Bemerkungen
Die dargestellten Daten werden so ausgewertet, wie sie von den Gemeinden übermittelt wurden. Die Gemeinde Gletterens wird aufgrund ihrer besonderen Führung nicht in die Berechnungen einbezogen. Die Gemeinde Montagny erscheint ebenfalls nicht in den Auswertungen, da ihre Daten noch nicht übermittelt wurden.
Geschlecht
Für die Legislaturperiode 2026–2031 können die 117 gezählten Gemeinden auf ein starkes und vielfältiges demokratisches Engagement zählen: 816 Personen gehören den Exekutivorganen der Gemeinden an.
Davon sind:
- 550 Männer
- 259 Frauen
Die Vertretung von Frauen an der Spitze einer Gemeinde bleibt je nach Funktion und Bezirk unterschiedlich:
- 24 % der Gemeindepräsidentinnen/Ammänner sind Frauen.
- Der Anteil ist bei den Vize-Gemeindepräsidentinnen/Vize-Ammännern höher, wo die Frauen 36 % ausmachen.
- Der Seebezirk weist mit 43 % den höchsten Anteil an Gemeindepräsidentinnen auf.
- Im Gegensatz dazu weist der Saanebezirk mit 12 % den niedrigsten Anteil auf.
Diese Aufteilung hebt verschiedene lokale Dynamiken in Bezug auf die weibliche Vertretung hervor.
Frauenanteil unter den gewählten Gemeinderatsmitgliedern
Im Kanton Freiburg 2026
Medianalter
Das Medianalter entspricht dem Alter, das eine Gruppe in zwei gleiche Teile trennt: Die Hälfte der gewählten Behördenmitglieder ist jünger als dieses Alter, und die andere Hälfte ist älter. Hierbei handelt es sich um das Alter, das die gewählten Behördenmitglieder zu Beginn der Legislaturperiode hatten.
- Das Medianalter der Ammänner liegt bei 54 Jahren
- Der Medianalter der Gemeindepräsidentinnen liegt bei 51 Jahren
Das Alter der gewählten Personen in den Gemeinderäten reicht von 21 bis 75 Jahre. Die jüngste Gemeinderätin ist 22-jährig, die älteste ist 73-jährig. Bei den Männern ist der jüngste Gemeinderat 21 Jahre alt und der älteste 75 Jahre alt.
Bei den Gemeindepräsidentinnen und Ammännern liegt das Alter zwischen 33 und 73 Jahren. Die jüngste Person, die zur Gemeindepräsidentin gewählt wurde, ist eine 33-jährige Frau, während die älteste Person 73 Jahre alt ist; dieses Alter erreichen sowohl eine Frau als auch ein Mann.
Beim Vize-Präsidium liegt das Alter zwischen 27 und 73 Jahre, wobei die beiden Extreme von Männern besetzt sind.
Die Alterspyramide der gewählten Behördenmitglieder zeigt, dass die Vertretung weitgehend von den erwerbstätigen Generationen geprägt ist.
- Die Altersgruppe der 50-59-Jährigen umfasst die grösste Anzahl von Personen.
- Danach folgen die 40–49-Jährigen und anschliessend die 60–69-Jährigen und die 30–39-Jährigen.
- Die am wenigsten vertretenen Altersgruppen sind diejenige der 70-Jährigen und Ältere sowie die der unter 30-Jährigen.
Medianalter der Gemeinderät/-innen
Im Kanton Freiburg 2026
Die jüngste Person, die zur Gemeindepräsidentin gewählt wurde, ist eine Frau im Alter von
Im Kanton Freiburg 2026
Alterspyramide der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte 2026
Nationalität
Die kommunale Exekutivfunktion wird nahezu ausschliesslich von Personen mit Schweizer Staatsangehörigkeit ausgeübt:
- 97,7 % der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, unabhängig von ihrer Funktion, haben die Schweizer Staatsangehörigkeit.
- 99,1 % der Gemeindepräsidentinnen und Ammänner haben die Schweizer Staatsangehörigkeit.
- 99,1 % der Vize-Gemeindepräsidentinnen und Vize-Ammänner haben die Schweizer Staatsangehörigkeit.
Anteil der Ammänner/Gemeindepräsidentinnen mit Schweizer Staatsangehörigkeit
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Tätigkeitssektoren
Die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte stammen mehrheitlich aus dem tertiären Sektor, was das Gewicht der Dienstleistungsberufe im sozioökonomischen Gefüge des Kantons widerspiegelt. Die übrigen Tätigkeitssektoren sind zwar marginaler, aber dennoch vertreten.
