Im Januar 2026 betrug die Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg wie im Vormonat 2,9 %. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei 5306 Personen. Das sind 20 Personen mehr als im Dezember 2025 und 335 Personen mehr als im Januar 2025. Im Glane- (2,6 %), im Sense- (1,6 %) und im Seebezirk (2 %) blieb die Arbeitslosenquote unverändert. Im Saane- (3,9 %), im Broye- (3,1 %) und im Greyerzbezirk (3,2 %) hat sie dagegen um jeweils 0,1 Prozentpunkte zugenommen, während sie im Vivisbachbezirk (2,4 %) um 0,2 Prozentpunkte zurückgegangen ist. Im Landesdurchschnitt stieg die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 %.
Im Januar 2026 verzeichnete der Kanton Freiburg 10 019 Stellensuchende. Dies sind 161 Personen mehr als im Dezember 2025 und 610 Personen mehr als im Januar 2025. Die Stellensuchendenquote liegt neu bei 5,5 % (+0,1 Prozentpunkte). Im Landesdurchschnitt ist die Stellensuchendenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 5 % gestiegen.
Nach der Senkung der US-Zölle haben sich die Aussichten für die Exportunternehmen verbessert. Die weltweite Unsicherheit – insbesondere im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen und geopolitischen Spannungen – setzt den Freiburger Arbeitsmarkt jedoch unter Druck.
Arbeitslose und Stellensuchende Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2025 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2021, 2022 und 2023) des Bundesamts für Statistik berechnet.