Der Kanton Freiburg verzeichnete im April 2026 eine Arbeitslosenquote von 2,7 %. Dies sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei 4916 Personen. Das sind 236 Personen weniger als im März 2026, aber 239 Personen mehr als im April 2025. Die Arbeitslosigkeit ging in allen Bezirken zurück, und zwar um jeweils 0,1 Prozentpunkte im Saane- (3,7 %), im Greyerz- (2,9 %), im Glane- (2,4 %), im Sense- (1,4 %) und im Seebezirk (2,0%) und um jeweils 0,2 Prozentpunkte im Broye- (2,7 %) und im Vivisbachbezirk (2,0 %). Im Landesdurchschnitt sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,0 %.
Im April 2026 verzeichnete der Kanton Freiburg 9719 Stellensuchende. Dies sind 345 Personen weniger als im März 2026, aber 571 Personen mehr als im April 2025. Die Stellensuchendenquote liegt neu bei 5,4 % (-0,2 Prozentpunkte). Im Landesdurchschnitt ist die Stellensuchendenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 % gesunken.
Dank der Wiederaufnahme der Tätigkeiten im Freien (Saisoneffekt) gehört das Baugewerbe zu den Branchen, in denen die Arbeitslosenzahl am stärksten zurückgegangen ist. Der Freiburger Arbeitsmarkt bleibt aufgrund der weltweiten Handelsspannungen und geopolitischen Risiken jedoch geschwächt.
Arbeitslose und Stellensuchende
Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2025 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2021, 2022 und 2023) des Bundesamts für Statistik berechnet.