Erweiterung des Gebäudes der Kantonalen Sozialversicherungsanstalt: Spatenstich

25 August 2017 - 15H00

Heute erfolgte der symbolische Spatenstich für die Erweiterung des Gebäudes der Kantonalen Sozialversicherungsanstalt (KSVA). Bis in zwei Jahren werden alle rund 250 Mitarbeitenden der KSVA unter dem Dach des erweiterten und renovierten Gebäudes vereint sein.

Die KSVA ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt und besteht aus der kantonalen AHV-Ausgleichskasse, der kantonalen Familienausgleichskasse und der kantonalen IV-Stelle. Die rund 250 Mitarbeitenden arbeiten zurzeit in verschiedenen Gebäuden in Givisiez. Die Verwaltungskommission der KSVA hat beschlossen, das Gebäude an der Impasse de la Colline 1 zu erweitern, damit die gesamte Belegschaft dort Platz findet. Die Präsidentin der Kommission, Staatsrätin Anne-Claude Demierre, hat in ihrer Rede darauf hingewiesen, dass sich die Vereinigung von Ausgleichskasse und IV-Stelle unter einem Dach positiv auf die Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Stellen auswirken wird, was schlussendlich den Kundinnen und Kunden zugutekommt.

Im Anschluss an den Architekturwettbewerb zur Erweiterung des KSVA-Gebäudes hat die Jury im Herbst 2015 das Projekt "Passerelle" des Stadtfreiburger Architekturbüros Rey + Basso Ricci ausgewählt. Das Mandat wurde diesem Architekturbüro global erteilt.

Im Frühling 2017 wurde das Projekt öffentlich aufgelegt, Ende August dieses Jahres werden die Umbauarbeiten unter der örtlichen Leitung des Architekturbüros Chappuis Architectes SA (Freiburg) in Angriff genommen.

Im Mittelpunkt des Projekts steht der Anbau, der über beheizte Passerellen von doppelter und dreifacher Höhe mit dem bestehenden Gebäude verbunden ist. Die neuen Fussgängerbrücken werden den Empfangsbereich im Süden und den zu den Bäumen im Osten ausgerichteten "Privatbereich" mit der Cafeteria-Terrasse besser zur Geltung bringen.

Durch die Umgestaltung werden Fussgänger- und Fahrzeugbereiche klar voneinander getrennt. Von der südlichen Grenze der Parzelle bis zum aktuellen Gebäude wird sich eine neue Fussgängerzone erstrecken. Auf dem derzeitigen Parkplatz im Westen wird eine Grünfläche entstehen, welche die Qualität der Arbeitsplätze und des Quartiers steigern wird. Am Parkeingang, hinter dem Velounterstand, entstehen mehrere Besucherparkplätze, unter dem Anbau und dem Empfangsbereich wird ein Parkhaus gebaut.

Die Fassade des aktuellen Gebäudes wird komplett saniert, wobei die unterschiedlichen Bauepochen erkennbar bleiben sollen. Der Gesamtbau erfüllt die Minergie-P-Anforderungen, auf dem Dach werden Sonnenkollektoren installiert.

Neue Durchbrüche am Ende jedes Flurs bieten verschiedene Ausblicke und lassen das Tageslicht bis ins Innere der einzelnen Stockwerke durchdringen. Dieses Prinzip kommt auch im Anbau zum Tragen: Die rundum verglaste Treppe wird zum Herzstück und soll von den Mitarbeitenden rege genutzt werden.

Die Kosten für die Erweiterung des KSVA-Gebäudes wurden mit 25,4 Millionen Franken veranschlagt.

Die KSVA bleibt während den Umbauarbeiten im derzeitigen Gebäude, der Zugang für Besucherinnen und Besucher ist über einen provisorischen Eingang gewährleistet.