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Fahrplanentwurf 2020: erste Etappe für den Viertelstundentakt in der Agglomeration Freiburg

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28. Mai 2019 - 10h00

Der Fahrplanentwurf 2020 des öffentlichen Verkehrs ist der erste Schritt zur Einführung des Viertelstundentakts in der Agglomeration Freiburg. Ab dem 15. Dezember wird Givisiez jede Stunde von vier Zügen bedient werden. Der Viertelstundentakt dürfte ab 2024 im gesamten Bahnperimeter der Agglomeration gelten. Darüber hinaus wird mit dem Fahrplanentwurf 2020 der integrale Halbstundentakt auf der Bahnlinie Palézieux–Bulle eingeführt. Im neuen Fahrplanentwurf zeigt sich der Wille der Freiburger Regierung, den öffentlichen Verkehr auf dem gesamten Kantonsgebiet auszubauen. Die öffentliche Vernehmlassung findet vom 29. Mai bis 16. Juni 2019 statt.

Mit dem Fahrplanentwurf 2020 soll die erste Etappe zur Einführung des Viertelstundentakts im Bahnperimeter der Agglomeration Freiburg verwirklicht werden: Die Züge zwischen Fribourg/Freiburg und Yverdon-les-Bains werden ab dem 15. Dezember 2019 den Bahnhof Givisiez im Viertelstundentakt bedienen. Dies ist dank der Versetzung des Bahnhofs möglich. Avry-Matran und Schmitten dürften ebenfalls im Viertelstundentakt mit dem Hauptort des Kantons verbunden werden.

Unter der Woche wird der integrale Halbstundentakt zwischen Palézieux und Bulle gelten. Dafür wird der Bahnhof Châtel-Saint-Denis versetzt, modernisiert und zu einem Mobilitätshub erweitert werden. Dadurch kann zudem das Zentrum von Châtel-Saint-Denis ausgebaut und verdichtet werden. Weitere Verbesserung bei der Bahn: Zwischen Fribourg/Freiburg und Bulle wird morgens ein zusätzlicher RegioExpress (RE) verkehren (Ankunft in Bulle um 6.11 Uhr).

Der Staat Freiburg zieht zudem für Dezember 2019 weitere Verbesserungen in Betracht; dazu gehört insbesondere die Ausdehnung auf die Abendstunden des Halbstundentakts auf der Linie Fribourg/Freiburg–Bulle, der Halbstundentakt abends und am Wochenende zwischen Freiburg, Murten und Ins sowie die Einführung eines zusätzlichen Zugs abends am Wochenende auf der Linie Fribourg/Freiburg–Yverdon-les-Bains.

Der bedeutendste Ausbau des regionalen Busangebots erfolgte mit dem Fahrplan 2018. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 sind somit keine grossen Änderungen vorgesehen, was nicht heisst, dass es nicht ein paar Verbesserungen geben wird. So wird beispielsweise mit der Linie Chésopelloz–Belfaux–La Corbaz eine neue Linie geschaffen. Die Busse dieser Linie werden die Haltestellen der Buslinie 8 der Agglomeration Freiburg zwischen Chésopelloz und Corminboeuf bedienen. Und im Sensebezirk werden die Linien Düdingen–Bösingen–Laupen und Flamatt–Albligen (BE) samstags- und sonntagsabends mit zusätzlichen Kursen verstärkt werden.

Das öffentliche Verkehrsangebot wird auch in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Mit dem Fahrplan 2023 wird nach der Umstellung auf Normalspur des Abschnitts Bulle–Broc-Fabrique der RE Fribourg/Freiburg–Bulle bis Broc-Fabrique verlängert und der Halbstundentakt zwischen Bulle und Gruyère eingeführt werden. In Avry-Matran (Fahrplan 2023) und Agy werden neue Bahnhaltestellen gebaut werden.

Die Freiburger Bevölkerung kann den Fahrplanentwurf 2020 von Mittwoch, 29. Mai 2019, bis Sonntag, 16. Juni 2019, auf der Website www.fahrplanentwurf.ch einsehen sowie Anregungen und Bemerkungen einreichen.

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