COVID-19-Impfung im Kanton Freiburg: Zwischenstand

11. Januar 2021 -16h23

Ab Mittwoch, 13. Januar 2021 können sich die prioritären Personen zur Impfung anmelden. Die Impfzentren werden wie geplant am 18. Januar 2021 im Forum Freiburg und im Espace Gruyère öffnen und bis zu 1800 Personen pro Tag impfen. Bislang wurden in den Pflegeheimen 1500 Personen geimpft.

Der Kanton Freiburg verfügt im Januar 2021 über eine beschränkte Anzahl Impfdosen, wie die anderen Schweizer Kantone auch. Jüngsten Informationen zufolge können zwischen der letzten Dezemberwoche 2020 und Ende Januar 2021 knapp 11 000 Dosen zum Einsatz kommen. Erteilt Swissmedic die Bewilligung für den Impfstoff von Moderna, steigt diese Zahl auf 21 000 Dosen. Die mobilen Teams haben 1500 Personen in 18 Pflegeheimen geimpft.

Ab Montag, 18. Januar 2021 können im Forum Freiburg oder im Espace Gruyère bis zu 1800 Personen geimpft werden. Die Zahl der Impflinien wird schrittweise erhöht, sodass der verfügbare Bestand an Impfdosen genutzt wird.

Die Terminvereinbarung ist ab Mittwoch, 13. Januar 2021 via www.fr.ch/de/impfung-covid möglich.

Weil der Kanton davon abhängig ist, wie viele Impfdosen ihm der Bund zur Verfügung stellt (in ständiger Entwicklung), hat Letzterer priorisierte Gruppen definiert. Bis im Sommer wird die Impfung nach und nach der ganzen Bevölkerung zugänglich sein; das aktuelle Ziel des Kantons und der Schweiz im Allgemeinen lautet: Die besonders gefährdeten Personen schützen.

Die erste Etappe der Impfung konzentriert sich somit auf die nachfolgenden prioritären Personen:

  • Personen ab 75 Jahren
  • Bewohner/innen und Personal von Pflegeheimen
  • Hochrisikopersonen mit chronischer Erkrankung (Herz- oder Ateminsuffizienz, schwerer Bluthochdruck, Krebs, starke Adipositas oder Immunschwäche)
  • Gesundheitspersonal mit regelmässigem Kontakt zu COVID-19-Patientinnen und -Patienten oder besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten (immunschwache oder geriatrische Patientinnen und Patienten)

Hochrisikopersonen mit chronischer Erkrankung 

Die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) hat ein Vorgehen vorgesehen, mit dem sie die besonders gefährdeten Personen erreichen will. Demnach können Hausärztinnen und Hausärzte die Kontaktdaten dieser Personen im Hinblick auf eine priorisierte Anmeldung direkt übermitteln. Sie werden dies im Einvernehmen mit der Patientin oder dem Patienten tun. Die zwei Impftermine werden der betroffenen Person dann per Telefon mitgeteilt.

Für alle anderen erfolgt die Terminvereinbarung ausschliesslich übers Internet. Die GSD fordert Angehörige und Bekannte von über 75-Jährigen auf, sie bei der Terminvereinbarung zu unterstützen. Mehrere Gemeinden, so z. B. Freiburg oder Bulle, werden ebenfalls eine Unterstützung anbieten.

Die mobilen Teams werden schrittweise auch an andere Orte als die Pflegeheime ausgesandt, so z. B. in Altersresidenzen oder -wohnungen. Ab März wird das Dispositiv möglicherweise von den Ärztinnen und Ärzten sowie von den Apothekerinnen und Apothekern unterstützt werden können.

Und die Bewohnerinnen und Bewohner des Broyebezirks werden sich schliesslich in ein Impfzentrum des HIB begeben können, das seine Türen am 25. Januar 2021 öffnen wird.