Die Wasserproben aus den Strandbädern wurden gemäss den «Empfehlungen zur Untersuchung und Beurteilung der Badewasserqualität von See- und Flussbädern» der Bundesämter für Umwelt und für Gesundheit untersucht. Gemäss diesen Empfehlungen wird die Wasserqualität in vier Klassen (A bis D) aufgeteilt. Diese Aufteilung ermöglicht eine Beurteilung des Wassers im Hinblick auf seine hygienische Unbedenklichkeit aus bakteriologischer Sicht.
Die vom 22. bis zum 25. Juni 2026 durchgeführten Kontrollen ergaben für achtzehn Proben eine Wasserqualität der Klasse A und für vier Proben die Klasse B, sowie eine Probe der Klasse D. Die Klassen A und B stehen für eine Badewasserqualität, die keine gesundheitliche Beeinträchtigung der Badegäste erwarten lässt. Bei einem Badewasser der Qualität D wird vom Schwimmen abgeraten, bis sich die Situation wieder normalisiert hat.
Die öffentlichen Strandbäder unterstehen der Verantwortung der Gemeinwesen (Gemeinden) und werden jährlich untersucht. Derzeit verfügen 14 Strände über minimale Infrastrukturen – Duschen, Kabinen und sanitäre Anlagen. Neun Strände erfüllen diese Anforderungen nicht vollständig (öffentliche Badestrände ohne vollständige Infrastruktur).
Die Ergebnisse sind ab sofort auf der Website des Kantons Freiburg verfügbar.