Die Covid-19-Impfung ist freiwillig und gratis. Sie erfordert zwei Impfdosen im Abstand von mindestens drei Wochen.
Die Impfdosen stehen zu Beginn nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Da die Durchführung der Covid-19-Impfung im Kanton von der Liefermenge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfdosen (die sich ständig ändert) abhängt, hat der Bund Zielgruppen bestimmt, die prioritär geimpft werden. Die breite Bevölkerung wird bis zum kommenden Sommer schrittweise Zugang zur Impfung erhalten.
Der derzeit verfügbare Impfstoff erlaubt noch keine Verabreichung der Impfung durch die Ärztinnen und Ärzte oder in den Apotheken.

Derzeit priorisierte Zielgruppen

  • Personen ≥ 75 Jahre
  • Bewohner/innen und Personal der Pflegeheime
  • Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko
  • Gesundheitspersonal in regelmässigem Kontakt mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten oder mit besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten (Patientinnen/Patienten unter Immunsuppression, geriatrischer Patientinnen/Patienten)

Die Anmeldung zur Impfung in den Zentren im Forum Fribourg und im Espace Gruyère ist über diese Website möglich (Link "sich anmelden" unten). 

Mit der Anmeldung zur Impfung 3 Montate nach einer Coronainfektion warten. Innerhalb dieser Zeitspanne wird man nicht an Corona erkranken.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Broyebezirks werden sich auch in das Impfzentrum des HIB (Payerne) begeben können, das am 25. Januar 2021 öffnet.

Covid-19-Impfung
Covid-19-Impfung © Etat de Fribourg - Staat Freiburg

Bewohner/innen und Personal der Pflegeheime, Pflegepersonal der Spitäler

Die Impfung in den Pflegeheimen erfolgt namentlich durch mobile Teams. Es ist auch geplant, die betreuten Wohneinrichtungen (Einrichtungen für betreutes Wohnen) zu kontaktieren, um die Impfung durch die mobilen Teams zu organisieren. Das Pflegepersonal der Spitäler wird intern geimpft.

Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko

Die Hausärztinnen und Hausärzte können die Kontaktdaten von Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko für eine prioritäre Anmeldung direkt weiterleiten. Sie tun dies mit dem Einverständnis der Patientin oder des Patienten. Die betreffende Person wird dann telefonisch über ihre 2 Termine informiert. Es ist vor allem wichtig, dass Hochrisikopatienten zwischen 65 und 75 Jahren Kontakt mit ihrem Arzt aufnehmen damit er sie anmelden kann.

Wie melde ich mich an?

  1. Die Anmeldung für priorisierte Personen erfolgt online. Die beiden für die Impfung notwendigen Termine werden bei der Anmeldung angegeben. Falls kein Termin verfügbar ist, wird Ihre Anmeldung auf eine Warteliste gesetzt und Sie werden sobald ein Termin frei ist angemeldet und benachrichtigt.
    Mit dem System des Bundes, das auch im Kanton Freiburg benutzt wird, ist eine Anmeldung für Paare leider nicht möglich. So kann es bei einer zeitgleichen Anmeldung vorkommen, dass eine Person direkt einen Termin bekommt, während die andere auf die Warteliste gesetzt wird.
    Wenn Sie keinen Zugang zum Internet haben, lassen Sie sich von Ihren Angehörigen oder Ihren Bekannten helfen. Auch Einrichtungen und Verwaltungen können Sie dabei unterstützen. Im Zweifelsfall können Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wenden.
  2. Wenn Sie Ihre Mobiltelefonnummer abgegeben haben, wird ein SMS Sie vor dem Rendez-vous benachrichtigen.
  3. Bringen Sie zum Impftermin eine Identitätskarte (ID oder Pass, gültig oder abgelaufen, oder auch ein Führerausweis) und Ihren Krankenversicherungsausweis (Ihre Krankenkassenkarte) mit. Ihr Impfausweis wird nicht benötigt. 
    Bitten Sie Ihre Familienangehörigen oder Bekannte, Sie hinzubringen, wenn Sie sich selbst nicht fortbewegen können. Es gibt auch Vereine, deren Hilfe Sie für den Transport in Anspruch nehmen können.
    Wichtig: Verschieben Sie Ihren Termin, wenn Sie Fieber oder Symptome haben, die auf eine Covid-19-Ansteckung zurückzuführen sein könnten.
Sich anmelden

 

Häufig gestellte Fragen FAQ

  • Einige Gesundheitsfragebögen wurden bei der Anmeldung wegen eines technischen Fehlers nicht gespeichert. Sie müssen sich kein zweites Mal anmelden, sondern nur die Daten angeben, die noch nicht gespeichert worden sind.

  • Der Impfstoff ermöglicht dem Körper, eine speziell gegen das Virus gerichtete Immunabwehr aufzubauen. Sobald der Körper dem Virus ausgesetzt ist, kann er es mit der Immunabwehr bekämpfen und eine Erkrankung verhindern. Der Impfstoff wirkt in der gleichen Weise auf das Immunsystem wie das Virus, ohne jedoch die Krankheit zu verursachen.

