Die SES-Massnahmen umfassen mehrere Angebote. Die Schuldirektionen können auch direkt auf schulinterne Ressourcen zurückgreifen:
- Die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sind in allen Schulen des Kantons vertreten.
Die Schuldirektionen können bei Bedarf auch externe Unterstützung in Form spezifischer Ressourcen und Massnahmen in Anspruch nehmen..
Interne Massnahmen sind finanzielle Mittel, die den Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden, um besondere Situationen von Schüler-innen oder Schülergruppen in der Klasse zu bewältigen. Sie können von verschiedenen Fachpersonen aus dem Bildungsbereich (Lehrpersonen, Sonderpädagoge-innen, SSA usw.) übernommen werden.
Leistungen :
- Einführung punktueller Massnahmen zur Schaffung, Aufrechterhaltung und Pflege eines positiven Schulklimas.
- Enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren der Schule (Schulleitungen, Lehrpersonen, Heilpädagoge-innen, SSA usw.)
- Einsatz von Ressourcen im Bereich Intervention und/oder Prävention.
Bereitstellung von Ressourcen für Schüler-innen, die hospitalisiert sind und/oder sich in der Genesungsphase befinden.
Die mobile Einheit ist eine Einrichtung, die Teil der pädagogischen und sozialen Unterstützungsmassnahmen (SES) ist. Sie unterstützt und berät Schulen bei der Prävention und Bewältigung von Verhaltensauffälligkeiten einzelner Kinder. Sie wird auf Antrag der Schulleitung oder im Auftrag dieser auf Antrag der Lehrperson und/oder der SSA tätig.
Das Team der mobilen Einheit besteht aus Mitarbeitenden aus verschiedenen Fachbereichen: Unterricht, Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaften, Psychologie, Sozialarbeit, Sozialpädagogik.
Leistungen :
- Notfälle (Todesfall /schwere Krankheit / Unfall)
- Beratung/Unterstützung für Schulen:
- Telefonische Beratung anbieten
- Über mögliche Interventionsansätze nachdenken
- Lehpersonen und Schulleitungen unterstützen
- Sozialpädagogische Begleitung von Schüler-innen/Schülergruppen/Klassen:
- Individuelle Unterstützung der Schüler-innen im Umgang mit Emotionen und zur Förderung sozialer und zwischenmenschlicher Kompetenzen
- Arbeit an der Gruppendynamik
- Koordination von Situationen :
- Vernetzung der verschiedenen beteiligten Akteure
- Prävention und Projektmanagement:
Unterstützung der Schulen bei Projekten und/oder Präventionsmassnahmen.
Die Beschulung in die Relaisklasse erfolgt auf Antrag der Schuldirektion, wenn ein Kind erhebliche Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Die Beschulung ist für 2H bis 8H Kinder möglich und auf vier Monate begrenzt. Während dieser Zeit verbleibt das Kind mindestens 2 halbe Tage pro Woche in der Herkunftsklasse. Diese Integration entwickelt sich schrittweise hin zu einer vollständigen Wiedereingliederung.
Über die Beschulung in die Relaisklasse entscheidet die vom SEnOF und DOA benannte Schulinspektor-in auf Vorschlag der Schuldirektion.
Ziele
Das System entlasten und gleichzeitig die Beziehung zur Herkunftsschule aufrechthalten.
Dem Kind die Möglichkeitgeben, Abstand vom Schulsystem zu nehmen.
Dem Kind die Möglichkeit geben, neue soziale Kompetenzen zu entwickeln, um eine Reintegration in die Grundklasse zu ermöglichen.
Mit den Eltern zusammenarbeiten und sie in ihrer Erziehungsrolle in Bezug auf die Schule unterstützen.
Mit den verschiedenen Akteuren des Netzwerks zusammenarbeiten und bei Bedarf neue Partner einbeziehen.
Zielegruppe
Kinder, die wiederholt Probleme verursachen und die, trotz der verfügbaren Unterstützungen, den Unterricht sowie das Klassen oder Schulklima erheblich beeinträchtigen.
Transport
Der Transport des Kindes wird von der Wohnsitzgemeinde finanziert und in Zusammenarbeit mit der verantwortlichen Person der Relaisklasse organisiert.
Begleitsachse
Schulisch: Förderung der Lernmotivation durch Erfolgserlebnisse in Kleingruppen. Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen der Herkunftsklasse sicherstellen.
Sozialpädagogisch: Mit Wertschätzung und geeigneten pädagogischen Werkzeugen dazu beitragen, dass Kinder im Schulalltag positives und erwünschtes Verhalten zeigen.
Unterstützung der Eltern durch regelmässige Kontakte.
Psychologie / Kunsttherapie: Sicherstellung einer wöchentlichen Betreuung. Einschätzung der Bedürfnisse und Zusammenarbeit mit Eltern, Therapeut-innen und Netzwerkpartnern.
Die Beschulung in die Relaisklasse erfolgt auf Antrag der Schuldirektion, wenn ein Kind erhebliche Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Die Beschulung ist für 8H bis 11H Kinder möglich und auf vier Monate begrenzt. Nach einer sechswöchigen Beobachtungsphase wird in Zusammenarbeit mit der Herkunftsschule eine progressive und partielle Integration organisiert.
Über die Beschulung in die Relaisklasse entscheidet die vom SEnOF und DOA benannte Schulinspektor-in auf Vorschlag der Schuldirektion.
Ziele
Das System entlasten und gleichzeitig die Beziehung zur Herkunftsschule aufrechthalten.
Dem Kind die Möglichkeitgeben, Abstand vom Schulsystem zu nehmen.
Dem Kind die Möglichkeit geben, neue soziale Kompetenzen zu entwickeln, um seine Herkunftsklasse wieder integrieren zu können.
Mit den Eltern zusammenarbeiten und sie in ihrer Erziehungsrolle in Bezug auf die Schule unterstützen.
Mit den verschiedenen Akteuren des Netzwerks zusammenarbeiten und bei Bedarf neue Partner einbeziehen.
Zielegruppe
Kinder, die wiederholt Probleme verursachen und die, trotz der Einrichtung verfügbaren Unterstützungen, den Unterricht sowie das Klassen oder Schulklima erheblich beeinträchtigen.
Transport
Der Transport des Kindes wird von dem Gemeindeverband finanziert, dem die Herkunftsschule angehört.
Begleitachsen
Schulisch: Förderung der Lernmotivation durch Erfolgserlebnisse in Kleingruppen. Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen der ursprünglichen Klasse sicherstellen.
Sozialpädagogisch: Mit Wertschätzung und geeigneten pädagogischen Werkzeugen dazu beitragen, dass Kinder im Schulalltag positives und erwünschtes Verhalten zeigen.
Unterstützung der Eltern durch regelmässige Kontakte.
Psychologisch: Sicherstellung einer wöchentlichen Betreuung. Einschätzung der Bedürfnisse und Zusammenarbeit mit Eltern, Therapeut-innen und Netzwerkpartnern.
Vorberuflich: Schnuppertage absolvieren und ein realistisches Berufsprojekt festlegen.
Kontact: Direktion für SES-Maßnahmen Rte André-Piller 21 1762 Givisiez +41 26 305 73 80