Auf dem Gelände des Kompetenzzentrums Grangeneuve, nur wenige hundert Meter vom neuen Agroscope-Campus in Posieux entfernt, entsteht das neue Produktionsgebäude für die künftige Herstellung der Liebefeld Kulturen®. Beim Spatenstich, der am 19. Januar 2026 mit Vertretern der Liebefeld Kulturen AG, dem Kanton Freiburg und von Agroscope stattfand, wurde grünes Licht für den Start der Bauarbeiten gegeben.
Breit abgestützte Zusammenarbeit
Der rund CHF 20 Mio. teure Neubau wird von der privaten Liebefeld Kulturen AG realisiert und finanziert. Das Unternehmen wird von der Schweizer Milch- und Käsebranche getragen. Die Bauplanung erfolgte im Rahmen der seit 2019 bestehenden Public Private Partnership zwischen Bund und Branche gemeinsam durch die Liebefeld Kulturen AG und Agroscope. Der Kanton Freiburg unterstützt dieses Projekt durch ein Darlehen und stellt kostenlos das Bauland im Baurecht zur Verfügung.
Das Gebäude wird auf rund 1'500 m2 Grundfläche und auf drei Geschossen Produktions-, Labor-, Lager-, Büro-, Sozial- und Technikräume mit modernster technologischer Infrastruktur beinhalten und nach der Fertigstellung ab dem Frühjahr 2028 zudem auch rund zehn Agroscope-Mitarbeitenden als neuer Arbeitsort zur Verfügung stehen.
Dieses Projekt ist eine Fortsetzung der Entwicklung des Campus Agroscope Grangeneuve und des Kompetenzzentrums für Rohmilch und Lebensmittel auf nationaler Ebene.
Schweizer Käsekulturen auf höchstem Qualitätsniveau
Durch das neue Gebäude wird sichergestellt, dass die schweizerische Käse- und Lebensmittelbranche auch in Zukunft auf höchstem Qualitätsniveau mit den bewährten Liebefeld Kulturen® versorgt werden kann. Mit diesen stellen über 500 Käsereien in der Schweiz ihre unverwechselbaren Käse her – Gruyère, Emmentaler, Appenzeller, Vacherin Fribourgeois und viele mehr. Eine deutliche Kapazitätserweiterung im Bereich der gefriergetrockneten Kulturen wird zudem die Realisierung neuer, innovativer Produkte wie z.B. der Herkunftsnachweiskultur für Le Gruyère AOP ermöglichen. Die räumliche Nähe zu Agroscope stellt sicher, dass Forschung und Entwicklung auch weiterhin in ständigem, direktem Austausch mit der Praxis stehen werden.