    Die Entwicklung der Impfstoffe gegen COVID-19 ist weit fortgeschritten. Es gibt bereits drei wirksame Impfstoffe, rund 200 befinden sich derzeit in Entwicklung.

  • Das Coronavirus ist sehr ansteckend. Auch wenn die Mehrheit der infizierten Personen nur milde oder gar keine Symptome entwickelt, kommt es bei einem Teil der Erkrankten zu schweren Verläufen, insbesondere bei besonders gefährdeten Personen. Um die Folgen der Pandemie für alle einzuschränken, müssen primär die besonders gefährdeten Personen geschützt werden.

    Die COVID-19-Impfung schützt vor dem Coronavirus. Sie ist wirksam, sicher und einfach. Sie ist – neben den Verhaltens- und Hygieneregeln – das bislang wirksamste Mittel, um die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle in der Schweiz zu reduzieren. In einem ersten Schritt könnte die COVID-19-Impfung somit eine Überlastung des Gesundheitssystems in der Schweiz verhindern.

  • Bisher hat der Bund drei Verträge mit den Impfstoffherstellern Pfizer/BioNTech, Moderna und AstraZenecaabgeschlossen. Der Impfstoff von Pfizer/BioNTech, der zu 95 % wirksam ist, wurde am 19. Dezember 2020 von Swissmedic zugelassen. Am 12. Januar 2021 hat Swissmedic einen zweiten COVID-19-Impfstoff für den Schweizer Markt zugelassen, den von Moderna. Der Impfstoff von AstraZeneca befindet sich noch im Zulassungsverfahren bei Swissmedic.

  • Durch die Impfung bildet der Körper Antikörper und sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es nun zu einer Infektion mit dem Virus, wird der Körper dieses bekämpfen und das Erkrankungsrisiko deutlich senken. Der Impfschutz ist eine Woche nach der zweiten Dosis erreicht.

    Wichtig: Einen vollständigen Schutz gibt es nicht (95 % für Pfizer/BioNtech und Moderna). Einige Menschen können trotz der Impfung COVID-19 bekommen. Mit der Impfung ist jedoch die Chance höher, dass sie nicht schwer krank werden.

  • Jeder Impfstoff braucht in der Schweiz eine Zulassung und eine Empfehlung. Dazu muss er hohe Standards für Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität erfüllen. Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic hat den Impfstoff gegen COVID-19 genau geprüft und zugelassen. Er ist sicher und wirkt zu 95 %. Seit April 2020 haben schon mehrere Zehntausend Personen den Impfstoff in klinischen Studien erhalten. Er ist auch sicher und wirksam bei Menschen in höherem Alter und mit chronischen Krankheiten. Die Studien zeigen, dass es bis jetzt (Stand: Mitte Dezember 2020) keine schweren Nebenwirkungen gibt. Swissmedic überwacht weiterhin die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs.

    Das Risiko für schwere Nebenwirkungen nach der Impfung ist viel kleiner als das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus.

  • Die Impfung wird in den Oberarm gespritzt. Es sind zwei Impfungen nötig. Die zweite Impfung erfolgt etwa vier Wochen nach der ersten Impfung. Wichtig: Damit der Schutz gewährleistet ist, braucht es beide Impfungen. Die zweite Impfung muss mit dem gleichen Impfstoff erfolgen wie die erste.

  • Die Impfung besteht aus zwei Spritzen (in den Oberarm) in einem Abstand von vier Wochen. Ein partieller Schutz gegen COVID-19 beginnt ca. zwei Wochen nach der ersten Dosis und ist eine Woche nach der zweiten Dosis vollständig (95 %).

  • Das ist noch nicht bekannt, der Schutz hält jedoch sicher für einige Monate an. Im Moment untersuchen die Hersteller, wie lange die Impfung schützt. Es kann sein, dass nach einer bestimmten Zeit nochmals eine Impfung empfohlen wird.

  • Folgenden Personen wird die COVID-19-Impfung nicht empfohlen:

    • Personen, die in der Vergangenheit eine signifikante allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock oder Angioödem/Quincke-Ödem) auf eine Impfung gezeigt haben;
    • Schwangeren (bis jetzt gibt es noch keine Daten zur Impfung in der Schwangerschaft);
    • Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren (bis jetzt gibt es noch keine Daten zur Impfung in dieser Altersgruppe).

    Bei hohem Fieber, Krankheit oder Unwohlsein sollte die Impfung verschoben werden. Dasselbe gilt für Personen, die auf ein COVID-19-Testergebnis warten oder in Isolation oder Quarantäne sind.

    Wenn Sie positiv auf COVID-19 getestet wurden, müssen Sie 3 Monate warten, bevor Sie sich impfen lassen können. In diesem Zeitraum kann man kein zweites Mal erkranken.

  • Ja. Die Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben auch weiterhin wichtige Massnahmen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Auch wenn eine Impfung vor einer Erkrankung schützt, ist heute noch nicht klar, ob sie auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützt. Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln des BAG «So schützen wir uns»: www.bag-coronavirus.ch.