Tätigkeitssektoren der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte 2026
Tätigkeitsbereiche
Die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte kommen aus einer Vielzahl von Tätigkeitsbereichen, was die Vielfalt der Kompetenzen widerspiegelt, die für den Dienst in den Gemeinden mobilisiert werden.
- Berufe im Management (z.B. Unternehmensleitung, Selbstständige) bilden die am stärksten vertretene Gruppe,
- gefolgt von einer breiten Kategorie aus anderen Bereichen (hauptsächlich Studierende und Rentner/innen).
- In den Bereichen Landwirtschaft und Forstwirtschaft, Bauwesen, öffentliche Verwaltung, Bildung und Ausbildung sind jeweils mehr als fünfzig Personen beschäftigt.
- Weitere Bereiche – wie das Finanz und das Rechtswesen – ergänzen dieses vielfältige Berufsbild.
- Zu den unterrepräsentierten Bereichen gehören Tourismus, Hotel-Restaurant-Gewerbe, Handwerk sowie die Sektoren Kunst und Kultur.
Diese Vielfalt zeugt von einem politischen Engagement, das von unterschiedlichen Profilen getragen wird, die aus sehr verschiedenen Bereichen stammen.
Tätigkeitsbereiche der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte 2026
Verantwortungsebene
Die Berufe wurden nach drei Verantwortungsebenen zusammengefasst:
- Operative Funktion: Personen, die hauptsächlich die täglichen Tätigkeiten ihres Berufs ausüben, ohne Führungsverantwortung oder spezialisierte Fachfunktion (z. B. Sachbearbeiter/in, Assistent/in, Mitarbeiter/in, Operator/in, Arbeiter/in usw.).
- Technische oder spezialisierte Funktion: Personen, die über spezifisches technisches oder berufliches Fachwissen verfügen (z. B. Ingenieur/in oder Experte/in).
- Kaderfunktion: Personen in Führungs-, Verwaltungs- oder Leitungsaufgaben.
Die Vielfalt der Hauptberufe der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte zeigt, dass die lokale Politik auf unterschiedlichen und repräsentativen Werdegängen der Bevölkerung basiert
- Mehr als ein/e Gewählte/r von dreien übt einen Hauptberuf in einer operativen Funktion aus (36,1 %).
- Ebenfalls stammt ein Drittel der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte aus technischen oder spezialisierten Berufen (33,7 %).
- Darüber hinaus nehmen 30,2 % der Gewählten in ihrer beruflichen Tätigkeit eine Kaderfunktion ein.
Diese Verteilung verdeutlicht nicht nur die Vielfalt der Werdegänge, sondern auch, dass jede Bürgerin und jeder Bürger ein Engagement in Betracht ziehen kann: Die kommunalen Mandaten stehen allen offen, unabhängig von der ausgeübten Berufstätigkeit.
Anteil Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, die in ihrem Hauptberuf eine operative Funktion ausüben
Im Kanton Freiburg 2026
Wiederwahlquote
Von den 809 Gewählten der neuen Legislaturperiode wurden 500 wiedergewählt. Die übrigen 309 stellen die neu Gewählten dar, die die kommunale Vertretung erneuern und dynamisieren.
- Von den 117 Gemeindepräsidentinnen und Ammännern wurden 99 wiedergewählt, d.h. 84,6 %. Dies bedeutet, dass 18 Personen in dieser Funktion neu gewählt wurden (15,4 %).
- Von den 117 Vize-Gemeindepräsidentinnen und Vize-Ammännern wurden 88 wiedergewählt, d.h. 75,2 %. Somit sind 29 Personen neu im Amt (24,8 %).
In beiden Fällen haben die wiedergewählten Personen möglicherweise innerhalb ihrer Gemeinde eine andere Funktion übernommen. Die « nicht wiedergewählten Personen » umfassen alle Personen, die am Ende der Legislaturperiode 2021-2026 im Amt waren und zu Beginn der Legislaturperiode 2026-2031 nicht mehr im Amt sind, unabhängig davon, ob sie auf eine Kandidatur verzichtet haben oder ob sie sich ohne Erfolg erneut zur Wahl gestellt haben.
Anteil der wiedergewählten Personen
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