Das Projekt zur Neugestaltung der Kantonsstrasse und ihrer Umgebung ist Teil des VALTRALOC-Konzepts (VALorisation des espaces routiers en TRAversées de LOCalités – Aufwertung von Strassenräumen bei Ortsdurchfahrten). Diese erste Etappe betrifft einen 422 Meter langen Abschnitt zwischen dem Quartier La Charrière und dem Kreisel La Daille.
Die wichtigsten geplanten Massnahmen sind folgende:
- Verengung der Fahrbahn zur Drosselung der Verkehrsgeschwindigkeit;
- Anlage eines 2.0 Meter breiten Velowegs in Bergfahrtrichtung auf der Jura-Seite;
- Verlegung eines schallabsorbierenden Belags zur Reduktion der Lärmbelastung;
- Verbreiterung des Trottoirs auf der Voralpen-Seite auf eine Mindestbreite von 3.20 Metern, wobei der Veloverkehr in Abfahrtsrichtung erlaubt ist;
- Anpflanzung von Bäumen zur Begrenzung der Auswirkungen von Wärmeinseln;
- Neugestaltung von zwei kommunalen Fusswegen;
- Umstellung des kommunalen Entwässerungssystems auf Trennkanalisation, einschliesslich der Erneuerung der Klarwasserleitungen;
- Erneuerung der Trinkwasserleitungen;
- Durchführung verschiedener Massnahmen an den unterirdischen Leitungsnetzen.
Die Arbeiten werden sich über einen Zeitraum von etwa 24 Monaten erstrecken.
Langfristig werden diese Massnahmen dazu beitragen, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, das Zu-Fuss-Gehen und Velofahren zu fördern, die Lebensqualität der Anwohner durch die Reduktion des Strassenlärms zu verbessern und die öffentlichen Räume an die klimatischen Herausforderungen anzupassen.
Aufrechterhaltung des Verkehrs während der Bauarbeiten
Während der gesamten Dauer der Bauarbeiten bleibt der Verkehr für Leichtfahrzeuge in beide Richtungen aufrechterhalten. Lastwagen können weiterhin in Richtung Romont fahren. In Richtung Freiburg ist der Verkehr für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 5,5 Tonnen oder einer Breite von mehr als zwei Metern gesperrt. Schwerlastfahrzeuge aus Richtung Romont werden in Chénens über Corserey und Farvagny umgeleitet. Die Umleitungsstrecke wird im Vorfeld ausgeschildert, insbesondere in Romont und in Villaz-Saint-Pierre. FussgängerInnen werden gebeten, die beiderseits des Baustellenbereichs ausserhalb der Baustelle eingerichteten, gesicherten Wege zu benutzen.
Die Gemeinde Neyruz und der Kanton Freiburg als Bauherren sowie das mit den Arbeiten beauftragte Unternehmen danken den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis angesichts der damit verbundenen Unannehmlichkeiten. Sie bitten darum, die provisorischen Signalisierungen zu beachten und im Umfeld der Baustelle Vorsicht walten zu lassen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden und des vor Ort anwesenden Personals zu gewährleisten.