COVID-19: breit angelegte Tests an der Universität Freiburg

19. März 2021 -15h01

Die Universität Freiburg wird in das Pilotprojekt zum breiten Testen für asymptomatische Personen einbezogen: Rund 1000 Personen können anfangs nächster Woche an Speichel-Poolingtests am Standort der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät im Pérolles teilnehmen.

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Verwaltungs-, Logistik- und Reinigungspersonal, Professorinnen und Professoren sowie die weiteren Mitglieder des akademischen Personals der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät im Pérolles, insgesamt rund 1000 Personen, werden dazu aufgerufen, sich am 23. und 24. März 2021 testen zu lassen. Mit dem Testen von asymptomatischen Personen sollen Ansteckungsketten unterbrochen und infizierte Personen rasch ermittelt werden. Ziel ist es, die schrittweise Rückkehr der Studierenden vorzubereiten, die ihr Studium momentan im Fernunterricht absolvieren.

Wichtig: Die Teilnahme am Test ist für die aufgebotenen Personen freiwillig und das System ist so aufgebaut, dass der Arbeitgeber nicht herausfinden kann, wer den Test macht und wer nicht.
Diese Testes könnten in den kommenden Wochen auf andere Fakultäten und Schulen oder auf die Studierenden ausgeweitet werden. 
Das Pilotprojekt zum breiten Testen wird Ende März ausgewertet. Anhand der Auswertung können die Details des Testkonzepts für den Monat April definiert werden.

Speichel-Pooling

Pooling ist die Verwendung eines einzigen diagnostischen Tests zur Analyse einer Mischung von Proben verschiedener Personen. Wenn einer der Pools positiv ist, dann enthält mindestens eine der Proben den infektiösen Erreger. Die Proben von Personen aus dieser Gruppe werden dann einzeln getestet, um die infizierte Person zu isolieren. Pooling beschleunigt das grossflächige Screening.