Der Kanton Freiburg verzeichnete im März 2026 eine Arbeitslosenquote von 2,8 %. Dies sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei 5152 Personen. Das sind 162 Personen weniger als im Februar 2026, aber 316 Personen mehr als im März 2025. Die Arbeitslosenquote sank um jeweils 0,1 Prozentpunkte im Saane- (3,8 %), im Greyerz- (3,0 %), im Broye- (2,9 %) und im Glanebezirk (2,5 %) bzw. um 0,2 Prozentpunkte im Vivisbachbezirk (2,2 %), während sie im Sense- (1,5 %) und im Seebezirk (2,1 %) unverändert blieb. Im Landesdurchschnitt sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 %.
Im März 2026 verzeichnete der Kanton Freiburg 10 064 Stellensuchende. Dies sind 28 Personen weniger als im Februar 2026, aber 784 Personen mehr als im März 2025. Die Stellensuchendenquote liegt wie im Vormonat bei 5,6 %. Im Landesdurchschnitt blieb die Stellensuchendenquote unverändert bei 5,0 %.
Dank der Wiederaufnahme der Tätigkeiten im Freien (Saisoneffekt) gehört das Baugewerbe zu den Branchen, in denen die Arbeitslosenzahl am stärksten zurückgegangen ist. Der Freiburger Arbeitsmarkt bleibt aufgrund der weltweiten Handelsspannungen und geopolitischen Risiken geschwächt.
Arbeitslose und Stellensuchende Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2025 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2021, 2022 und 2023) des Bundesamts für Statistik berechnet.