Im Februar 2026 betrug die Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg wie im Vormonat 2,9 %. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei 5314 Personen. Das sind 8 Personen mehr als im Januar 2026 und 381 Personen mehr als im Februar 2025. Im Saane- (3,9 %), im Glane- (2,6 %) und im Vivisbachbezirk (2,4 %) blieb die Arbeitslosenquote unverändert. Im Greyerz- (3,1 %), im Broye- (3,0 %) und im Sensebezirk (1,5 %) ging die Quote dagegen um 0,1 Prozentpunkte zurück, während sie im Seebezirk (2,1 %) um 0,1 Prozentpunkte zunahm. Im Landesdurchschnitt blieb die Arbeitslosenquote unverändert bei 3,2 %.
Im Februar 2026 verzeichnete der Kanton Freiburg 10 092 Stellensuchende. Dies sind 73 Personen mehr als im Januar 2026 und 758 Personen mehr als im Februar 2025. Die Stellensuchendenquote liegt neu bei 5,6 % (+0,1 Prozentpunkte). Im Landesdurchschnitt blieb die Stellensuchendenquote unverändert bei 5,0 %.
Die Handelsspannungen und geopolitischen Risiken belasten die Schweizer Unternehmen. Der Freiburger Arbeitsmarkt bleibt trotz seiner hohen Widerstandsfähigkeit geschwächt. Entscheidend wird sein, wie sich die internationale Lage in den kommenden Monaten entwickelt.
Arbeitslose und Stellensuchende Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2025 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2021, 2022 und 2023) des Bundesamts für Statistik berechnet.