Der Kanton Freiburg verzeichnete im August 2026 eine Arbeitslosenquote von 2,6 %. Dies sind 0,1 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei 4694 Personen. Das sind 83 Personen mehr als im Juli 2026 und 128 Personen mehr als im August 2025. Im Saane- (+0,1 Prozentpunkte auf 3,5 %) und im Vivisbachbezirk (+0,3 Prozentpunkte auf 2,2 %) hat die Arbeitslosenquote zugenommen. Im Greyerz- (2,7 %), im Glane- (2,4 %) und im Sensebezirk (1,3 %) blieb die Quote unverändert, während sie im Broye- (2,6 %) und im Seebezirk (1,8 %) um jeweils 0,1 Prozentpunkte zurückgegangen ist. Im Landesdurchschnitt blieb die Arbeitslosenquote unverändert bei 3,0 %.
Im August 2026 verzeichnete der Kanton Freiburg 9232 Stellensuchende. Dies sind 74 Personen weniger als im Juli 2026, aber 207 Personen mehr als im August 2025. Die Stellensuchendenquote liegt wie im Vormonat bei 5,1 %. Im Landesdurchschnitt blieb die Stellensuchendenquote unverändert bei 4,8 %.
Der Anstieg der Zahl der Arbeitslosen im Berichtsmonat ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die frisch Diplomierten auf den Arbeitsmarkt strömen. Das instabile internationale Umfeld schwächt den Arbeitsmarkt im Kanton Freiburg und sorgt für ein Klima der Unsicherheit.
Arbeitslose und Stellensuchende Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2025 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2021, 2022 und 2023) des Bundesamts für Statistik berechnet.