Eingeschränkte externe Vernehmlassung zu einem Verordnungsvorentwurf mit neuen Vorgaben für kleine Holzfeuerungen

22. März 2021 -12h20

Der Vorentwurf der Verordnung über die obligatorische Kontrolle der Feuerungsanlagen (KFAV) geht ab 22. März 2021 in die eingeschränkte Vernehmlassung. Der Vorentwurf greift die neuen Ausführungsbestimmungen der Luftreinhalte-Verordnung des Bundes auf, die seit dem 1. Juni 2018 in Kraft sind und insbesondere die Kontrolle der kleinen Holzfeuerungen zum Gegenstand haben.

© Etat de Fribourg - Staat Freiburg

Im Rahmen der Revision der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) beschloss der Bundesrat, als wichtige Etappe des Aktionsplans gegen Feinstaub, den das Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) im Januar 2006 lanciert hat, eine obligatorische Kontrolle der Luftschadstoffemissionen von Heizkesseln für Holzbrennstoffe mit einer Feuerungswärmeleistung bis 70 kW einzuführen.

Der Verordnungsvorentwurf, der die Vorgaben der LRV aufnimmt und dessen Ziel die Verbesserung der Luftqualität im Kanton ist, geht vom 22. März bis 3. Mai 2021 in die eingeschränkte externe Vernehmlassung. Die neue Verordnung wird den Beschluss betreffend die obligatorische Kontrolle gewisser Heizungs- und Warmwasseraufbereitungsanlagen ersetzen, der keine Bestimmungen über die kleinen Holzfeuerungen enthält.

Nach Inkrafttreten der neuen Verordnung – voraussichtlich noch vor der nächsten Heizsaison 2021/2022 – werden die als offizielle Kontrolleurinnen und Kontrolleure amtierenden Kaminfegerinnen und Kaminfeger die rund 4000 kleinen Holzfeuerungen im Kanton auf die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte und Vorgaben der LRV überprüfen. Eine Holzheizung, die die Grenzwerte einhält, stösst namentlich deutlich weniger gesundheits- und umweltschädigenden Feinstaub aus.