Die Streichinstrumente (Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass) bilden das Fundament zahlreicher Musikensembles verschiedener Stile von der «Klassik» bis zur Volksmusik über Jazz und aktuelle Musikstile. Man kann alleine, zu zweit oder in verschiedenen Besetzungen spielen. Es existiert ein sehr umfangreiches und abwechslungsreiches Repertoire.
Die Bratsche ist ein Streichinstrument, d.h. dass die Saiten mit einem Bogen gestrichen und so zum Klingen gebracht werden. Die Saiten sind in Quinten gestimmt, eine Oktave höher als das Cello und eine Quinte tiefer als die Geige. Eine Bratsche ist etwas grösser als eine Geige und wird auf dieselbe Art gespielt wie diese. Notiert wird das Repertoire entweder im Bratschenschlüssel (C-Schlüssel) oder im Violinschlüssel.
Im Orchester- oder Kammermusikrepertoire wird der Bratsche die Mittelstimme zugeteilt. Ihr Tonumfang und ihr warmer Klang machen sie sowohl im Orchester als auch in der Kammermusik unverzichtbar. Vor allem seit dem 19./20. Jahrhundert gibt es immer mehr Originalliteratur.
Zulassungsbedingungen
Das Erlernen eines Streichinstrumentes kann mit dem Schulalter beginnen. Voraussetzung sind Eigenschaften wie eine gewisse geistige und körperliche Dynamik, eine gute Feinmotorik, ein gut entwickeltes Gehör und vor allem die Motivation, sich aktiv einzubringen und alle Facetten Instruments entdecken zu wollen.
Des Es wird dringend empfohlen, parallel zum Einzelunterricht den freiwilligen Gruppenkurs in Gehörbildung und Musiklehre zu besuchen. Für die Erlangung des Amateurzertifikats muss der gesamte Kurs Gehörbildung und Musiklehre erfolgreich abgeschlossen worden sein.
Lehrpersonen und Unterrichtsorte
Nancy BendaFreiburg
Aurélie Bernet-MarcionettiFreiburg und Wünnewil-Flamatt
Giovanni SimeoniFreiburg
Freiburg
Wünnewil-Flamatt