Zwei Kantonsärztinnen im Jobsharing

20. Januar 2020 -13h29

Die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) verpflichtet Dr. Barbara Grützmacher und Dr. Stéphanie Boichat Burdy per 1. März 2020 als Kantonsärztinnen.

Dr. Barbara Grützmacher und Dr. Stéphanie Boichat Burdy
Dr. Barbara Grützmacher und Dr. Stéphanie Boichat Burdy © Alle Rechte vorbehalten - Stéphane Schmutz

Die derzeitigen stellvertretenden Kantonsärztinnen, Dr. Barbara Grützmacher und Dr. Stéphanie Boichat Burdy, wurden soeben auf den Posten der Kantonsärztin befördert. Sie werden sich ihre Aufgaben also auch weiterhin teilen.

Barbara Grützmacher ist 45 Jahre alt, ihre Muttersprachen sind Deutsch und Französisch. Sie besitzt einen französischen Doktortitel in Medizin und Biologie, hat eine Fachausbildung in Biomedizin abgeschlossen und kann umfassende Erfahrung in der medizinischen Beurteilung und Regulierung ausweisen. Ausserdem war Frau Grützmacher Expertin für medizinische Leistungen beim Bundesamt für Gesundheit. Derzeit ist sie bei Swissmedic als Clinical Reviewer für die Beurteilung von Arzneimitteln zuständig und wurde mit der wissenschaftlichen Führung der Mitarbeitenden betraut. Im Februar 2019 wurde sie zur stellvertretenden Kantonsärztin ernannt.

Stéphanie Boichat Burdy wurde im Juli 2018 zur stellvertretenden Kantonsärztin ernannt. Die 39‑Jährige besitzt ein eidgenössisches Diplom in Humanmedizin sowie ein Certificate of Advanced Studies (CAS) in Gesundheitsmanagement und ist sehr erfahren in der Leitung von komplexen Projekten. Darüber hinaus war sie als medizinische Ansprechperson bei der Vereinigung der Waadtländer Spitäler tätig, wo sie an der Umsetzung des elektronischen Patientendossiers beteiligt war. Beim Amt für Gesundheit des Kantons Neuenburg war sie u. a. für die Spitalreorganisation zuständig.

Mit dem Freiburger Gesundheitsnetzwerk sowie mit den internen und externen Partnerinnen und Partnern der GSD kennen sich die neuen Kantonsärztinnen gut aus. Das Kantonsarztamt (KAA) ist das Referenzzentrum für alle Fragen im Zusammenhang mit der öffentlichen Gesundheit und trägt zur Erhaltung und Verbesserung des Gesundheitszustandes der Freiburger Bevölkerung bei. Die GSD freut sich, die Zusammenarbeit mit den beiden Frauen im Rahmen ihrer neuen Funktion fortzusetzen.