bewegung, psychischer Gesundheit, Alkohol und Tabak.

Schweizerische Gesundheitsbefragung (SGB)

Die Schweizerische Gesundheitsbefragung (SGB) befragt die ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren in Privathaushalten. Erhoben werden der Gesundheitszustand und gesundheitsrelevante Verhaltensweisen. Auf Auftrag des Bundes wird sie vom Bundesamt für Statistik (BFS) seit 1992 alle fünf Jahre durchgeführt. Die sechste und jüngste Erhebung erfolgte 2017.

Zum vierten Mal in Folge hat das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) auf Auftrag der Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) einen repräsentativen Bericht über den Gesundheitszustand der Freiburger Bevölkerung verfasst. Dieser Bericht stützt sich hauptsächlich auf die Daten der SGB. Die Ergebnisse des jüngsten Berichts betreffen den körperlichen und psychischen Gesundheitszustand der Freiburger Bevölkerung, ihre gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen sowie die Kosten und Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP).

Schweizerische Gesundheitsbefragung für die Personen im Alter ab 65 Jahren

Im Auftrag der Kantone Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg und Tessin hat das Obsan zudem die Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2017 für die Personen im Alter ab 65 Jahren analysiert. Die Resultate beschreiben den körperlichen und psychischen Gesundheitszustand der älteren Personen und untersuchen ihr Gesundheitsverhalten sowie ihre Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen. Auch diese Ergebnisse basieren auf den Daten der vom BFS durchgeführten SGB. 

HBSC-Studie zur Gesundheit von Schülerinnen und Schülern

Die internationale Studie «Health Behaviour in School-aged Children» (HBSC), unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO -Regionalbüro für Europa), befragt 11- bis 15-jährige Schülerinnen und Schüler in der Schweiz und rund 40 anderen, hauptsächlich europäischen Ländern, zu ihrer Gesundheit und zu ihrem Gesundheitsverhalten. Sucht Schweiz setzt die Befragung seit 1986 in der Schweiz um. Die Befragung wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und den Kantonen finanziert. Die neunte und jüngste Erhebung wurde 2018 durchgeführt.

Zum sechsten Mal in Folge hat der Kanton Freiburg Sucht Schweiz mit einer kantonalen Studie für repräsentative Daten zur Gesundheit der 11- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schülern beauftragt. Der HBSC-Bericht 2018 für den Kanton Freiburg beschreibt die Hauptergebnisse zum Gesundheitszustand der 11- bis 15-jährige Schülerinnen und Schüler zu Themen wie physische und mentale Gesundheit (Selbsteinschätzung des Gesundheitszustands, Symptome, Stress wegen Schularbeit, Cybermobbing u. a.), Wahrnehmung des Körpergewichts, Übergewicht, Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, Konsum psychoaktiver Substanzen, Nutzungsdauer von sozialen Netzwerken und damit zusammenhängende Probleme. Zum Bericht wurden thematische Begleitblätter verfasst.