Der Kanton Freiburg verzeichnete im Juni 2026 eine Arbeitslosenquote von 2,5 %. Dies sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei 4539 Personen. Das sind 143 Personen weniger als im Mai 2026, aber 238 Personen mehr als im Juni 2025. Die Arbeitslosenquote ist in vier Bezirken zurückgegangen, und zwar um jeweils 0,1 Prozentpunkte im Saane- (3,3 %), im Greyerz- (2,7 %) und im Sensebezirk (1,2 %) und um 0,2 Prozentpunkte im Broyebezirk (2,5 %). Im Glane- (2,3 %), im Vivisbach- (1,9 %) und im Seebezirk (1,9 %) blieb die Quote dagegen unverändert. Im Landesdurchschnitt ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte zurückgegangen und liegt neu bei 2,9 %.
Im Juni 2026 verzeichnete der Kanton Freiburg 9291 Stellensuchende. Dies sind 94 Personen weniger als im Mai 2026, aber 365 Personen mehr als im Juni 2025. Die Stellensuchendenquote liegt neu bei 5,1 % (-0,1 Prozentpunkte). Im Landesdurchschnitt blieb die Stellensuchendenquote unverändert bei 4,8 %.
Der saisonale Rückgang der Arbeitslosigkeit, der im März eingesetzt hatte, setzte sich im Berichtsmonat fort. So gehört das Baugewerbe zu den Branchen, in denen die Zahl der Arbeitslosen am stärksten abgenommen hat. Der Freiburger Arbeitsmarkt bleibt aufgrund der weltweiten Handelsspannungen und geopolitischen Risiken geschwächt.
Arbeitslose und Stellensuchende Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2025 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2021, 2022 und 2023) des Bundesamts für Statistik berechnet.