  • Bei jeder Impfung kann es Nebenwirkungen geben. Meistens sind sie schwach und schnell vorbei. Sehr selten gibt es schwere Nebenwirkungen (z. B. eine schwere allergische Reaktion direkt nach der Impfung).

    Folgende Nebenwirkungen sind möglich:

    • allgemeine Symptome wie Schüttelfrost, Fiebergefühl oder leichtes Fieber;
    • gerötete, schmerzende oder geschwollen Einstichstelle;
    • Kopfschmerzen;
    • Müdigkeit;
    • Muskel- und Gelenkschmerzen.

    Diese Nebenwirkungen treten nach Impfungen häufig auf. Sie zeigen, dass der Körper den Impfschutz aufbaut. Sie sind also in milder Form auch ein gutes Zeichen.

    Die Nebenwirkungen sind in der Regel nach 1 bis 3 Tagen vorbei. Zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.

  • Leichte Nebenwirkungen sind in der Regel nach wenigen Tagen vorbei. Fühlen Sie sich jedoch nach der Impfung über längere Zeit müde? Oder hat sich Ihr Wohlbefinden verändert? Dann wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Sie oder er wird nach einer ersten Untersuchung entscheiden können, ob es sich um eine Nebenwirkung handelt oder ob die Symptome eine andere Ursache haben, und welche Massnahme getroffen werden muss.

  • Die Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos. Die Krankenkasse bezahlt einen Teil der Impfung, der Bund und die Kantone zahlen den Rest.

  • Ja. Impfungen in der Schweiz sind freiwillig. Eine Impfpflicht ist nicht vorgesehen. 

  • Nein. Sie bekommen durch die Impfung kein COVID-19. Im Impfstoff gibt es keine Coronaviren. Sie werden sich auch vor und nach jeder Impfung weiterhin an die Hygiene- und Verhaltensregeln halten müssen. 

  • Durch die Impfung bildet der Körper Antikörper und sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es nun zu einer Infektion mit dem Virus, wird der Körper dieses bekämpfen und das Erkrankungsrisiko deutlich senken. Wichtig: Einen vollständigen Schutz gibt es nicht (95 % für Pfizer/BioNtech und Moderna). Einige Menschen können trotz der Impfung COVID-19 bekommen. Mit der Impfung ist jedoch die Chance höher, dass sie nicht schwer krank werden.

  • Die Impfung ist im Moment für eine bestimmte Zielgruppe (z. B. für besonders gefährdete Personen) vorgesehen. Im weiteren Verlauf wird die Impfung auch für andere Zielgruppen empfohlen. Dies ist abhängig von der Verfügbarkeit der Impfstoffe.

    Gute Gründe, sich impfen zu lassen:

    • Die Impfung schützt Sie vor einer COVID-19-Erkrankung. Obwohl viele Personen keine Symptome entwickeln oder einen milden Krankheitsverlauf haben, kann auch ein schwerer Verlauf möglich sein.
    • Nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus können andauernde gesundheitliche Einschränkungen (z. B. Atemschwierigkeiten bei anstrengenden Tätigkeiten oder Müdigkeit) auftreten. Dies kann auch bei jüngeren, gesunden Personen der Fall sein. Indem Sie sich impfen lassen, besteht ein kleineres bzw. kein Risiko, dass Sie sich überhaupt anstecken.
    • Das soziale und wirtschaftliche Leben ist durch das Coronavirus stark eingeschränkt. Je weniger Personen mit dem Coronavirus angesteckt werden, desto eher ist die Normalisierung des Alltags wieder möglich.
  • Normalerweise dauert die Entwicklung eines Impfstoffes länger. Dass es so schnell gegangen ist, hat zwei Gründe. 1. Zugewiesene Ressourcen: Ein Impfstoff gegen COVID-19 zu finden ist für viele Länder zur Priorität geworden und es wurde eine Menge öffentliche Gelder investiert. Darüber hinaus haben viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gleichzeitig mit der Suche nach einem Impfstoff begonnen. 2. Bei der Entwicklung einer Impfung gegen das neue Coronavirus wurden die verschiedenen Phasen der Impfstoffentwicklung nicht nacheinander, sondern parallel durchgeführt. Es wurden jedoch alle klinischen Phasen durchlaufen. 

  • Nein. Für besonders gefährdete Personen, die sich nicht fortbewegen können, wird derzeit eine Lösung diskutiert, noch steht aber nichts fest.

  • Ab dem 18. Januar 2021, in einer vorgegebenen Reihenfolge.

  • Grundsätzlich sollte eine Stunde eingeplant werden.

  • Sie können dies über die Bestätigung tun, die Sie erhalten haben. Sie müssen sich aber im Klaren darüber sein, dass Ihr Termin – je nach Nachfrage – um mehrere Tage oder sogar Wochen verschoben werden kann.

  • Laut aktueller Weisung des BAG und bis auf Weiteres müssen die Quarantäne- und Isolationsanweisungen nach einem engen Kontakt mit einer erkrankten Person oder einem positiven Test auch nach einer Impfung eingehalten werden.


 

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