Das Amt für Gesundheit beteiligt sich an der lateinischen Sensibilisierungskampagne "Nicotine Gang", die gemeinsam von den Kantonen Genf, Freiburg, Tessin, Jura, Neuenburg und Wallis getragen wird.
Attraktives Design, reale Risiken
Süsse Geschmacksrichtungen, ansprechende Aromen, farbige Verpackungen und modernes Design können Vapes, Snus und Nikotinbeutel wie harmlose Produkte wirken lassen. Die Clips zeigen jedoch, wie diese Produkte Jugendliche rasch in eine Nikotinabhängigkeit führen können. Die gesundheitlichen Folgen sind real, unter anderem im Bereich der Mundgesundheit.
Was der Zigarettenfilter verdeckt
Ein zusätzlicher Clip widmet sich der klassischen Zigarette. Er spielt mit dem Begriff des Filters: einerseits im wörtlichen Sinn, andererseits als Werbe- und Imagefilter. Damit zeigt die Kampagne, dass der vermeintlich glamouröse Eindruck von Tabakprodukten eine problematische Realität verdeckt.
Selbsttest und Unterstützung
Die Ausgabe 2026 bietet Jugendlichen die Möglichkeit, ihre mögliche Nikotinabhängigkeit mit einem Selbsttest einzuschätzen. Je nach Ergebnis werden sie an passende kantonale Beratungs- und Unterstützungsangebote weitergeleitet. Die Website nicotinegang.ch stellt zudem verlässliche Informationen zu Nikotinprodukten sowie Links zu spezifischen Hilfs- und Beratungsangeboten für Jugendliche bereit.
Zusammenarbeit der lateinischen Kantone
Nach einem Pilotprojekt, das 2025 im Wallis gestartet und in Genf weitergeführt wurde, wird die Kampagne nun von sechs lateinischen Kantonen getragen. Diese interkantonale Zusammenarbeit erhöht die Reichweite der Präventionsbotschaften und ermöglicht eine Umsetzung in den drei wichtigsten Landessprachen.
Kampagne ansehen
Jugendliche, Eltern und Fachpersonen finden auf nicotinegang.ch Informationen zu Nikotinprodukten, den Selbsttest sowie Hinweise auf Unterstützungsangebote.
Die Clips der Kampagne sind ebenfalls online verfügbar: