Die Covid-19-Impfung ist freiwillig und gratis. Sie erfordert zwei Impfdosen im Abstand von mindestens drei Wochen.
Die Impfdosen stehen zu Beginn nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Da die Durchführung der Covid-19-Impfung im Kanton von der Liefermenge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfdosen (die sich ständig ändert) abhängt, hat der Bund Zielgruppen bestimmt, die prioritär geimpft werden. Die breite Bevölkerung wird bis zum kommenden Sommer schrittweise Zugang zur Impfung erhalten.
Ein Pilotprojekt erlaubt eine Impfung durch manche Ärztinnen und Ärzte. Diese kontaktieren ihre Risikopatienten. Der derzeit verfügbare Impfstoff erlaubt noch keine Verabreichung der Impfung in den Apotheken.

Derzeit priorisierte Zielgruppen

Die Anmeldung zur Impfung in den Zentren im Forum Fribourg und im Espace Gruyère ist über diese Website möglich (Link "sich anmelden" unten). 

Mit der Anmeldung zur Impfung 3 Montate nach einer Coronainfektion warten. Innerhalb dieser Zeitspanne wird man nicht an Corona erkranken.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Broyebezirks können sich auch in das Impfzentrum des HIB (Payerne) begeben.

Covid-19-Impfung © Etat de Fribourg - Staat Freiburg
Hotline Gesundheit (auch für Fragen zur Impfung)

Bewohner/innen und Personal der Pflegeheime, Pflegepersonal der Spitäler

Die Impfung in den Pflegeheimen erfolgt namentlich durch mobile Teams. Es ist auch geplant, die betreuten Wohneinrichtungen (Einrichtungen für betreutes Wohnen) zu kontaktieren, um die Impfung durch die mobilen Teams zu organisieren. Das Pflegepersonal der Spitäler wird intern geimpft.

Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko

Die Hausärztinnen und Hausärzte können die Kontaktdaten von Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko für eine prioritäre Anmeldung direkt weiterleiten. Sie tun dies mit dem Einverständnis der Patientin oder des Patienten. Die betreffende Person wird dann telefonisch über ihre 2 Termine informiert. Es ist vor allem wichtig, dass Hochrisikopatienten Kontakt mit ihrem Arzt aufnehmen damit er sie anmelden kann.

Wie melde ich mich an?

  1. Die Anmeldung für priorisierte Personen erfolgt online. Die beiden für die Impfung notwendigen Termine werden bei der Anmeldung angegeben. Falls kein Termin verfügbar ist, wird Ihre Anmeldung auf eine Warteliste gesetzt und Sie werden sobald ein Termin frei ist angemeldet und benachrichtigt.
    Mit dem System des Bundes, das auch im Kanton Freiburg benutzt wird, ist eine Anmeldung für Paare leider nicht möglich. So kann es bei einer zeitgleichen Anmeldung vorkommen, dass eine Person direkt einen Termin bekommt, während die andere auf die Warteliste gesetzt wird.
    Wenn Sie keinen Zugang zum Internet haben, lassen Sie sich von Ihren Angehörigen oder Ihren Bekannten helfen. Auch Einrichtungen und Verwaltungen können Sie dabei unterstützen. Im Zweifelsfall können Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wenden. 
    Kontrollen . Es werden Stichproben durchgeführt um zu überprüfen, ob es sich bei den angemeldeten Personen um Risikopatientinnen und -patienten handelt. Die überprüften Personen müssen dem Kantonsarztamt ein Arztzeugnis vorlegen.
  2. Wenn Sie Ihre Mobiltelefonnummer abgegeben haben, wird ein SMS Sie vor dem Rendez-vous benachrichtigen.
  3. Bringen Sie zum Impftermin eine Identitätskarte (ID oder Pass, gültig oder abgelaufen, oder auch ein Führerausweis) und Ihren Krankenversicherungsausweis (Ihre Krankenkassenkarte) mit. Ihr Impfausweis wird nicht benötigt. 
    Bitten Sie Ihre Familienangehörigen oder Bekannte, Sie hinzubringen, wenn Sie sich selbst nicht fortbewegen können. Es gibt auch Vereine, deren Hilfe Sie für den Transport in Anspruch nehmen können.
    Wichtig: Verschieben Sie Ihren Termin, wenn Sie Fieber oder Symptome haben, die auf eine Covid-19-Ansteckung zurückzuführen sein könnten.
Sich anmelden

 

Häufig gestellte Fragen FAQ

  • Sie können dies – vor dem ersten Termin – über die Bestätigung tun, die Sie erhalten haben. Sie müssen sich aber im Klaren darüber sein, dass Ihr Termin – je nach Nachfrage – um mehrere Tage oder sogar Wochen verschoben werden kann. Wenn Sie die erste Dosis schon erhalten haben, kann der Termin für die zweite Dosis nur aus triftigem Grund verschoben werden.

  • Dank dem Impfstoff kann der Körper eine speziell gegen das Virus gerichtete Immunabwehr aufbauen. Sobald der Körper dem Virus ausgesetzt ist, kann er es mit seiner Immunabwehr bekämpfen und eine Erkrankung verhindern. Der Impfstoff wirkt in gleicher Weise auf das Immunsystem wie das Virus, ohne jedoch die Krankheit zu verursachen.

    Es gibt mehrere Impfstofftypen gegen das Coronavirus, nicht alle sind in der Schweiz zugelassen.

  • Das Coronavirus ist sehr ansteckend. Auch wenn die Mehrheit der infizierten Personen nur milde oder gar keine Symptome entwickelt, kommt es bei einem Teil der Erkrankten zu schweren Verläufen, insbesondere bei besonders gefährdeten Personen. Um die Folgen der Pandemie für alle zu mindern, müssen prioritär die besonders gefährdeten Personen geschützt werden.

    Die COVID-19-Impfung schützt vor dem Coronavirus. Sie ist wirksam, sicher und einfach. Sie ist – neben den Verhaltens- und Hygieneregeln – das bislang wirksamste Mittel, um die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle in der Schweiz zu reduzieren. In einem ersten Schritt könnte die COVID-19-Impfung somit eine Überlastung des Gesundheitssystems in der Schweiz verhindern.

  • Bisher hat der Bund zwei Impfstoffe zugelassen (Moderna und Pfizer). Mittelfristig sind noch weitere vorgesehen. Mehr dazu

  • Durch die Impfung bildet der Körper Antikörper und sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es nun zu einer Infektion mit dem Virus, wird der Körper dieses bekämpfen und das Erkrankungsrisiko deutlich senken. Der optimale Impfschutz ist knapp zwei Wochen nach der zweiten Dosis erreicht.

    Wichtig: Einen vollständigen Schutz gibt es nicht (95 % für Pfizer und Moderna). Einige Menschen können trotz der Impfung COVID-19 bekommen. Mit der Impfung ist jedoch die Chance höher, dass sie nicht schwer krank werden.

  • Jeder Impfstoff braucht in der Schweiz eine Zulassung und eine Empfehlung. Dazu muss er hohe Standards für Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität erfüllen. Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic hat die Impfstoffe gegen COVID-19 genau geprüft und zugelassen. Sie sind sicher und wirken zu 95 %. Mehrere Zehntausend Personen haben die Impfstoffe in Studien erhalten. Sie sind auch sicher und wirksam bei Personen in höherem Alter und mit chronischen Krankheiten. Seit der Zulassung wurden mehrere Millionen Personen mit diesen Impfstoffen geimpft. Bisher gibt es weder in den Studien noch in den Impfprogrammen Auffälligkeiten bezüglich schwerer Nebenwirkungen. Fachleute überwachen weiterhin die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe.

    Allgemein gilt: Das Risiko für schwere Nebenwirkungen nach der Impfung ist viel kleiner als die Gefahr, nach einer Infektion mit dem Coronavirus schwer zu erkranken.

  • Die Impfung wird in den Oberarm gespritzt. Bei Moderna und Pfizer sind zwei Impfungen nötig. Die zweite Impfung erfolgt etwa vier bis sechs Wochen nach der ersten Impfung. Wichtig: Damit der Schutz gewährleistet ist, braucht es zwei Impfungen mit dem gleichen Impfstoff. In Zukunft könnte eine Dosis für bestimmte (nicht gefährdete) Personen, bei denen COVID-19 in einem Abstrich nachgewiesen wurde, ausreichend sein.

  • Die Impfung umfasst zwei Spritzen (in den Oberarm), die in einem Abstand von vier bis sechs Wochen verabreicht werden. Ein partieller Schutz gegen COVID-19 beginnt ca. zwei Wochen nach der ersten Dosis und ist zwei Wochen nach der zweiten Dosis vollständig aufgebaut (95 %). Der Schutz hält mehrere Monate an.

  • Das ist noch nicht bekannt, der Schutz hält jedoch sicher für mindestens 6 Monate an. Im Moment untersuchen die Hersteller, wie lange die Impfung schützt. Es kann sein, dass nach einer bestimmten Zeit nochmals eine Impfung empfohlen wird.

  • Folgenden Personen wird die COVID-19-Impfung nicht empfohlen:

    • Personen, die in der Vergangenheit eine schwere allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock oder Angioödem/Quincke-Ödem) auf eine Impfung gezeigt haben;
    • Schwangeren; Es gibt noch nicht genug Daten zur Impfung in der Schwangerschaft. Eine generelle Impfung von schwangeren Frauen ist vorerst nicht empfohlen. Schwangere mit chronischen Krankheiten mit dem höchsten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf können sich jedoch nach einer Nutzen-Risikoabwägung durch ihre Spezialärztin oder ihren Spezialarzt impfen lassen.
    • Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren; Bis jetzt gibt es nicht genug Daten zur Impfung in diesem Alter.

    Bei hohem Fieber, Krankheit oder Unwohlsein sollten Sie die Impfung verschieben und sich testen lassen. Dasselbe gilt für Personen, die auf ein COVID-19-Testergebnis warten oder sich in Isolation oder Quarantäne befinden.

    Wenn Sie positiv auf COVID-19 getestet wurden, müssen Sie mindestens 3 Monate warten, bevor Sie sich impfen lassen können. In diesem Zeitraum ist es äusserst selten, ein zweites Mal zu erkranken.

  • Ja. Die Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben auch weiterhin wichtige Massnahmen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Auch wenn eine Impfung vor einer Erkrankung schützt, ist heute noch nicht klar, wie gut sie eine Übertragung des Coronavirus verhindert. Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns»: www.bag-coronavirus.ch.

    Ausnahme: Wenn Sie vollständig geimpft sind, können Sie bei einem privaten Treffen mit anderen vollständig geimpften Personen auf das Abstandhalten und Maskentragen verzichten. Vollständig geimpft bedeutet, eine Person hat beide Impfdosen erhalten und im Anschluss an die zweite Impfung sind 14 Tage vergangen.

  • Bei jeder Impfung kann es Nebenwirkungen geben, meistens sind sie jedoch schwach und rasch vorbei. Sehr selten gibt es schwere Nebenwirkungen (z. B. eine schwere allergische Reaktion direkt nach der Impfung).

    Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

    • allgemeine Symptome wie Schüttelfrost, Fiebergefühl oder leichtes Fieber;
    • gerötete, schmerzende oder geschwollen Einstichstelle;
    • Kopfschmerzen;
    • Müdigkeit;
    • Muskel- und Gelenkschmerzen.

    Diese Nebenwirkungen treten nach Impfungen häufig auf. Sie zeigen, dass der Körper den Impfschutz aufbaut. Sie sind also in milder Form auch ein gutes Zeichen.

    Die Nebenwirkungen sind in der Regel nach 1 bis 3 Tagen vorbei. Zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.

  • Leichte Nebenwirkungen sind in der Regel nach wenigen Tagen vorbei. Haben Sie nach einer Woche immer noch Nebenwirkungen oder werden die Nebenwirkungen schlimmer? Fühlen Sie sich nach der Impfung über längere Zeit unwohl? Oder bemerken Sie ein paar Wochen nach der Impfung etwas Ungewöhnliches? Dann wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Sie oder er wird nach einer ersten Untersuchung entscheiden können, ob es sich um eine Nebenwirkung handelt oder ob die Symptome eine andere Ursache haben, und welche Massnahme getroffen werden muss.

  • Die Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos. Die Krankenkasse bezahlt einen Teil der Impfung, der Bund und die Kantone zahlen den Rest.

  • Ja. Impfungen in der Schweiz sind freiwillig. Eine Impfpflicht ist nicht vorgesehen.

  • Nein. Sie bekommen durch die Impfung kein COVID-19. Im Impfstoff gibt es keine Coronaviren. Sie werden sich auch vor und nach jeder Impfung weiterhin an die Hygiene- und Verhaltensregeln halten müssen. Die Impfung führt nicht zu mehr positiven Testergebnissen.

  • Durch die Impfung bildet der Körper Antikörper und sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es nun zu einer Infektion mit dem Virus, wird der Körper dieses bekämpfen und das Erkrankungsrisiko deutlich senken. Wichtig: Einen vollständigen Schutz gibt es nicht (95 % für Pfizer und Moderna). Einige Menschen können trotz der Impfung COVID-19 bekommen. Mit der Impfung ist jedoch die Chance höher, dass sie nicht schwer krank werden.

  • Die Impfung ist im Moment für bestimmte prioritäre Zielgruppen (beispielsweise für besonders gefährdete Personen) vorgesehen. Im weiteren Verlauf wird die Impfung auch für andere Zielgruppen möglich sein. Dies ist abhängig von der Verfügbarkeit der Impfstoffe.

    Gute Gründe, sich impfen zu lassen:

    • Die Impfung schützt Sie vor einer Covid-19-Erkrankung. Obwohl manche Personen keine Symptome entwickeln oder einen milden Krankheitsverlauf haben, kann auch ein schwerer Verlauf möglich sein.
    • Die Impfung schützt Ihr Umfeld vor einer Covid-19-Erkrankung. Mit der Impfung tragen Sie dazu bei, die Anzahl Erkrankungen zu reduzieren. Je weniger Personen am Coronavirus erkranken, desto eher ist die Normalisierung des Alltags wieder möglich.
    • Nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus können andauernde gesundheitliche Einschränkungen (beispielsweise Atemschwierigkeiten bei anstrengenden Tätigkeiten oder Müdigkeit) auftreten. Dies kann auch bei jüngeren, gesunden Personen der Fall sein. Indem Sie sich impfen lassen, besteht ein kleineres/kein Risiko, dass Sie sich überhaupt anstecken.
    • Das soziale und wirtschaftliche Leben ist durch das Coronavirus stark eingeschränkt.
    • Mit der Impfung sind Sie gut vor einer Erkrankung und vor einem schweren Verlauf geschützt. Heute ist jedoch noch nicht klar, ob die Impfung verhindert, dass Sie andere Personen anstecken. Möglicherweise reduziert die Impfung auch das Risiko einer Übertragung des Coronavirus auf andere Personen. Dies wäre vor allem für besonders gefährdete Personen in Ihrer Familie, Ihrem Haushalt oder Ihrem Arbeitsumfeld wichtig. Denn es gibt besonders gefährdete Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder bei denen die Impfung nicht so gut wirkt, weil das Immunsystem geschwächt ist. Mehr Daten zu diesem Thema werden in Zukunft erwartet.
  • Normalerweise dauert die Entwicklung eines Impfstoffes länger. Dass es so schnell gegangen ist, hat zwei Gründe. 1. Zugewiesene Ressourcen: Ein Impfstoff gegen COVID-19 zu finden ist für viele Länder zur Priorität geworden und es wurde eine Menge öffentliche Gelder investiert. Darüber hinaus haben viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gleichzeitig mit der Suche nach einem Impfstoff begonnen. 2. Bei der Entwicklung einer Impfung gegen das neue Coronavirus wurden die verschiedenen Phasen der Impfstoffentwicklung nicht nacheinander, sondern parallel durchgeführt. Es wurden jedoch alle klinischen Phasen durchlaufen.

  • In den Zentren durchlaufen Sie drei Schritte: Formalitäten, Impfung, Überwachung nach der Impfung. Grundsätzlich sollte eine Stunde eingeplant werden.

  • Laut aktueller Weisung des BAG und bis auf Weiteres müssen die Quarantäne- und Isolationsanweisungen nach einem engen Kontakt mit einer erkrankten Person oder einem positiven Test auch nach einer Impfung eingehalten werden.

  • Ja. Wir empfehlen die Impfung, auch wenn Sie bereits am neuen Coronavirus erkrankt waren. Die genaue Dauer des Schutzes nach der Erkrankung ist noch nicht klar. Daten weisen darauf hin, dass Sie mindestens drei Monate vor einer erneuten Ansteckung geschützt sind. Deshalb wird die Impfung auch empfohlen, wenn Sie bereits am neuen Coronavirus erkrankt waren, jedoch erst drei Monate nach der Erkrankung. Durch die Impfung sind Sie optimal geschützt und die Immunabwehr wird zusätzlich gestärkt. Es ist möglich, dass sich die Empfehlungen ändern und in Zukunft eine einzige Impfdosis für einige (nicht gefährdete) Personen, bei denen COVID-19 in einem Abstrich nachgewiesen wurde, ausreichend ist.

    Ein Antikörpertest soll nicht erfolgen und wird ausdrücklich nicht empfohlen. Denn ein Antikörpertest gibt keinen Aufschluss darüber, wie lange jemand nach einer bestätigten Infektion immun ist, da die sogenannten Gedächtniszellen hierbei nicht ermittelt werden.

  • Zum heutigen Zeitpunkt können Sie nicht zwischen Impfstoffen auswählen. Beide zugelassenen mRNA-Impfstoffe sind hinsichtlich der Wirksamkeit und der Sicherheit gleichwertig. Sie werden deshalb den gleichen Zielgruppen angeboten. Entscheidend dafür, wer welchen Impfstoff erhält, ist momentan vor allem die Verfügbarkeit der einzelnen Impfstoffe in der Schweiz.

  • Gemäss aktuellem Wissen wirkt die Covid-19-Impfung auch gegen die Variante aus Grossbritannien. Für manche Varianten können zum aktuellen Zeitpunkt Auswirkungen auf die Wirksamkeit der zugelassenen Impfstoffe nicht ausgeschlossen werden. Die Situation wird eng verfolgt und sobald mehr Erkenntnisse vorliegen, werden diese veröffentlicht.

  • Ja. Jedoch sollte ungefähr drei Wochen Abstand zwischen den Impfungen liegen.

  • Wenn Sie hohes Fieber haben und sich krank oder unwohl fühlen, ist es besser, die Impfung zu verschieben. Sie sollten den Impftermin aber nachholen, sobald Sie keine Symptome mehr haben.

    Bei Symptomen, die zu COVID-19 passen, gilt weiterhin: Lassen Sie sich unmittelbar nach Beginn der Symptome testen. Bleiben Sie zu Hause bis das Testergebnis vorliegt. Sie sollen in dieser Zeit ebenfalls keine Impftermine wahrnehmen.

  • Die Teststrategie bleibt vorerst wie gehabt bestehen. Denn eine Impfung garantiert nie einen hundertprozentigen Schutz. Es ist möglich, dass Sie trotz der Impfung am neuen Coronavirus erkranken. Mit der COVID-19-Impfung ist die Chance höher, dass Sie keinen schweren Krankheitsverlauf haben.

  • Das jeweilige Land legt die Einreisebedingungen fest. Schon heute ist es üblich, dass vor der Einreise in gewisse Länder ein Impfnachweis erbracht werden muss (beispielsweise für die Gelbfieber-Impfung). Eine weltweite Anerkennung des Impfausweises muss mit anderen Ländern abgestimmt sein. Das BAG verfolgt die laufenden Überlegungen im Rahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eng.

  • Jede Person, die sich impfen lässt, erhält nach der Impfung einen Impfnachweis in Papierform. Diese Bestätigung enthält Informationen zum verabreichten Impfstoff (beispielsweise Handelsname, Hersteller, Lot-Nr.). Die Impfbestätigung erhalten Sie direkt bei der Impfstelle. Wie die Grippeimpfung wird diese Impfung auch nicht im Papier-Impfbüchlein eingetragen.

    Aktuell können sich Nutzerinnen und Nutzer nicht bei meineimpfungen.ch einloggen und ihre Daten ansehen; der Service wurde vorübergehend deaktiviert, bis die Abklärungen zur Datensicherheit abgeschlossen sind. Auch die Übermittlung der Daten von den Impfstellen an myCOVIDvac wurde pausiert (mit dem Modul des elektronischen Impfausweises können die Covid-19-Impfungen auf www.meineimpfungen.ch gespeichert werden), bis die Sicherheitsfragen geklärt sind.


 

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